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Coronavirus

Coronavirus in Delmenhorst in Zahlen

Fälle insgesamt 3.309
Veränderung (gegenüber Vortag) +0
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen 138
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 177,9
Todesfälle 65

Quelle: Robert-Koch-Institut (Stand: 10. Mai, 3.11 Uhr)

Anhand der vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahl der Neuinfektionen wird regelmäßig geprüft, ob in der Stadt Delmenhorst eine dauerhafte Über- oder Unterschreitung der laut Infektionsschutzgesetz relevanten Sieben-Tage-Inzidenzschwellen vorliegt.

> Mehr Zahlen gibt es auf der Internetseite des RKI.


Corona-Patienten im Josef-Hospital Delmenhorst

Corona-Patienten im Josef-Hospital Delmenhorst insgesamt 10
Davon auf der Intensivstation 2

Quelle: Josef-Hospital Delmenhorst (Stand: 10. Mai, 9 Uhr)


Rechte für Geimpfte und Genesene

Seit Sonntag (9. Mai) werden durch Bundesrecht Menschen, deren vollständige Corona-Schutzimpfung 14 Tage zurückliegt, und alle Covid-19-Genesenen bei den Kontaktbeschränkungen nicht mehr mitgezählt (auch beim Sport). Sie unterliegen ebenfalls nicht mehr den in der Stadt Delmenhorst geltenden nächtlichen Ausgangsbeschränkungen.

Bereits seit Mitte April werden in Niedersachsen vollständig Geimpfte und Genesene den negativ Getesteten gleichgestellt. Sie sind von Test- und Quarantänepflichten befreit. Die vollständig abgeschlossene Corona-Schutzimpfung ist mit einem Impfausweis oder einer Bescheinigung zu dokumentieren.

Als vollständig genesen gelten Personen, die eine Corona-Infektion überstanden haben und dies mit einem positiven PCR-Labortest nachweisen können, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist. Menschen, deren Covid-19-Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt, zählen im Sinne der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen und der entsprechenden Regelungen im Bund nicht als genesen.


65. Corona-Todesfall in Delmenhorst

Für die Stadt Delmenhorst hat das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonnabend (8. Mai) einen weiteren Todesfall gemeldet. Nach Kenntnis des städtischen Gesundheitsamtes handelt es sich dabei um einen Ende 80-jährigen Mann, der am Freitag (7. Mai) im Josef-Hospital Delmenhorst mit Covid-19 gestorben ist. Bereits am Donnerstag (6. Mai) waren zwei weitere Corona-Todesopfer (zwei Männer, Anfang und Mitte 70 Jahre) registriert worden. Insgesamt sind bislang 65 Delmenhorster Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu verzeichnen. 


Impftermin: Anmeldung für weitere Personen möglich

Das Land Niedersachsen öffnet im Mai schrittweise die Terminvergabe für Corona-Schutzimpfungen für weitere Personen aus der Priorisierungsgruppe drei. Seit Montag (10. Mai) können sich neben den über 60-Jährigen auch Personen mit bestimmten Vorerkrankungen und Menschen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, sowie bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen für einen Termin im Impfzentrum Delmenhorst anmelden.

Impfberechtigte Delmenhorsterinnen und Delmenhorster können zur Anmeldung das Impfportal www.impfportal-niedersachsen.de und die Hotline des Landes unter (0800) 9988665 nutzen. Die Hotline ist montags bis sonnabends von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Am 17. und 31. Mai folgen die weiteren beiden Öffnungsschritte bei der Terminvergabe, bevor die Priorisierung vollständig aufgehoben werden soll. Welche Personen wann impfberechtigt sind, listet das Land Niedersachsen hier auf.

Menschen ab 70 Jahren sowie die weiteren Impfberechtigten der zweiten Priorisierungsgruppe (Personen mit besonderen Erkrankungen, in besonderen Lebenslagen und Personal in bestimmten Einrichtungen) sowie der Priorisierungsgruppe eins (unter anderem über 80-Jährige) können weiterhin einen Termin für die Corona-Schutzimpfung vereinbaren oder sich auf die Warteliste für einen Impftermin setzen lassen.

Vergeben werden zwei Termine – einer für die Erst- und einer für die Folge-Impfung, nach der erst der volle Impfschutz wirksam ist. Eine Ausnahme bildet der Impfstoff von Johnson & Johnson, der nur einmal geimpft werden muss, um den vollständigen Impfschutz zu erhalten.


"Bundes-Notbremse" und Verordnung: Diese Regeln gelten jetzt

Mit der „Bundes-Notbremse“ ist das Infektionsschutzgesetz in Deutschland geändert worden, um ab einer Inzidenz von 100 bundesweit einheitliche Regelungen für den Corona-Lockdown zu schaffen. Die Bundesregelungen zur Notbremse greifen seit dem 24. April auch in Delmenhorst, weil die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt seit mehr als drei Tagen hintereinander über dem Wert von 100 liegt.

Das bedeutet: Der Bund hat per Gesetz Maßnahmen festgelegt – Kommunen wie die Stadt Delmenhorst müssen diese ohne Wenn und Aber umsetzen. Wer nicht entsprechend reagiert, handelt dann – anders als bislang – gesetzeswidrig. Strengere Regeln in den Bundesländern, zum Beispiel in Niedersachsen, sind weiter möglich.

Am 23. April hat die Stadt Delmenhorst durch eine Allgemeinverfügung öffentlich bekannt gemacht, welche Regeln im Stadtgebiet seit dem 24. April verbindlich gelten.

Zu den Maßnahmen, die laut Infektionsschutzgesetz ab einer Inzidenz von 100 in betroffenen Regionen in Kraft treten, zählen folgende Punkte – alle erst einmal befristet bis zum 30. Juni:

  • Strikte Kontaktbeschränkungen: Angehörige eines Haushalts dürfen sich nur noch mit einer weiteren Person treffen. Zu den beiden Haushalten gehörende Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen.
  • Nächtliche Ausgangsbeschränkungen: In der Zeit von 22 Uhr bis 5 Uhr greifen Ausgangsbeschränkungen. Draußen aufhalten dürfen sich dann nur Personen, die „begründete Ausnahmen“ geltend machen können – etwa zwingende berufliche Gründe oder Notfälle. Joggen und Spaziergänge sind zwischen 22 Uhr und 24 Uhr draußen erlaubt – allerdings nur alleine.
  • Geschäfte müssen schließen – bis auf die Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Supermärkte, Drogerien oder Apotheken. Im Einzelhandel ist unabhängig von der Inzidenz das Abholen bestellter Waren („Click & Collect“) sowie bei einer Inzidenz bis 150 das Einkaufen mit Test und Terminbuchung („Click & Meet“) weiterhin möglich. Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie die Gastronomie (Abholung und Lieferdienst möglich) dürfen nicht öffnen.
  • Maskenpflicht: In Bussen und Bahnen (öffentlicher Personennah- und Fernverkehr) müssen FFP2-Masken getragen werden. Einfache medizinische Masken reichen nicht mehr aus. Kinder bis sechs Jahre und Menschen mit Attest sind davon ausgenommen.
  • Schulen: Neben den vierten Jahrgängen der Grundschulen, den Abschlussklassen und den Förderschulen ist in Delmenhorst seit dem 10. Mai auch für den Jahrgang zwölf sowie für abschlussrelevante Bildungsangebote der berufsbildenden Schulen Präsenzunterricht im Wechselmodell (Szenario B) möglich. Alle anderen Schülerinnen und Schüler werden weiterhin im Distanzlernen (Szenario C) unterrichtet, weil der Inzidenzwert in der Stadt über 165 liegt.
  • Arbeit: Im Infektionsschutzgesetz ist die Pflicht zum Homeoffice verankert. Arbeitgeber müssen dies anbieten, „wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen“. Ist kein Homeoffice möglich, müssen Arbeitgeber Corona-Tests anbieten.
  • Sport: Tagsüber darf Sport alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand betrieben werden. Ausgenommen sind Kinder, wenn sie draußen kontaktlos in Gruppen von maximal fünf Kindern trainieren.

Sinkt in der Stadt Delmenhorst der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100 (beziehungsweise 165), treten – nach einer entsprechenden Bekanntmachung – die Maßnahmen wieder außer Kraft.

> FAQ: Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Infektionsschutzgesetz
> Schaubilder: Bundesregelungen zur Notbremse
> Bundesgesetzblatt: Änderung des Infektionsschutzgesetzes
> Land: Niedersächsische Corona-Verordnung


Corona-Testzentren in Delmenhorst

Bürgerinnen und Bürger können in den Delmenhorster Testzentren kostenlose Corona-Schnelltests in Anspruch nehmen. Eine Übersicht, wo die Corona-Schnelltests möglich sind, gibt es hier.

Schnelltests in Arztpraxen

Welche Arztpraxen in Delmenhorst und Niedersachsen die kostenlosen Corona-Schnelltests anbieten, können Interessierte unter www.arztauskunft-niedersachsen.de sehen. Bei den Suchkriterien können der Ort sowie in dem Feld „Besonderheiten“ die Option „Corona-Schnelltest“ ausgewählt werden. Die Liste der Arztpraxen wird laut der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) nach und nach erweitert.

Weitere Hinweise zu Schnell- und Selbsttests sowie zum Thema Corona-Testung allgemein gibt es hier.


Corona-Schutzimpfungen bei Hausärzten

Fach- und Hausarztpraxen in Niedersachsen verabreichen seit dem 7. April Corona-Schutzimpfungen in ihren Räumen. Die Praxen gehen in den meisten Fällen auf ihre Patienten zu und bieten ihnen die Impfungen an. Dabei soll die von der Ständigen Impfkommission vorgegebene Impfreihenfolge weiter eingehalten werden.

Die Impfzentren bleiben weiter bestehen und werden mit verlässlichen Mengen von Impfstoffen beliefert. Darüber hinaus zur Verfügung stehende Impfstoffe sollen an die Hausarztpraxen verteilt werden.


Bürgertelefon eingerichtet

Die Stadtverwaltung hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter Telefon (04221) 99-2271 können Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen zum Thema Coronavirus stellen. Das Bürgertelefon ist montags bis donnerstags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr und freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr erreichbar.


Appell von Oberbürgermeister Axel Jahnz

Wegen der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie hat sich Oberbürgermeister Axel Jahnz am 18. Oktober 2020 mit einem eindringlichen Appell an alle Delmenhorsterinnen und Delmenhorster gewandt. Der Appell im Wortlaut auf Deutsch sowie in weiteren Sprachen (Türkisch, Russisch, Englisch, Arabisch, Aramäisch, Rumänisch, Bulgarisch) findet sich hier.

Stadt und Polizei kontrollieren

Die Stadt Delmenhorst appelliert an die Bevölkerung, die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, die Corona-bedingten Abstands- und Hygieneregeln sowie weitere Vorgaben wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung einzuhalten. Die Stadt und die Polizei führen weiterhin strenge Kontrollen durch.

Bußgelder bei Verstößen gegen Corona-Regeln

Verstöße gegen die Corona-Verordnungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Der Bußgeldkatalog bietet den niedersächsischen Kommunen eine Orientierung, wie mit Verstößen gegen die Verordnung umgegangen werden soll. Für die Kontrolle und die Verhängung von Bußgeldern sind die Ordnungsämter der Kommunen und die Polizei zuständig.

Krankschreibungen per Telefon

Telefonische Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden sind wegen der Corona-Lage bundesweit bis zum 30. Juni 2021 möglich. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken hat eine Verlängerung der Sonderregelung beschlossen. Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, können telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankgeschrieben werden.

Besuchsverbot im JHD

Wegen der überregionalen Corona-Fallzahlentwicklung gilt im Josef-Hospital Delmenhorst (JHD) vorerst ein generelles Besuchsverbot. Es gibt jedoch Ausnahmen. Wer vom Besuchsverbot ausgenommen ist und welche besonderen Regeln im Krankenhaus gelten, steht auf der Homepage des JHD.

Ein absolutes Zutrittsverbot gilt für Kontaktpersonen mit bestätigen Corona-Fällen und für Besucher mit Atemwegsinfekten.

Corona-Warn-App steht zum Download bereit

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung kann freiwillig aufs Smartphone geladen werden. Die sogenannte Tracing-App alarmiert Nutzer, wenn sie Erkrankten zu nahegekommen sind. Mithilfe der Anwendung sollen Infektionsketten besser erkannt und durchbrochen werden.

In den App-Stores von Google und Apple steht die Anwendung zum Download bereit. Anfang Mai hat es ein weiteres Update (Version 2.1) gegeben. User können sich neben Ergebnissen von PCR-Tests nun auch Antigen-Schnelltests anzeigen lassen. Weitere Informationen zur Corona-Warn-App gibt es in mehreren Sprachen hier.


Verhaltenstipps

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, ist es erforderlich, gemeinsam wichtige Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die sogenannte AHA-Formel: Abstand halten zu anderen Personen (mindestens 1,5 Meter), Hygiene beachten (gründliches Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge) und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. Auch das regelmäßige Lüften in geschlossenen Räumen ist sehr wichtig.

Das Coronavirus kann eine Atemwegserkrankung mit hohem Fieber und auch eine Lungenentzündung auslösen. In schweren Fällen kann die Krankheit zum Tod führen. Ausführliche Informationen zur Krankheit Covid-19 sowie Hygiene- und Verhaltenstipps zum Schutz vor dem Virus Sars-CoV-2 gibt es hier.



Info-Telefone

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) infiziert zu haben.

Bürgertelefon der Stadt Delmenhorst
(04221) 99-2271
Montag bis Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Kassenärztliche Vereinigung (Notdienst)
116117
rund um die Uhr

Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
(0511) 1206000
Montag bis Freitag: 8 bis 19 Uhr
Sonnabend und Sonntag: 10 bis 17 Uhr

Hotline des Landes Niedersachsen für Fragen zur Corona-Impfung
(0800) 9988665
Montag bis Sonnabend: 8 bis 20 Uhr

Corona-Gesundheitshotline des Landes Niedersachsen
(0511) 4505555
Montag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr

Bundesministerium für Gesundheit
(030) 346 465 100
Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Weitere wichtige Telefonnummern und Hilfsangebote