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Coronavirus

Coronavirus in Delmenhorst in Zahlen

Warnstufe (gemäß Niedersächsischer Corona-Verordnung) 2
Fälle insgesamt 5.008
Veränderung (gegenüber Vortag) +23
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen 194
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 250,3
Todesfälle 74(+1)

Quelle: Robert-Koch-Institut (Stand: 1. Dezember, 3.32 Uhr)

Für die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Delmenhorst gilt der vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgestellte Wert. Beim Leitindikator „Hospitalisierung“ und beim Indikator „Intensivbetten“ handelt es sich um landesweite Kennzahlen. Diese veröffentlicht das Land Niedersachsen.

> Mehr Zahlen gibt es auf der Internetseite des RKI.
> Niedersächsische Corona-Verordnung


Corona-Patienten im Delme Klinikum Delmenhorst

Corona-Patienten im Delme Klinikum Delmenhorst insgesamt 10
Davon auf der Intensivstation 1

Quelle: Delme Klinikum Delmenhorst (Stand: 1. Dezember, 9 Uhr)


Wechsel in Warnstufe 2: Seit Mittwoch 2G-plus-Regel

Die Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus wurden in Delmenhorst noch einmal deutlich verschärft. Seit Mittwoch (1. Dezember) befindet sich die Stadt in der Warnstufe 2 der Niedersächsischen Corona-Verordnung.

Das bedeutet, dass in vielen Bereichen des privaten und öffentlichen Lebens jetzt die 2G-plus-Regel greift. Zutritt zu Räumen oder Veranstaltungen erhalten dann nur noch geimpfte oder genesene Menschen, die zusätzlich einen aktuellen negativen Corona-Testnachweis vorlegen müssen. Ausgenommen von der 2G-plus-Regel sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Personen, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen dürfen.

Neben der 2G-plus-Regel müssen an vielen Orten auch FFP2-Masken getragen werden. Einfache medizinische Masken, die sogenannten OP-Masken, sind nicht ausreichend. Auch auf den Delmenhorster Wochenmärkten gilt wieder eine Maskenpflicht – die 2G-plus-Regel greift auf Wochenmärkten indes nicht.

Grund für den Wechsel in die nächste Warnstufe sind die hohen Werte beim sogenannten Leitindikator „Hospitalisierung“ in Niedersachsen und beim Indikator „Neuinfizierte“ in der Stadt Delmenhorst. Die Hospitalisierungsinzidenz im Land Niedersachsen hat mehr als fünf Werktage in Folge den Grenzwert von sechs überschritten. Da auch die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen in der Stadt Delmenhorst im gleichen Zeitraum konstant über dem Wert von 100 lag, gelten nun in Delmenhorst die strengeren Corona-Maßnahmen der Warnstufe 2.

Die Stadtverwaltung hat am 29. November eine entsprechende Allgemeinverfügung zur Feststellung der Warnstufe 2 veröffentlicht. Die genauen Corona-Regeln für die Warnstufe 2 sind im Warnstufenkonzept des Landes Niedersachsen aufgelistet.

Eine Warnstufe ist laut Corona-Verordnung erreicht, wenn der Leitindikator „Hospitalisierung“ und mindestens einer der beiden anderen Indikatoren („Neuinfizierte“ und „Intensivbetten“) genau definierte Schwellenwerte überschreiten.

> Corona-Warnampel für Niedersachsen
> Land Niedersachsen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

> Land Niedersachsen:
Hinweise zur Maskenpflicht
> Land Niedersachsen: Hinweise zur Quarantäne
> Land Niedersachsen:
Hinweise für Theater, Kino und Konzerte
> Land Niedersachsen: Hinweise zum Sport und zu Sportveranstaltungen
> Land Niedersachsen: Hinweise für Reisende


Corona-Bürgertelefon an fünf Wochentagen erreichbar

Die Stadtverwaltung hat wieder ein Corona-Bürgertelefon eingerichtet. Unter der Nummer (04221) 99-2271 werden montags bis donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr Fragen rund um die Pandemie und deren Eindämmung beantwortet.


3G-Regel bei der Stadtverwaltung

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage hat die Stadtverwaltung für ihre Gebäude zu Mittwoch, 1. Dezember, die 3G-Regel eingeführt. Besucherinnen und Besucher müssen nachweisen, dass sie gegen eine Infektion mit dem Coronavirus geimpft, von Covid-19 genesen oder aktuell negativ getestet sind. Davon ausgenommen sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren.

Bei den städtischen Gebäuden ist seit dem 1. Dezember nur eine Eingangstür geöffnet. Besuche sind nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung und mit Mund-Nasen-Schutz möglich. Der Mindestabstand von anderthalb Metern zu anderen Personen ist stets einzuhalten.

Wenn Anliegen per E-Mail oder telefonisch geklärt werden können, sollte davon Gebrauch gemacht werden.


Gremiensitzungen ab sofort in Präsenz mit 3G-Nachweis

Der Delmenhorster Rat und seine Ausschüsse tagen künftig unter Einhaltung der 3G-Regel in Präsenzsitzungen. Darauf haben sich die Rats- und Ausschussvorsitzenden mit dem Rats- und Sitzungsdienst der Stadt Delmenhorst aufgrund der aktuellen Corona-Lage verständigt. Die Gremiensitzungen finden vorerst im Veranstaltungszentrum Com.media statt, um die Abstandsregelungen einhalten zu können.

Ab sofort dürfen also nur Geimpfte, Genesene oder Getestete (3G) an den Gremiensitzungen teilnehmen. Alle Personen müssen am Eingang zum Sitzungssaal einen Nachweis über eine vollständige Impfung, eine durchgemachte Corona-Infektion (Genesenenbescheinigung), die nicht länger als sechs Monate zurückliegt, oder einen negativen Testnachweis (offizieller PoC-Antigen-Test nicht älter als 24 Stunden, PCR-Test nicht älter als 48 Stunden) vorlegen.

Hybridsitzungen, also Sitzungen mit einer Mischung aus Präsenz und Online-Zuschaltung, dürfen nicht mehr durchgeführt werden, da die sogenannte epidemische Lage nationaler Tragweite ausgelaufen ist und somit die rechtliche Grundlage fehlt.


3G am Arbeitsplatz sowie in Bus und Bahn

Das neue Infektionsschutzgesetz ist am 24. November in Kraft getreten. Das bundesweite Gesetz sieht zur Bekämpfung der Corona-Pandemie unter anderem 3G am Arbeitsplatz sowie in Bussen und Zügen vor. Außerdem wurde die Homeoffice-Pflicht wieder eingeführt.

Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz wird die sogenannte epidemische Lage nationaler Tragweite, die Rechtsgrundlage für zahlreiche Auflagen war und am 25. November ausgelaufen ist, aufgehoben.


Corona-Impfaktionen ohne Anmeldung

Die Stadt und das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Telefon (04221) 916400, bieten für Delmenhorster Bürgerinnen und Bürger weitere Corona-Impftermine ohne vorherige Anmeldung an. Bei den Impfaktionen kann es zu Wartezeiten kommen.

Aktuelle Corona-Impfaktionen im Überblick:

  • Impfung für Menschen ab 18 Jahren:
    Mittwoch | 8. Dezember | 14 bis 18 Uhr
    Nachbarschaftszentrum Wollepark | Westfalenstraße 6
    Impfstoff: Johnson & Johnson
  • Auffrischungsimpfung (Booster) für Menschen ab 70 Jahren:
    Freitag | 10. Dezember | 13 bis 17 Uhr
    Therapie und Training Ulrike Tiemann | Bremer Straße 100
    Impfstoff: Biontech

    Grundsätzlich empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Auffrischung mit einem mRNA-Impfstoff sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung, unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde. Gespräche darüber sind mit einer Ärztin oder einem Arzt vor der Impfung möglich.

Alle Impfwilligen müssen ihren Personalausweis (oder Führerschein beziehungsweise Krankenkassenkarte mit Lichtbild), Impfpass und den nach Möglichkeit bereits ausgefüllten Aufklärungsbogen mitbringen.


Schnelltests wieder für alle kostenlos

Seit dem 13. November sind wieder kostenlose Corona-Schnelltests (Bürgertests) für alle Bürgerinnen und Bürger möglich. Alle Menschen in Deutschland haben Anspruch auf mindestens einen Schnelltest pro Woche durch geschultes Personal – unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus. Die Testbescheinigungen können auch als Nachweis bei Zugangsregeln dienen.

Eine Übersicht, wo die Corona-Schnelltests möglich sind, gibt es hier. Welche Arztpraxen in Delmenhorst und Niedersachsen Corona-Schnelltests anbieten, können Interessierte unter www.arztauskunft-niedersachsen.de sehen. Bei den Suchkriterien können der Ort sowie in dem Feld „Besonderheiten“ die Option „Corona-Schnelltest“ ausgewählt werden.

Weitere Hinweise zu Schnell- und Selbsttests sowie zum Thema Corona-Testung allgemein gibt es hier.


Corona-Impfzentrum geschlossen

Das Corona-Impfzentrum Delmenhorst in der Sporthalle Am Wehrhahn ist seit Ende September geschlossen. Die Impfkampagne befindet sich inzwischen in einer neuen Phase. Jetzt impfen vor allem Hausärzte gegen das Coronavirus. Dazu übernehmen mobile Teams sogenannte Auffrischungen, um die Impfquote weiter hochzutreiben.

Welche Arztpraxen in Delmenhorst und Niedersachsen Corona-Schutzimpfungen anbieten, können Interessierte unter www.arztauskunft-niedersachsen.de sehen. Bei den Suchkriterien können der Ort sowie in dem Feld „Besonderheiten“ die Option „Corona-Impfung“ ausgewählt werden.

> Land Niedersachsen: Informationen zur Corona-Impfung, zu Schutzmaßnahmen und Testungen (in mehreren Sprachen)


Was heißt 3G- beziehungsweise 2G-Regel?

Nur Geimpfte, Genesene oder Getestete (3G) erhalten bei der 3G-Regel Zutritt zu Innenräumen und Einrichtungen wie Restaurants, Kinos oder Fitnessstudios und zu bestimmten Veranstaltungen oder Leistungen. Bei der 2G-Regel reicht ein Test nicht aus, hier haben nur Geimpfte oder Genesene Zutritt.

Ausgenommen sind Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres – und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus impfen lassen dürfen. Personen, die sich nicht impfen lassen dürfen, müssen einen negativen Antigen-Schnelltest und ein ärztliches Attest vorlegen. Antigen-Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein, PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden.


Besuchsregeln im Delme Klinikum Delmenhorst

Aufgrund der aktuell geltenden Corona-Maßnahmen hat das Delme Klinikum Delmenhorst (DKD) die Besucherregelungen angepasst. Es gilt die 3G-plus-Regel: Geimpfte, Genesene und Ungeimpfte dürfen das Krankenhaus nur mit einem aktuellen negativen Corona-Test (offizielle Teststation oder Arztpraxis, kein Selbsttest) betreten. Der Testnachweis ist mitzuführen und vorzulegen.

Grundsätzlich dürfen Patienten nur einen Besucher pro Tag empfangen (Besuchszeiten: täglich von 11 bis 16 Uhr). Alle Hygieneregeln (medizinische Maske, Abstand) sind weiterhin strikt einzuhalten. Ein Zutrittsverbot gilt für Kontaktpersonen von bestätigten Corona-Fällen und für Personen mit Atemwegsinfekten. Alle Informationen zu den aktuellen Besucherregelungen im DKD gibt es hier.


Was bedeuten Absonderung und Quarantäne?

Die Nachverfolgung von Covid-19-Infektionen innerhalb von 48 Stunden ist aufgrund der hohen Fallzahlen in der Stadt Delmenhorst aktuell nicht mehr gesichert. Der Fachdienst Gesundheit der Stadt Delmenhorst konzentriert sich zurzeit auf Fälle, in denen es zu einer Ansteckung vieler Personen durch Einzelne gekommen sein könnte, und auf Fälle, an denen Personen mit einem besonders hohen Erkrankungsrisiko beteiligt gewesen sein könnten. Es ist möglich, dass Betroffene im Einzelfall bei einem positiven Covid-19-PCR-Test nicht vom Fachdienst Gesundheit angerufen werden können.

Infizierte sowie Kontaktpersonen werden daher hier auf ihre Pflichten im Rahmen der Niedersächsischen Absonderungsverordnung (gültig seit 22. September) hingewiesen, die auch unabhängig von einer persönlichen Benachrichtigung durch den Fachdienst Gesundheit gelten.

Die Verordnung setzt einen rechtsverbindlichen und landesweit einheitlichen Rahmen zum Umgang der Gesundheitsämter mit Quarantäne- und Absonderungsanordnungen.

Unter anderem ist verbindlich festgelegt, dass enge Kontaktpersonen einer nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Person ihre Absonderung nun nach fünf Tagen mit einem negativen PCR-Test und nach sieben Tagen mit einem negativen Corona-Test beenden können. Nach zehn Tagen läuft die Quarantäne bei nicht infizierten Personen automatisch aus.

Kinder und Jugendliche, also auch Schülerinnen und Schüler, können eine durch das Gesundheitsamt angeordnete Quarantäne nun grundsätzlich und landesweit – somit auch in der Stadt Delmenhorst – bereits nach fünf Tagen mit einem negativen Antigen-Schnelltest beenden, sofern dieser unter professioneller Aufsicht durchgeführt und bescheinigt wurde.

Weitere Informationen zu der Absonderungsverordnung des Niedersächsischen Gesundheitsministeriums finden sich hier.

Betroffene Personen dürfen Wohnung nicht verlassen

Absonderung beziehungsweise Quarantäne bedeutet, dass sich Personen für die jeweils geltende Dauer der Absonderungspflicht ohne persönliche Kontakte zu anderen Menschen zu Hause isolieren müssen. Das heißt: Betroffene Personen dürfen in dieser Zeit weder das Haus oder die Wohnung verlassen, noch Besuch von anderen empfangen.

Dabei gelten Ausnahmen im Falle von medizinischen Notfällen oder notwendigen Arztbesuchen sowie bei der Versorgung von Tieren. Betroffene Personen dürfen auch das Haus verlassen, um einen PCR- oder Antigen-Schnelltest vornehmen zu lassen, um die Absonderungszeit zu verkürzen. Im Einzelfall kann das zuständige Gesundheitsamt die Absonderung zudem per Anordnung unterbrechen.

Informationen dazu, wann die Verpflichtung zur Absonderung in den eigenen vier Wänden gilt und was dabei zu beachten ist, gibt es hier.


Generelle Nachweispflicht für Einreisende

Seit dem 1. August gilt eine generelle Nachweispflicht bei Einreisen nach Deutschland. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss einen aktuellen, negativen Corona-Test vorlegen.

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundesgesundheitsministeriums beinhaltet die grundsätzliche Nachweispflicht für Einreisende unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Aufenthalt in einem ausländischen Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet stattgefunden hat. Personen ab zwölf Jahren müssen bei der Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Zudem sind nach einem Aufenthalt in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eine spezielle Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht zu beachten.

> Bundesgesundheitsministerium: Informationen zur Einreise nach Deutschland


So erhalten Geimpfte den digitalen Nachweis

Personen, die im Impfzentrum Delmenhorst oder durch ein mobiles Team geimpft worden sind, können den digitalen Nachweis über das Impfportal des Landes Niedersachsen unter www.impfportal-niedersachsen.de herunterladen. Alternativ kann das digitale Impfzertifikat auch über die Hotline des Landes unter (0800) 9988665 abgefragt und postalisch zugesandt werden. Weitere Informationen finden sich hier.

Apotheken bieten kostenlosen Service an

Zudem ist der digitale Impfpass bei teilnehmenden Apotheken erhältlich – insbesondere für Menschen, die nicht im Impfzentrum, sondern in einer Arztpraxis geimpft wurden. Alle Geimpften können sich den digitalen Nachweis in Apotheken besorgen, um den vollen Corona-Impfschutz per Smartphone nachzuweisen. Das Online-Portal www.mein-apothekenmanager.de listet Apotheken auf, die diesen Service anbieten. Geimpfte Personen können unter www.mein-apothekenmanager.de also eine entsprechende Apotheke in ihrer Nähe finden.

Wer den digitalen Impfpass haben möchte, muss dafür das gelbe Impfheft und den Personalausweis mitbringen. Den Rest macht die Apotheke. Sie hilft auch dabei, den Pass aufs Smartphone zu laden – indem sie den benötigten QR-Code ausdruckt, der dann über die Corona-Warn-App oder die CovPass-App eingelesen werden kann. Für die Geimpften ist der Service kostenlos.

Der digitale Impfnachweis ist ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis weiterhin über das gelbe Papier-Impfheft möglich und gültig. Mehr Informationen zum digitalen Impfpass gibt es hier.


Krankschreibungen per Telefon

Bei leichten Atemwegserkrankungen können sich Versicherte auch weiterhin telefonisch krankschreiben lassen. Der dafür zuständige Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken hat die während der Corona-Pandemie getroffene Sonderregelung zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit bundesweit bis zum 31. 
Dezember verlängert. Mit der Sonderregelung können Versicherte, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu sieben Tage krankgeschrieben werden.

Stadt und Polizei kontrollieren

Die Stadt Delmenhorst appelliert an die Bevölkerung, die Corona-Regeln einzuhalten. Die Stadt und die Polizei führen weiterhin Kontrollen durch.

Bußgelder bei Verstößen gegen Corona-Regeln

Verstöße gegen die Corona-Verordnungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Der Bußgeldkatalog bietet den niedersächsischen Kommunen eine Orientierung, wie mit Verstößen gegen die Verordnung umgegangen werden soll. Für die Kontrolle und die Verhängung von Bußgeldern sind die Ordnungsämter der Kommunen und die Polizei zuständig.

Corona-Warn-App steht zum Download bereit

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung kann freiwillig aufs Smartphone geladen werden. Die sogenannte Tracing-App alarmiert Nutzer, wenn sie Erkrankten zu nahegekommen sind. Mithilfe der Anwendung sollen Infektionsketten besser erkannt und durchbrochen werden.

In den App-Stores von Google und Apple steht die Anwendung zum kostenlosen Download bereit. Ende November hat es ein weiteres Update (Version 2.14) gegeben. Weitere Informationen zur Corona-Warn-App gibt es in mehreren Sprachen hier.


Verhaltenstipps

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, ist es erforderlich, gemeinsam wichtige Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die sogenannte AHA-Formel: Abstand halten zu anderen Personen (mindestens 1,5 Meter), Hygiene beachten (gründliches Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge) und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. Auch das regelmäßige Lüften in geschlossenen Räumen ist sehr wichtig.

Das Coronavirus kann eine Atemwegserkrankung mit hohem Fieber und auch eine Lungenentzündung auslösen. In schweren Fällen kann die Krankheit zum Tod führen. Ausführliche Informationen zur Krankheit Covid-19 sowie Hygiene- und Verhaltenstipps zum Schutz vor dem Virus Sars-CoV-2 gibt es hier.



Info-Telefone

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) infiziert zu haben.

Kassenärztliche Vereinigung (Notdienst)
116117
rund um die Uhr

Corona-Bürgertelefon der Stadt Delmenhorst
(04221) 99-2271
Montag bis Donnerstag: 8 bis 16.30 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
(0511) 1206000
Montag bis Freitag: 9 bis 16.30 Uhr

Hotline des Landes Niedersachsen für Fragen zur Corona-Impfung
(0800) 9988665
Montag bis Sonnabend: 8 bis 20 Uhr


Bundesministerium für Gesundheit
(030) 346465100
Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Weitere wichtige Telefonnummern und Hilfsangebote


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