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Coronavirus

Coronavirus in Delmenhorst in Zahlen

Bestätigte Infektionen 81
Veränderung (gegenüber 4. Juni) +1
Aktuell Infizierte 21
Davon in stationärer Behandlung 1
Davon auf der Intensivstation 1
Genesene Patienten 57
Tote 3
Aktuell in angeordneter häuslicher Quarantäne 66
Im Diagnostik-Zentrum durchgeführte Abstriche (13. März bis 5. Juni) 1.537

Stand: 5. Juni, 13.30 Uhr

In Niedersachsen sind 12.356 Verdachtsfälle bestätigt (Stand: 5. Juni, 13 Uhr). Die aktuellen Zahlen gibt es auf der Internetseite des Landes Niedersachsen.

Die Stadtverwaltung aktualisiert regelmäßig die Zahlen der Coronavirus-Infektionen in Delmenhorst. Diese beziehen sich auf das Gesundheitsamt der Stadt Delmenhorst als offizielle Stelle. Beim Land Niedersachsen, das ebenfalls täglich die Fallzahlen bekannt gibt, sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Landesgesundheitsamt (NLGA) elektronisch übermittelt wurden. Da sich das Infektionsgeschehen sehr dynamisch entwickelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und der Angabe der Stadt Delmenhorst kommen.

Weitere Lockerungen: Kneipen dürfen ab Montag öffnen

Die Landesregierung hat am Freitag, 5. Juni, weitere Lockerungen der Coronavirus-Einschränkungen angekündigt. Ab dem kommenden Montag, 8. Juni, dürfen in Niedersachsen – und damit auch in Delmenhorst – etwa Kneipen sowie Hallen- und Spaßbäder unter Auflagen wieder öffnen. Die neue Niedersächsische Verordnung gilt bis zum 22. Juni.

Kulturelle Veranstaltungen im Freien mit maximal 250 Teilnehmern sind ab dem 8. Juni ebenfalls wieder erlaubt. Allerdings müssen alle Besucherinnen und Besucher einen Sitzplatz haben und ihre Kontaktdaten angeben. Darüber hinaus müssen die Abstandsregeln eingehalten werden.

Auch Spezialmärkte unter freiem Himmel, bei denen Eintritt zu zahlen ist, – etwa Floh- und Stoffmärkte – sowie Indoor-Spielplätze und ähnliche Einrichtungen dürfen unter entsprechenden Auflagen wieder öffnen.

Mehr Gäste bei Hochzeiten erlaubt

Hotels, Pensionen, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Bootsliegeplätze können ihre Belegungsquote ab dem 8. Juni auf bis zu 80 Prozent ausweiten. Zudem sind touristische Busfahrten wieder möglich.

Eine weitere Lockerung gibt es auch für Beerdigungen, Hochzeiten, Taufen und andere religiöse Feiern, an denen künftig bis zu 50 Personen teilnehmen können.

Die bekannten Kontaktbeschränkungen (inklusive Abstands- und Hygieneregeln) und auch die Maskenpflicht gelten weiterhin. Kinos, Theater, Bars, Diskotheken und Saunen bleiben weiter geschlossen.

Dritter Corona-Todesfall in Delmenhorst

Die Stadt Delmenhorst meldet einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus. Ein vorerkrankter Mann, der zuletzt länger auf der Intensivstation behandelt werden musste, ist am vergangenen Sonnabend, 30. Mai, außerhalb der Stadt in einem Krankenhaus verstorben. Damit sind insgesamt drei Corona-Todesfälle mit Wohnsitz Delmenhorst zu beklagen.

Den ersten mit dem Virus Sars-CoV-2 in Zusammenhang stehenden Todesfall musste die Stadt Delmenhorst am 27. März vermelden. Der ältere Mann litt unter Vorerkrankungen und starb in einem Krankenhaus in Wildeshausen. Am 7. April starb eine Frau an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung im Josef-Hospital Delmenhorst.

Obergrenze für Neuinfektionen

Bund und Länder haben in ihrem Beschluss vom 6. Mai eine Obergrenze für Corona-Neuinfektionen vereinbart. Demnach müssen Regionen Lockerungen zurücknehmen, wenn es in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt innerhalb von sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gibt.

Gemessen an der Einwohnerzahl von Delmenhorst bedeutet das: Sollten binnen einer Woche mehr als 41 Neuinfektionen in der Stadt bestätigt werden, kommt es zu strikteren Beschränkungen.

Keine Großveranstaltungen bis Ende August

Großveranstaltungen – gemeint sind Zusammenkünfte ab 1.000 und mehr Teilnehmern – bleiben in Niedersachsen mindestens bis zum 31. August verboten. Das gilt ungeachtet der Personenzahl auch für alle Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein- und Schützenfeste sowie ähnliche Veranstaltungen.

Für kleinere Versammlungen unter freiem Himmel sind behördliche Ausnahmen – nötigenfalls unter Auflagen – möglich, wenn der Infektionsschutz sichergestellt ist.


Verhaltenstipps

Von grundlegender Bedeutung zur Vorbeugung ist eine gute Händehygiene, Husten und Niesen in die Armbeuge, Benutzung von Einmaltaschentüchern mit sofortiger Entsorgung sowie das Einhalten eines Mindestabstandes (mindestens eineinhalb, besser zwei Meter) zu anderen Personen.

Das Coronavirus kann eine Atemwegserkrankung mit hohem Fieber und auch eine Lungenentzündung auslösen. In schweren Fällen kann die Krankheit zum Tod führen. Ausführliche Informationen zur Krankheit Covid-19 sowie Hygiene- und Verhaltenstipps zum Schutz vor dem Virus Sars-CoV-2 gibt es hier.



Infotelefone

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) infiziert zu haben.

Kassenärztliche Vereinigung (Notdienst)
116117
rund um die Uhr

Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
(0511) 1206000
Montag bis Freitag: 8 bis 22 Uhr


Corona-Gesundheitshotline des Landes Niedersachsen
(0511) 4505555
Montag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr

Bundesministerium für Gesundheit
(030) 346 465 100
Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr