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Coronavirus

Coronavirus in Delmenhorst in Zahlen

Warnstufe (gemäß Niedersächsischer Corona-Verordnung) 3
Fälle insgesamt 8.517
Veränderung (gegenüber Vortag) +197
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen 1.152
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner (Inzidenz)  1.486,4
Todesfälle 81

Quelle: Robert-Koch-Institut (Stand: 23. Januar, 3.26 Uhr)

Für die Sieben-Tage-Inzidenz in Delmenhorst ist der vom Robert-Koch-Institut festgestellte Wert maßgeblich. Bis einschließlich 2. Februar gilt landesweit und unabhängig von den Indikatoren „Hospitalisierung“ und „Intensivbetten“ die sogenannte Winterruhe (Warnstufe 3). Weitere Informationen gibt es beim Land Niedersachsen.

> Mehr Zahlen gibt es auf der Internetseite des RKI.
> Niedersächsische Corona-Verordnung


Corona-Patienten im Delme Klinikum Delmenhorst

Corona-Patienten im Delme Klinikum Delmenhorst insgesamt 6
Davon auf der Intensivstation 2

Quelle: Delme Klinikum Delmenhorst (Stand: 21. Januar, 9 Uhr)


Corona-Infizierte müssen Kontakte selbst informieren

Aufgrund der durch die Omikron-Variante hervorgerufenen sehr hohen Fallzahlen ist es für den Fachdienst Gesundheit aktuell nicht möglich, Corona-Infektionen und Kontaktpersonen innerhalb von 48 Stunden in der Stadt Delmenhorst nachzuverfolgen. Deshalb sind nachweislich infizierte Personen mit einem positiven PCR-Testergebnis ab sofort verpflichtet, sich auch ohne Benachrichtigung vom städtischen Fachdienst Gesundheit unverzüglich in häusliche Isolation zu begeben und das Gesundheitsamt sofort über die Kontaktpersonen zu informieren.

Die Stadtverwaltung hat dazu eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen, die vorerst bis zum 28. Februar gültig ist. Mit dieser Allgemeinverfügung wird die Information der Kontaktpersonen erreicht, ohne dass es einer Ermittlung und direkten Ansprache vom Fachdienst Gesundheit bedarf.

Hierbei müssen die Infizierten wahrheitsgemäß Vor- und Familienname der Kontaktpersonen, vollständige Anschrift, erreichbare Telefonnummer und – wenn vorhanden – E-Mail-Adresse angeben. Die Meldung hat per E-Mail an gesundheitdelmenhorstde zu erfolgen. Infizierte Personen haben zudem den ihnen bekannten Kontaktpersonen beziehungsweise deren Sorgeberechtigten oder Betreuern das Vorliegen des positiven Testergebnisses umgehend mitzuteilen. Der Fachdienst Gesundheit stellt vorerst – für die Dauer der Gültigkeit der Allgemeinverfügung – keine Quarantänebescheide mehr für Kontaktpersonen aus.

Weitere Informationen für Corona-Infizierte und Kontaktpersonen gibt es hier.


Aktuelle Corona-Impfaktionen im Überblick

Die Stadt Delmenhorst und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bieten verschiedene Corona-Impfaktionen für Bürgerinnen und Bürger an, um sich vor dem Coronavirus zu schützen. Für Fragen ist das DRK telefonisch unter (04221) 9842667 und (04221) 9164022 von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 15 Uhr erreichbar.

Alle Impfwilligen müssen ihren Personalausweis (oder Führerschein beziehungsweise Krankenkassenkarte mit Lichtbild), Impfpass und den nach Möglichkeit bereits ausgefüllten Aufklärungsbogen mittbringen. Minderjährige müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten erscheinen, um geimpft zu werden.

Aktuelle Corona-Impfaktionen ohne Terminbuchung:

  • Auffrischungsimpfung (Booster) für Menschen ab 30 Jahren:
    Montag bis Freitag (im Januar) | 9 bis 16 Uhr
    Autohaus Engelbart | Annenheider Straße 185
    Impfstoffe: Biontech und Moderna

    Die Stadtverwaltung und das DRK bitten um Verständnis, falls es bei den Impfaktionen zu Wartezeiten kommen sollte.

Aktuelle Corona-Impfaktionen mit Terminbuchung:

  • Erstimpfung für Kinder von fünf bis elf Jahren:
    Dienstag | 25. Januar | 14 bis 16.30 Uhr
    Donnerstag | 27. Januar | 14 bis 16.30 Uhr
    Sonnabend | 29. Januar | 8 bis 16 Uhr
    Autohaus Engelbart | Annenheider Straße 185
    Impfstoff: Biontech

    Termine für die Kinder-Impfungen können unter www.terminland.de/mobiles-impfteam-delmenhorst gebucht werden.
  • Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfung (Booster) für Menschen ab zwölf Jahren:
    Impfstelle an der Breslauer Straße 41
    Impfstoffe: Biontech und Moderna

    Termine für die Impfungen können unter www.terminland.de/mobiles-impfteam-delmenhorst gebucht werden.
  • Impfung für Kinder von fünf bis elf Jahren:
    Delme Klinikum Delmenhorst (DKD)
    Terminvereinbarung unter Telefon (04221) 99-56456
    Weitere Informationen

Die Auffrischung (Booster) mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) ist drei Monate nach der zweiten Impfung mit einem mRNA-Impfstoff möglich. Nach einer Erstimpfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson ist die zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) nach vier Wochen möglich und eine Auffrischung (Booster) nach weiteren drei Monaten. 

Die Impfangebote richten sich an Menschen, die in Delmenhorst leben. Bürgerinnen und Bürger anderer Kommunen müssen sich an Arztpraxen oder Angebote ihrer Kommune wenden.


Warnstufe 3: „Winterruhe“ bis 2. Februar

Das Land Niedersachsen hat die ursprünglich bis zum 15. Januar befristete „Weihnachts- und Neujahrsruhe“ verlängert: Es wird daraus eine „Winterruhe“, die zunächst bis zum 2. Februar gilt. Das ist die wesentliche Änderung in der neuen Niedersächsischen Corona-Verordnung, die am Sonnabend (15. Januar) in Kraft getreten ist. Die Landesregierung folgt damit dem MPK-Beschluss vom 7. Januar.

Insbesondere die Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Menschen (ein Haushalt plus zwei Personen), die generelle Höchstgrenze für private Treffen (zehn Personen drinnen wie draußen), die 2G-plus-Regel für Restaurants und Cafés, Kultureinrichtungen und Sportanlagen sowie für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen werden somit verlängert. Diskotheken bleiben geschlossen, Messen und Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen untersagt. In den niedersächsischen Schulen wird auch in den nächsten Wochen noch täglich getestet, für politische Versammlungen gilt nun generell eine FFP2-Maskenpflicht.

Auch in der Stadt Delmenhorst gelten somit weiterhin die Regelungen der Warnstufe 3. Die genauen Corona-Regeln der Warnstufe 3 sind im Warnstufenkonzept des Landes Niedersachsen aufgelistet.

Neue Absonderungsverordnung

Ebenfalls am 15. Januar ist die neue Absonderungsverordnung des Landes Niedersachsen in Kraft getreten. Damit werden die Quarantänezeiten entsprechend dem Bund-Länder-Beschluss verkürzt.

Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, müssen sich in der Regel nur noch zehn statt bisher 14 Tage in häusliche Isolation begeben. Nach sieben Tagen ist ein Freitesten mit negativem PCR- oder zertifiziertem Antigen-Schnelltest möglich. Die Isolation darf grundsätzlich nur beendet werden, wenn die Betroffenen mindestens 48 Stunden symptomfrei sind.

Kontaktpersonen ohne Symptome, die eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben oder deren zweite Impfung oder Genesung nicht länger als drei Monate zurückliegt, müssen sich nicht mehr in Quarantäne begeben. Zudem gibt es Sonderregelungen für Schul- und Kitakinder sowie für einige Berufsgruppen im Gesundheitswesen. Weitere Informationen zur Absonderungsverordnung sind beim Land Niedersachsen nachzulesen.

> Corona-Warnampel für Niedersachsen
> Land Niedersachsen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

> Land Niedersachsen:
Hinweise zur Maskenpflicht
> Land Niedersachsen: Hinweise zur Quarantäne
> Land Niedersachsen:
Hinweise für Theater, Kino und Konzerte
> Land Niedersachsen: Hinweise zum Sport und zu Sportveranstaltungen
> Land Niedersachsen: Hinweise für Reisende


Zusätzliche Schutzmaßnahmen in Schulen und Kitas

Trotz der vom Land Niedersachsen verordneten Regelungen steigt die Zahl der Corona-Infektionen in Delmenhorst weiter stark an. Die Stadt Delmenhorst sieht sich daher gezwungen, Maßnahmen zu ergreifen, die über die vom Land erlassenen Verordnungen hinausgehen. Betroffen hiervon sind Kindergärten, Kindertagespflegestätten und Schulen.

Aufgrund der hohen Ansteckungsraten durch die Omikron-Variante besteht gegenwärtig die Sorge, dass die bisher erlassenen Regelungen nicht ausreichen, um Kinder und Jugendliche von einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Um Schulen und Kindergärten möglichst lange offen zu halten, wurde den Einrichtungen nahegelegt, Kinder und Jugendliche in möglichst kleinen Gruppen und mit möglichst wenig Personalwechsel zu betreuen und zu unterrichten.

Sollte es zu einer Häufung von Verdachtsfällen innerhalb einer Gruppe kommen, begibt sich diese Gruppe in häusliche Quarantäne. Der Betrieb der Schule oder des Kindergartens kann jedoch ohne Einschränkung für nicht betroffene Kinder und Jugendliche fortgeführt werden. Die Anordnungen gelten zunächst bis zum 25. Januar.


Maskenpflicht bei Versammlungen

Zur Eindämmung des Coronavirus sind Teilnehmende einer Versammlung in Delmenhorst seit dem 7. Januar verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung (Schutzniveau FFP2, KN95 oder gleichwertig) zu tragen. Dies gilt ausdrücklich auch bei nicht angezeigten Versammlungen wie etwa den sogenannten Corona-Spaziergängen.

Die Stadtverwaltung hat eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Die Vorgabe gilt zunächst bis zum 5. Februar.

Grundsätzlich ist auch bei Versammlungen ein Mindestabstand von 1,5 Metern (Niedersächsische Corona-Verordnung) vorgeschrieben. Versammlungen sind aber in aller Regel durch einen dynamischen Ablauf gekennzeichnet, sodass der Mindestabstand nicht konsequent eingehalten und sichergestellt werden kann.

Von der Maskenpflicht bei Versammlungen ausgenommen sind Personen, denen aufgrund von Vorerkrankungen, zum Beispiel wegen eines höheren Atemwiderstands, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist. Ebenfalls ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres. Kinder zwischen dem vollendeten sechsten Lebensjahr und dem vollendeten 14. Lebensjahr dürfen anstelle einer medizinischen Maske eine beliebige andere geeignete textile oder textilähnliche Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

FFP2-Maskenpflicht im gesamten Einzelhandel

Seit Dienstag (21. Dezember) gilt in Niedersachsen – und damit auch in der Stadt Delmenhorst – eine FFP2-Maskenpflicht im gesamten Einzelhandel. Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung entsprechend geändert und mit dieser Maßnahme darauf reagiert, dass die 2G-Regel im niedersächsischen Einzelhandel am 16. Dezember vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg gekippt worden war.

Im gesamten Einzelhandel muss nun eine FFP2-Maske oder eine Maske eines gleichwertigen Schutzniveaus (etwa KN95) getragen werden. Dies gilt auch in allen Lebensmittelgeschäften, Apotheken, Drogerien und Babybedarfsmärkten. Es gibt also keine Unterscheidung zwischen Geschäften des täglichen Bedarfs und anderen Läden.

Kinder bis fünf Jahre müssen gar keine Maske tragen, von sechs bis 13 Jahren reicht eine normale Alltagsmaske. Ab 14 Jahren trifft auch Jugendliche die FFP2-Maskenpflicht.


Keine Testpflicht für Booster-Geimpfte

Wer seine Corona-Impfung auffrischen lassen konnte (Booster-Impfung), ist von den in Niedersachsen – und damit auch in der Stadt Delmenhorst – geltenden 2G-plus-Regeln ausgenommen.

Für den Zugang zu Einrichtungen, Betrieben und Veranstaltungen ist für diese Personen jetzt nur der Nachweis über eine vollständig abgeschlossene Impfserie und die Auffrischungsimpfung erforderlich. Sie lässt sich mit dem digitalen Impfzertifikat oder dem gelben Impfpass nachweisen. Die Befreiung von der Testpflicht gilt ab dem Zeitpunkt der Auffrischungsimpfung.

Genesene, die zwei Impfungen bekommen haben, gelten ebenfalls als geboostert. Für einmalig Geimpfte oder Genesene mit nur einer Impfung ist der Zutritt oder die Inanspruchnahme von Leistungen nur möglich, sofern ein aktueller negativer Testnachweis vorliegt.


3G-Regel bei der Stadtverwaltung

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage gilt für den Zutritt zu städtischen Gebäuden die 3G-Regel. Besucherinnen und Besucher müssen nachweisen, dass sie gegen das Coronavirus geimpft, von Covid-19 genesen oder aktuell negativ getestet sind. Davon ausgenommen sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.

Beim Betreten der städtischen Gebäude ist eine FFP2-Maske zu tragen. Der Mindestabstand von anderthalb Metern zu anderen Personen ist stets einzuhalten. Wenn Anliegen per E-Mail oder telefonisch geklärt werden können, sollte davon Gebrauch gemacht werden.


3G am Arbeitsplatz sowie in Bus und Bahn

Das neue Infektionsschutzgesetz ist am 24. November in Kraft getreten. Das bundesweite Gesetz sieht zur Bekämpfung der Corona-Pandemie unter anderem 3G am Arbeitsplatz sowie in Bussen und Zügen vor. Außerdem wurde die Homeoffice-Pflicht wieder eingeführt.

Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz wird die sogenannte epidemische Lage nationaler Tragweite, die Rechtsgrundlage für zahlreiche Auflagen war und am 25. November ausgelaufen ist, aufgehoben.


Was heißt 3G- beziehungsweise 2G-Regel?

Nur Geimpfte, Genesene oder Getestete (3G) erhalten bei der 3G-Regel Zutritt zu Innenräumen, Einrichtungen und zu bestimmten Veranstaltungen oder Leistungen. Bei der 2G-Regel reicht ein Test nicht aus, hier haben nur Geimpfte oder Genesene Zutritt.

Ausgenommen sind Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres – und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus impfen lassen dürfen. Personen, die sich nicht impfen lassen dürfen, müssen einen negativen Antigen-Schnelltest und ein ärztliches Attest vorlegen. Antigen-Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein, PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden.


Schnelltests für alle kostenlos

Für alle Bürgerinnen und Bürger sind kostenlose Corona-Schnelltests (Bürgertests) möglich. Alle Menschen in Deutschland haben Anspruch auf mindestens einen Schnelltest pro Woche durch geschultes Personal – unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus. Die Testbescheinigungen können auch als Nachweis bei Zugangsregeln dienen.

Eine Übersicht, wo die Corona-Schnelltests möglich sind, gibt es hier. Welche Arztpraxen in Delmenhorst und Niedersachsen Corona-Schnelltests anbieten, können Interessierte unter www.arztauskunft-niedersachsen.de sehen. Bei den Suchkriterien können der Ort sowie in dem Feld „Besonderheiten“ die Option „Corona-Schnelltest“ ausgewählt werden.

Weitere Hinweise zu Schnell- und Selbsttests sowie zum Thema Corona-Testung allgemein gibt es hier.


Corona-Impfzentrum geschlossen

Das Corona-Impfzentrum Delmenhorst in der Sporthalle Am Wehrhahn ist seit Ende September geschlossen. Die Impfkampagne befindet sich inzwischen in einer neuen Phase. Jetzt impfen Arztpraxen und mobile Teams wie das an der Breslauer Straße gegen das Coronavirus.

Welche Arztpraxen in Delmenhorst und Niedersachsen Corona-Schutzimpfungen anbieten, können Interessierte unter www.arztauskunft-niedersachsen.de sehen. Bei den Suchkriterien können der Ort sowie in dem Feld „Besonderheiten“ die Option „Corona-Impfung“ ausgewählt werden.

> Land Niedersachsen: Informationen zur Corona-Impfung, zu Schutzmaßnahmen und Testungen (in mehreren Sprachen)


Generelles Besuchsverbot im DKD

Aufgrund der aktuell geltenden Corona-Maßnahmen hat das Delme Klinikum Delmenhorst (DKD) die Besucherregelungen erneut verschärft. Seit Sonnabend (4. Dezember) gilt im DKD ein generelles Besuchsverbot.

Es gibt lediglich drei Ausnahmen: Ausgenommen sind Angehörige von Patienten der Palliativstation und Intensivstation sowie Begleitpersonen von Müttern unter der Geburt. In diesen Fällen wird um vorherige Anmeldung zur Terminabsprache bei der jeweiligen Station gebeten.

Zudem gilt die 3G-plus-Regel:
Geimpfte, genesene und nicht geimpfte Personen dürfen das Klinikum nur mit einem aktuellen negativen Corona-Test (offizielle Teststation oder Arztpraxis, kein Selbsttest) betreten. Der Testnachweis ist mitzuführen.

Alle Informationen zu den aktuellen Besucherregelungen im DKD gibt es hier.


Generelle Nachweispflicht für Einreisende

Seit dem 1. August gilt eine generelle Nachweispflicht bei Einreisen nach Deutschland. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss einen aktuellen, negativen Corona-Test vorlegen.

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundesgesundheitsministeriums beinhaltet die grundsätzliche Nachweispflicht für Einreisende unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Aufenthalt in einem ausländischen Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet stattgefunden hat. Personen ab zwölf Jahren müssen bei der Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Zudem sind nach einem Aufenthalt in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eine spezielle Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht zu beachten.

> Bundesgesundheitsministerium: Informationen zur Einreise nach Deutschland


So erhalten Geimpfte den digitalen Nachweis

Der digitale Impfpass ist bei teilnehmenden Apotheken erhältlich. Alle Geimpften können sich den digitalen Nachweis in Apotheken besorgen, um den vollen Corona-Impfschutz per Smartphone nachzuweisen. Das Online-Portal www.mein-apothekenmanager.de listet Apotheken auf, die diesen Service anbieten. Geimpfte Personen können unter www.mein-apothekenmanager.de also eine entsprechende Apotheke in ihrer Nähe finden.

Wer den digitalen Impfpass haben möchte, muss dafür das gelbe Impfheft und den Personalausweis mitbringen. Den Rest macht die Apotheke. Sie hilft auch dabei, den Pass aufs Smartphone zu laden – indem sie den benötigten QR-Code ausdruckt, der dann über die Corona-Warn-App oder die CovPass-App eingelesen werden kann. Für die Geimpften ist der Service kostenlos.

Der digitale Impfnachweis ist ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis weiterhin über das gelbe Papier-Impfheft möglich und gültig. Mehr Informationen zum digitalen Impfpass gibt es hier.


Krankschreibungen per Telefon

Bei leichten Atemwegserkrankungen können sich Versicherte auch weiterhin telefonisch krankschreiben lassen. Der dafür zuständige Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken hat die während der Corona-Pandemie getroffene Sonderregelung zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit bundesweit bis Ende März 2022 
verlängert. Mit der Sonderregelung können Versicherte, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu sieben Tage krankgeschrieben werden.

Stadt und Polizei kontrollieren

Die Stadt Delmenhorst appelliert an die Bevölkerung, die Corona-Regeln einzuhalten. Die Stadt und die Polizei führen weiterhin Kontrollen durch.

Bußgelder bei Verstößen gegen Corona-Regeln

Verstöße gegen die Corona-Verordnungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Der Bußgeldkatalog bietet den niedersächsischen Kommunen eine Orientierung, wie mit Verstößen gegen die Verordnung umgegangen werden soll. Für die Kontrolle und die Verhängung von Bußgeldern sind die Ordnungsämter der Kommunen und die Polizei zuständig.

Corona-Warn-App steht zum Download bereit

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung kann freiwillig aufs Smartphone geladen werden. Die sogenannte Tracing-App alarmiert Nutzer, wenn sie Erkrankten zu nahegekommen sind. Mithilfe der Anwendung sollen Infektionsketten besser erkannt und durchbrochen werden.

In den App-Stores von Google und Apple steht die Anwendung zum kostenlosen Download bereit. Weitere Informationen zur Corona-Warn-App gibt es in mehreren Sprachen hier.


Verhaltenstipps

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, ist es erforderlich, gemeinsam wichtige Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die sogenannte AHA-Formel: Abstand halten zu anderen Personen (mindestens 1,5 Meter), Hygiene beachten (gründliches Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge) und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. Auch das regelmäßige Lüften in geschlossenen Räumen ist sehr wichtig.

Das Coronavirus kann eine Atemwegserkrankung mit hohem Fieber und auch eine Lungenentzündung auslösen. In schweren Fällen kann die Krankheit zum Tod führen. Ausführliche Informationen zur Krankheit Covid-19 sowie Hygiene- und Verhaltenstipps zum Schutz vor dem Virus Sars-CoV-2 gibt es hier.



Info-Telefone

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) infiziert zu haben.

Kassenärztliche Vereinigung (Notdienst)
116117
rund um die Uhr

Corona-Bürgertelefon der Stadt Delmenhorst
(04221) 99-2271
Montag bis Donnerstag: 8 bis 16.30 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
(0511) 1206000
Montag bis Sonnabend: 8 bis 20 Uhr

Hotline des Landes Niedersachsen für Fragen zur Corona-Impfung
(0800) 9988665
Montag bis Sonnabend: 8 bis 20 Uhr


Bundesministerium für Gesundheit
(030) 346465100
Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Weitere wichtige Telefonnummern und Hilfsangebote


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