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Coronavirus

Coronavirus in Delmenhorst in Zahlen

Fälle insgesamt 128
Veränderung (gegenüber Vortag) +1
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen 2
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner (Grenzwert: 50)  2,4
Aktuell Infizierte 5
Zurzeit in stationärer Behandlung 3
Genesene 120
Todesfälle 3
Aktuell in angeordneter häuslicher Quarantäne 24

Stand: 5. August, 13.30 Uhr

In Niedersachsen sind 14.663 Verdachtsfälle bestätigt (Stand: 5. August, 9 Uhr). Die aktuellen Zahlen gibt es auf der Internetseite des Landes Niedersachsen.

Die Stadtverwaltung aktualisiert regelmäßig die Zahlen der Coronavirus-Infektionen in Delmenhorst. Diese beziehen sich auf das Gesundheitsamt der Stadt Delmenhorst als offizielle Stelle. Beim Land Niedersachsen, das ebenfalls täglich die Fallzahlen bekannt gibt, sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Landesgesundheitsamt (NLGA) elektronisch übermittelt wurden. Da sich das Infektionsgeschehen sehr dynamisch entwickelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und der Angabe der Stadt Delmenhorst kommen.

Höheres Bußgeld bei Verstößen gegen Maskenpflicht geplant

Die Niedersächsische Landesregierung plant, das Bußgeld bei Verstößen gegen die Maskenpflicht im ÖPNV zu erhöhen. Wer in Bussen und Bahnen keinen Mund-Nasen-Schutz trägt, soll künftig 150 Euro zahlen. Eine entsprechende Neufassung des Bußgeldkatalogs soll in Kürze vom Land vorgelegt werden. Bislang müssen Maskenverweigerer mit einem Bußgeld von 20 Euro rechnen.

Lockerungen für Sport und Shisha-Bars

Das Land Niedersachsen hat die Corona-Verordnung geändert. Die aktuelle Fassung gilt bis zum 31. August und beinhaltet weitere Lockerungen der Einschränkungen.

So ist etwa die Sportausübung in Niedersachsen – und damit auch in der Stadt Delmenhorst – seit dem 1. August in Gruppen bis zu 50 Personen erlaubt. Bisher lag die Gruppengröße bei maximal 30 Sportlern.

Zudem hat die Landesregierung auf das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg reagiert und die coronabedingte Schließung von Shisha-Bars aufgehoben. Einrichtungen, in denen Shisha-Pfeifen zum Konsum angeboten werden, dürfen unter Berücksichtigung eines Hygienekonzepts wieder öffnen und ihren Gästen das Rauchen von Shisha-Pfeifen erlauben.

Auch die geänderten Regeln für Kindertagesstätten und Schulen wurden in der neuen Verordnung aufgenommen. Sie entsprechen den Ankündigungen des Kultusministeriums zum Start ins Schul- beziehungsweise Kita-Jahr 2020/2021.

Testzentrum in Delmenhorst vorerst geschlossen

Das Corona-Testzentrum in Delmenhorst ist im Juli in den Ruhemodus versetzt worden. Die zuständige Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) kann die Einrichtung reaktivieren, wenn sich die Corona-Verdachtsfälle – wie zum Beispiel im Frühjahr – wieder häufen.

In Niedersachsen sollen einige Diagnostik-Zentren nun doch wieder in Betrieb gehen, nachdem am Freitag, 31. Juli, die letzten Betriebe vorerst geschlossen wurden. Hintergrund der Entwicklung ist eine neue Vorgabe aus dem Bundesgesundheitsministerium: Danach sollen sich alle Reiserückkehrer kostenlos testen lassen können. Landesweit gibt es 45 Corona-Testzentren.

Wer in der Stadt Delmenhorst glaubt, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollte telefonisch weiterhin seinen Hausarzt oder den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116117 kontaktieren. Die Mediziner klären am Telefon, ob es sich um einen Verdachtsfall handelt und ein Test notwendig ist.

Kostenlose Corona-Tests für Reiserückkehrer

Alle Reisenden sollen sich nach ihrer Rückkehr in Deutschland kostenlos auf das Coronavirus testen lassen können, auch wenn sie sich nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Wer aus einem vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuften Land einreist, soll sich direkt am Flughafen testen lassen können. Darauf haben sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am 24. Juli geeinigt. Das Bundesgesundheitsministerium hat darüber hinaus am 27. Juli eine Test-Pflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten angekündigt, die voraussichtlich in der ersten Augustwoche in Kraft treten soll.

Regelbetrieb in Kitas

Seit dem 1. August öffnen die Kitas und Kindergärten in Niedersachsen – und damit auch in der Stadt Delmenhorst – wieder im Regelbetrieb. Auch die Neuaufnahme von Kindern ist wieder möglich.

In den vergangenen vier Wochen habe sich mit einem eingeschränkten Regelbetrieb und großen Gruppen gezeigt, dass die Kitas nicht zu einem Hotspot von Corona-Infektionen geworden seien, begründete Kultusminister Grant Hendrik Tonne die Lockerung.

Eingeschränkter Regelbetrieb an Schulen geplant

Wie geht es an den Delmenhorster Schulen nach den Sommerferien (16. Juli bis 26. August) weiter? Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat am Dienstag drei Szenarien vorgestellt und angekündigt: „Wir planen das neue Schuljahr 2020/2021 auf der Basis von Normalität. Stand heute kommen wir mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen zu der klaren Einschätzung, dass das Schuljahr 2020/2021 im eingeschränkten Regelbetrieb startet.“

Sollte sich die Infektionslage verschlechtern, wird auf das Szenario B, welches eine Kombination aus Präsenzunterricht und Lernen zu Hause vorsieht, zurückgegriffen. Szenario C tritt im Falle lokaler oder landesweiter Schulschließungen und Quarantäne in Kraft. Anzeichen für flächendeckende Schulschließungen gebe es derzeit aber nicht, so Tonne.

Stadt Delmenhorst richtet Hilfsfonds ein

Zur Bewältigung der Corona-Pandemie hat die Stadt Delmenhorst einen Hilfsfonds eingerichtet. Der Fonds teilt sich auf in die Förderung von Unternehmen und die Förderung von Härtefällen aus den Bereichen Kinder, Bildung, Sport und Kultur. Weitere Infos zum Delmenhorster Hilfsfonds gibt es hier.

Großveranstaltungen bis Ende Oktober verboten

Großveranstaltungen
wie zum Beispiel Festivals, Volks-, Stadt-, Straßen-, Wein- und Schützenfeste sowie Kirmesveranstaltungen bleiben bis mindestens Ende Oktober verboten. Darauf haben sich der Bund und die Länder geeinigt.

Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin

Zudem geht aus dem Bund-Länder-Beschluss vom 17. Juni hervor, dass bestimmte Basismaßnahmen zum gegenseitigen Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus vorerst weiterhin gelten. Dazu gehören der Mindestabstand von 1,5 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten öffentlichen Bereichen, verstärkte Hygienemaßnahmen und die Kontaktbeschränkungen.

Die Schulen in Niedersachsen sollen spätestens nach den Sommerferien (16. Juli bis 26. August) auf der Grundlage von Schutz- und Hygienekonzepten in den Regelbetrieb zurückkehren, falls sich das Infektionsgeschehen weiterhin gleichbleibend gut entwickelt. Auch darauf haben sich Bund und Länder verständigt.

Corona-Warn-App steht zum Download bereit

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung kann ab sofort freiwillig aufs Smartphone geladen werden. Die sogenannte Tracing-App alarmiert Nutzer, wenn sie Erkrankten zu nahegekommen sind. Mithilfe der Anwendung sollen Infektionsketten besser erkannt und durchbrochen werden.

In den App-Stores von Google und Apple steht die Anwendung zum Download bereit. Weitere Informationen zur Corona-Warn-App gibt es in mehreren Sprachen hier.

Obergrenze für Neuinfektionen

Bund und Länder haben in ihrem Beschluss vom 6. Mai eine Obergrenze für Corona-Neuinfektionen vereinbart. Demnach müssen Regionen Lockerungen zurücknehmen, wenn es in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt innerhalb von sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gibt.

Gemessen an der Einwohnerzahl von Delmenhorst bedeutet das: Sollten binnen einer Woche mehr als 41 Neuinfektionen in der Stadt bestätigt werden, kommt es zu strikteren Beschränkungen.


Verhaltenstipps

Von grundlegender Bedeutung zur Vorbeugung ist eine gute Händehygiene, Husten und Niesen in die Armbeuge, Benutzung von Einmaltaschentüchern mit sofortiger Entsorgung sowie das Einhalten eines Mindestabstandes (mindestens eineinhalb, besser zwei Meter) zu anderen Personen.

Das Coronavirus kann eine Atemwegserkrankung mit hohem Fieber und auch eine Lungenentzündung auslösen. In schweren Fällen kann die Krankheit zum Tod führen. Ausführliche Informationen zur Krankheit Covid-19 sowie Hygiene- und Verhaltenstipps zum Schutz vor dem Virus Sars-CoV-2 gibt es hier.



Infotelefone

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) infiziert zu haben.

Kassenärztliche Vereinigung (Notdienst)
116117
rund um die Uhr

Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
(0511) 1206000
Montag bis Freitag: 8 bis 22 Uhr


Corona-Gesundheitshotline des Landes Niedersachsen
(0511) 4505555
Montag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr

Bundesministerium für Gesundheit
(030) 346 465 100
Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr