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Coronavirus

Coronavirus in Delmenhorst in Zahlen

Fälle insgesamt 2.255
Veränderung (gegenüber Vortag) +11
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen 45
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 58,0
Todesfälle 56

Quelle: Land Niedersachsen (Stand: 26. Februar, 9 Uhr)

In Niedersachsen sind 163.026 Verdachtsfälle bestätigt (plus 1.058 im Vergleich zum Vortag; Stand: 26. Februar, 9 Uhr). Mehr Zahlen gibt es auf der Internetseite des Landes Niedersachsen.

Die Stadt Delmenhorst kommuniziert die vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung veröffentlichten Covid-19-Fälle samt Inzidenzwert. Diese Zahlen sind alleiniger Richtwert für eventuelle Verordnungen oder Verfügungen.

Corona-Patienten im Josef-Hospital Delmenhorst

Corona-Patienten im Josef-Hospital Delmenhorst insgesamt 7
Davon auf der Intensivstation 1

Quelle: Josef-Hospital Delmenhorst (Stand: 26. Februar, 9 Uhr)


Zwei weitere Todesfälle

Für die Stadt Delmenhorst hat das Land Niedersachsen am Freitag (26. Februar) zwei weitere Corona-Todesopfer registriert. Nach Kenntnis des städtischen Gesundheitsamts handelt es sich dabei um eine Frau (Anfang 90 Jahre) und einen Mann (Mitte 50 Jahre).

Die Frau ist am Donnerstag (25. Februar) im Josef-Hospital Delmenhorst mit Covid-19 gestorben, der Mann am Mittwoch (24. Februar) in einem Krankenhaus außerhalb der Stadt. Die Zahl der Delmenhorster Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg damit auf 56.


Aktuelle Corona-Regeln: Blumenläden dürfen öffnen

Die Landesregierung hat am 12. Februar die aktuelle Niedersächsische Corona-Verordnung vorgestellt. Sie basiert auf dem Bund-Länder-Beschluss vom 10. Februar, ist am 13. Februar in Kraft getreten und bis zum 7. März gültig.

Einige der seit 13. Februar auch in Delmenhorst geltenden Regeln im Überblick:

  • Lockerung der Kontaktregel für Kinder: Zum Haushalt gehörende Kinder bis sechs Jahre werden nicht mehr von der Kontaktbeschränkung erfasst. Bisher galt diese Ausnahme nur für Kinder bis drei Jahre.
  • Blumenläden und Gartencenter dürfen wieder öffnen.
  • Autohändler dürfen öffnen, allerdings nur für Probefahrten.
  • Friseure dürfen ab 1. März wieder aufmachen.
  • Die Quarantänezeit für Reiserückkehrer beträgt 14 statt zehn Tage. Die Quarantänezeit kann frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise mit einem negativen PCR-Test beendet werden. Reisende aus Hochrisikogebieten, in denen die Mutationen verbreitet sind, können die Quarantäne nicht verkürzen.

> Was ist erlaubt und was nicht? Diese Corona-Regeln gelten aktuell.

Die vier Grundsätze der Niedersächsischen Corona-Verordnung lauten weiterhin:

  • Jede Person hat Kontakte zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
  • Soweit möglich, ist Abstand zu jeder anderen Person einzuhalten.
  • Wenn ein solcher Abstand nicht eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Ausdrücklich nicht ausreichend sind Visiere.
  • Zudem gilt, dass jede Person private Reisen einschließlich tagestouristischer Ausflüge sowie private Besuche vermeiden soll.

Lockdown bis 7. März verlängert

Am 10. Februar hatten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder darauf verständigt, zur Bekämpfung der Corona-Pandemie den Lockdown bis zum 7. März zu verlängern. 
Die aktuellen Maßnahmen wie Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen gelten also weiterhin.

Über die Öffnung von Schulen und Kindertagesstätten entscheiden die Bundesländer selbst. Der Bund-Länder-Gipfel einigte sich zudem darauf, dass erst „bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner“ – die genannte Grenze muss an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten sein – weitergehende Lockerungen des Lockdowns etwa im Handel oder für die Gastronomie beschlossen werden sollen.

Den Bund-Länder-Beschluss vom 10. Februar gibt es hier. Der nächste Corona-Gipfel findet am 3. März statt.


Erstmals Corona-Mutation nachgewiesen

Bei einem 30-jährigen Delmenhorster ist die Corona-Mutation B.1.1.7. nachgewiesen worden. Untersuchungen in einem Labor ergaben, dass es sich bei der Mutante um die britische Virusvariante handelt. Es ist der erste Nachweis der Mutation bei einer in der Stadt Delmenhorst lebenden Person.

Die Stadt Delmenhorst hatte für den jungen Mann bereits Ende Januar – nach Bekanntwerden des positiven Corona-Tests – umgehend Isolation angeordnet. Da der Mann, der bislang lediglich leichte Krankheitssymptome zeigt, keine Kontakte außerhalb seines beruflichen Umfeldes hatte, mussten keine weiteren Abstriche genommen werden.


Vergabe von Impfterminen

Für Hunderttausende Senioren in Niedersachsen hat am 28. Januar die Vergabe von Terminen für die Corona-Schutzimpfung begonnen. Die Hotline ist auch für alle Frauen und Männer aus der Stadt Delmenhorst, die über 80 Jahre sind und zu Hause leben, geschaltet. Sie können unter der Telefonnummer (0800) 9988665 oder im Internet einen Termin beantragen. Die Hotline ist montags bis sonnabends in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Das Land Niedersachsen hatte angekündigt, dass im ersten Schritt höchstens Termine in bis zu 30 der 50 Impfzentren vergeben werden können, weil der Impfstoff knapp ist. Auch die Menschen aus Delmenhorst werden zunächst voraussichtlich lediglich auf eine Warteliste gesetzt werden können.

Impfbeginn in Wehrhahnhalle

Das Corona-Impfzentrum Delmenhorst in der Sporthalle Am Wehrhahn hat am Donnerstag (11. Februar) seinen Betrieb aufgenommen. Das Land Niedersachsen hatte entsprechende Impfstoff-Lieferungen bis Ende März angekündigt.

Fragen zum Impfzentrum Delmenhorst werden unter (04221) 9164022 beantwortet. An diese Telefonnummer können sich auch Menschen wenden, die eine Fahrmöglichkeit benötigen.

Schreiben der Stadt an über 80-Jährige

Impfberechtigte Personen in Delmenhorst, die 80 Jahre und älter sind, haben Post von der Stadt erhalten. Das Schreiben
 enthält auf einem zusätzlichen Merkblatt unter anderem Informationen zur Corona-Schutzimpfung, zum Impfzentrum in der Wehrhahnhalle und zur Terminvergabe.

Die vom Land Niedersachsen eingerichtete Hotline zur Corona-Impfung steht Bürgern und Bürgerinnen unter der Telefonnummer (0800) 9988665 auch für allgemeine Fragen zur Corona-Schutzimpfung zur Verfügung. Das Bundesministerium für Gesundheit informiert auf seiner Homepage umfassend über das Thema Corona-Impfung und gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat ein Aufklärungsmerkblatt über die Covid-19-Impfung in rund 20 Sprachen veröffentlicht.


Schule und Kita: Maßnahmen bleiben bis Anfang März bestehen

Niedersachsens Kultusministerium hat die aktuell geltenden Regelungen zum Schul- und Kitabetrieb bis zum 7. März verlängert.

Seit dem 11. Januar gibt es Distanzlernen (Szenario C: Lernen zu Hause) und Wechselunterricht (Szenario B: halbe Klassenstärke, Wechsel von Präsenzunterricht und Lernen zu Hause) sowie eine Notbetreuung. Für Schüler, die derzeit im Szenario B unterrichtet werden, ist die Pflicht zum Präsenzbesuch aufgehoben und es wird die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt.

Die Kindertageseinrichtungen befinden sich seit dem 11. Januar im Szenario C und sind damit im Grundsatz geschlossen. Sie bieten aber eine Notbetreuung für bis zu 50 Prozent der Kinder an, die normalerweise betreut werden.


FFP2-Masken aus der Apotheke per Gutschein

Seit Anfang Januar können über 60-Jährige und Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen FFP2-Schutzmasken gegen Abgabe eines Gutscheins bei den Apotheken abholen. Alle Berechtigten erhalten zwei fälschungssichere Coupons für jeweils sechs Masken. Die Coupons werden von den Krankenkassen zugeschickt und können in den Apotheken eingelöst werden. Die Anspruchsberechtigten zahlen pro eingelöstem Coupon einen Eigenanteil von zwei Euro hinzu.

Bürgertelefon eingerichtet


Die Stadtverwaltung hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter Telefon (04221) 99-2271 können Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen zum Thema Coronavirus stellen. Das Bürgertelefon ist montags bis donnerstags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr und freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr besetzt. Per E-Mail ist das Bürgertelefon unter buergertelefon.coronadelmenhorstde zu erreichen.


Appell von Oberbürgermeister Axel Jahnz

Wegen der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie hat sich Oberbürgermeister Axel Jahnz am 18. Oktober 2020 mit einem eindringlichen Appell an alle Delmenhorsterinnen und Delmenhorster gewandt. Der Appell im Wortlaut auf Deutsch sowie in weiteren Sprachen (Türkisch, Russisch, Englisch, Arabisch, Aramäisch, Rumänisch, Bulgarisch) findet sich hier.

Stadt und Polizei kontrollieren

Die Stadt Delmenhorst appelliert wiederholt an die Bevölkerung, die Kontaktbeschränkungen, die Corona-bedingten Abstands- und Hygieneregeln sowie weitere Vorgaben wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung einzuhalten. Die Stadt und die Polizei führen weiterhin strenge Kontrollen durch.

Bußgelder bei Verstößen gegen Corona-Regeln

Verstöße gegen die Corona-Verordnungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Der Bußgeldkatalog bietet den niedersächsischen Kommunen eine Orientierung, wie mit Verstößen gegen die Verordnung umgegangen werden soll. Für die Kontrolle und die Verhängung von Bußgeldern sind die Ordnungsämter der Kommunen und die Polizei zuständig.

Krankschreibungen per Telefon

Telefonische Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden sind wegen der Corona-Lage bundesweit bis zum 31. März 2021 möglich. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken hat eine Verlängerung der Sonderregelung beschlossen. Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, können sich telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankschreiben lassen.

Besuchsverbot im JHD

Wegen der überregionalen Corona-Fallzahlentwicklung gilt im Josef-Hospital Delmenhorst (JHD) vorerst ein generelles Besuchsverbot. Es gibt jedoch Ausnahmen. Wer vom Besuchsverbot ausgenommen ist und welche besonderen Regeln im Krankenhaus gelten, steht auf der Homepage des JHD.

Ein absolutes Zutrittsverbot gilt für Kontaktpersonen mit bestätigen Corona-Fällen und für Besucher mit Atemwegsinfekten.

Corona-Warn-App steht zum Download bereit

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung kann freiwillig aufs Smartphone geladen werden. Die sogenannte Tracing-App alarmiert Nutzer, wenn sie Erkrankten zu nahegekommen sind. Mithilfe der Anwendung sollen Infektionsketten besser erkannt und durchbrochen werden.

In den App-Stores von Google und Apple steht die Anwendung zum Download bereit. Mitte Februar hat es ein weiteres Update (Version 1.12) gegeben. Das Kontakt-Tagebuch verfügt nun über eine Begegnungshistorie. Weitere Informationen zur Corona-Warn-App gibt es in mehreren Sprachen hier.


Verhaltenstipps

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, ist es erforderlich, gemeinsam wichtige Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die sogenannte AHA-Formel: Abstand halten zu anderen Personen (mindestens 1,5 Meter), Hygiene beachten (gründliches Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge) und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. In Herbst und Winter ist auch das regelmäßige Lüften in geschlossenen Räumen sehr wichtig.

Das Coronavirus kann eine Atemwegserkrankung mit hohem Fieber und auch eine Lungenentzündung auslösen. In schweren Fällen kann die Krankheit zum Tod führen. Ausführliche Informationen zur Krankheit Covid-19 sowie Hygiene- und Verhaltenstipps zum Schutz vor dem Virus Sars-CoV-2 gibt es hier.



Info-Telefone

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) infiziert zu haben.

Bürgertelefon der Stadt Delmenhorst
(04221) 99-2271
Montag bis Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr
buergertelefon.coronadelmenhorstde

Kassenärztliche Vereinigung (Notdienst)
116117
rund um die Uhr

Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
(0511) 1206000
Montag bis Freitag: 8 bis 19 Uhr
Sonnabend und Sonntag: 10 bis 17 Uhr

Hotline des Landes Niedersachsen für Fragen zur Corona-Impfung
(0800) 9988665
Montag bis Sonnabend: 8 bis 20 Uhr

Corona-Gesundheitshotline des Landes Niedersachsen
(0511) 4505555
Montag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr

Bundesministerium für Gesundheit
(030) 346 465 100
Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Weitere wichtige Telefonnummern und Hilfsangebote