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Coronavirus

Coronavirus in Delmenhorst in Zahlen

Fälle insgesamt 3.535
Veränderung (gegenüber Vortag) +0
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen 26
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 33,5
Todesfälle 68

Quelle: Robert-Koch-Institut (Stand: 16. Juni, 3.12 Uhr)

Anhand der vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahl der Neuinfektionen wird regelmäßig geprüft, ob in der Stadt Delmenhorst eine dauerhafte Über- oder Unterschreitung der laut Infektionsschutzgesetz und Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen relevanten Sieben-Tage-Inzidenzschwellen vorliegt.

Am 5. Juni ist eine neue Fassung der Niedersächsischen Corona-Verordnung in Kraft getreten. Sie basiert auf dem von der Landesregierung entwickelten Stufenplan. Für Delmenhorst gelten seit dem 10. Juni die Regeln der Stufe zwei.

> Mehr Zahlen gibt es auf der Internetseite des RKI.


Corona-Patienten im Josef-Hospital Delmenhorst

Corona-Patienten im Josef-Hospital Delmenhorst insgesamt 1
Davon auf der Intensivstation 1

Quelle: Josef-Hospital Delmenhorst (Stand: 16. Juni, 9 Uhr)


Digitaler Impfnachweis: Apotheken bieten Service an

Geimpfte können sich seit Montag (14. Juni) einen digitalen Nachweis in Apotheken besorgen, um den vollen Corona-Impfschutz per Smartphone nachzuweisen. Das Online-Portal www.mein-apothekenmanager.de listet alle Apotheken auf, die diesen Service anbieten. Geimpfte Personen können unter www.mein-apothekenmanager.de also eine entsprechende Apotheke in ihrer Nähe finden.

Wer den digitalen Impfpass haben möchte, muss dafür das gelbe Impfheft und den Personalausweis mitbringen. Den Rest macht die Apotheke. Sie hilft auch dabei, den Pass aufs Smartphone zu laden – indem sie den benötigten QR-Code ausdruckt, der dann über die Corona-Warn-App oder die CovPass-App eingelesen werden kann. Für die Geimpften ist der Service kostenlos.

Neben den teilnehmenden Apotheken werden zeitnah auch Impfzentren und Arztpraxen digitale Impfnachweise ausstellen. Das Delmenhorster Impfzentrum in der Sporthalle Am Wehrhahn plant den Start für diesen Mittwoch (16. Juni).

Der digitale Impfnachweis ist ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis weiterhin über das gelbe Papier-Impfheft möglich und gültig.

Mehr Informationen zum digitalen Impfpass gibt es hier.


Corona-Regeln im Überblick

Seit dem 10. Juni gelten in Delmenhorst die Regeln nach Stufe zwei des Stufenplans des Landes Niedersachsen (Inzidenz über 35 bis 50), der rechtlich in der Niedersächsischen Corona-Verordnung fixiert ist. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat die Stadt Delmenhorst am 8. Juni veröffentlicht.

Damit einher gehen Lockerungen unter anderem bei den Kontaktbeschränkungen, in Schulen und Kindergärten, beim Sport, in Kultureinrichtungen, bei Veranstaltungen, im Einzelhandel und in der Gastronomie.

> Pressemitteilung: Inzidenz unter 50: Corona-Lockerungen ab 10. Juni

Weitere Lockerungen entsprechend Stufe eins des Stufenplans sind möglich, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in Delmenhorst an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen auch den Wert von 35 unterschreitet.

Diese Corona-Regeln gelten aktuell in der Stadt Delmenhorst:

  • Kontakte: Privat und in der Öffentlichkeit – drinnen und draußen – darf sich ein Haushalt mit zwei weiteren Personen eines anderen Haushaltes treffen oder bis zu zehn Personen aus maximal drei Haushalten. Kinder bis einschließlich 14 Jahren werden nicht mitgezählt.
  • Kontakte unter Kindern: Zusammenkünfte von bis zu zehn Kindern bis einschließlich 14 Jahren mit den Personen eines Haushalts sind zulässig (sogenannte Kindergeburtstags-Regel).
  • Einzelhandel: Im Einzelhandel entfällt die Testpflicht. Die Maskenpflicht gilt weiterhin.
  • Gastronomie: In der Außengastronomie entfällt die Testpflicht. Die Innengastronomie darf nach Maßgabe des Paragrafen 9 der Niedersächsischen Corona-Verordnung öffnen (unter anderem Sperrstunde ab 23 Uhr). Dort gilt eine Testpflicht. Clubs, Bars und Discos sind weiterhin geschlossen.
  • Veranstaltungen drinnen: Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit sitzendem Publikum dürfen mit maximal 100 Personen stattfinden. Es gilt eine Testpflicht. Außer am Sitzplatz muss eine medizinische Maske getragen werden.
  • Veranstaltungen draußen: Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen unter freiem Himmel sind auf maximal 250 Personen begrenzt, sofern diese sitzen. Steht das Publikum zeitweise, sind maximal 100 Personen zulässig. Es gilt eine Testpflicht.
  • Kinder- und Jugendarbeit: Angebote im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit sind zulässig.
  • Kindertageseinrichtungen und Schulen wechseln in das Szenario A. Für Schulen bedeutet dies, dass die Kinder wieder durchgehend gemeinsam Präsenzunterricht haben, nicht mehr nur abwechselnd in Gruppen. Die Schulen dürfen aus organisatorischen Gründen den Wechsel des Szenarios auf die Woche ab 14. Juni verschieben.
  • Außerschulische Bildungsangebote sind weiterhin unter den Voraussetzungen des Paragrafen 14a der Niedersächsischen Corona-Verordnung zulässig.
  • Körpernahe Dienstleistungen (Friseur, Kosmetik, Fußpflege usw.) sind zulässig. Eine Testpflicht gilt nur, wenn die medizinische Maske nicht dauerhaft getragen werden kann.
  • Kultur-Veranstaltungen: Veranstaltungen von Theater, Kinos und ähnlichen Einrichtungen sind nach den Maßgaben des Paragrafen 6b der Niedersächsischen Corona-Verordnung – unter anderem Testpflicht – wieder zulässig.
  • Schwimmbäder: Freibäder dürfen mit Hygienekonzept öffnen; Hallenbäder nur für Schwimmkurse und Rehabilitationsmaßnahmen – verbunden mit einer Testpflicht für volljährige Teilnehmer und Betreuer.
  • Sport: Freizeit- und Amateursport darf in Gruppen bis zu 30 Personen (einschließlich Kontaktsport) stattfinden. Alternativ darf kontaktfreier Sport in beliebig großen Gruppen betrieben werden, wenn mindestens je Person zehn Quadratmeter zur Verfügung stehen oder ein Abstand von je zwei Metern eingehalten wird. Es gilt eine Testpflicht für Trainer und volljährige Sportler. Umkleiden und Duschen dürfen nicht genutzt werden.
  • Führungen und Kultur-Einrichtungen: Führungen in Stadt und Natur sowie die Öffnung von Gedenkstätten, Museen, Galerien usw. sind mit Hygienekonzept zulässig.
  • Freizeit-Angebote: Die Öffnung von Freizeitparks, Spielhallen usw. sowie das Angebot touristischer Schiffs-, Kutsch- und Busfahrten sind – verbunden mit einer Testpflicht – zulässig.
  • Tourismus: Hotels, Wohnmobilstell- und Campingplätze usw. dürfen mit eingeschränkter Kapazität und Testpflicht öffnen.

    > Land Niedersachsen: Hinweise für Reisende
  • Testpflicht: Wo ein negatives Testergebnis erforderlich, ist, kann es sich um einen aktuellen PCR-Test oder PoC-Antigen-Schnelltest (zum Beispiel kostenloser Bürgertest in den Testzentren, nicht älter als 24 Stunden) handeln, der von medizinischem Personal beziehungsweise geschulten Personen durchgeführt wird. Auch Selbsttests gelten als Nachweis, wenn sie vor dem Betreten der Einrichtung in Anwesenheit einer Person dieser Einrichtung durchgeführt werden. Vollständig Geimpfte und Genesene mit entsprechendem Nachweis sowie Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren müssen kein negatives Testergebnis vorweisen.
  • Maskenpflicht: In der Delmenhorster Fußgängerzone sowie in der Bahnhofstraße muss kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden.

    Weiterhin gilt: Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen hat sich in der Pandemie als besonders wirkungsvolle Maßnahme erwiesen. In Niedersachsen – und damit auch in der Stadt Delmenhorst – gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (also sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2) insbesondere an folgenden Orten/in folgenden Situationen: in den geöffneten Bereichen des Handels (auch auf den beiden Delmenhorster Wochenmärkten), im öffentlichem Personenverkehr, wenn Tätigkeiten oder Dienstleistungen die Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 Metern erfordern sowie bei religiösen Veranstaltungen und anderen Zusammenkünften anderer Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften in geschlossenen Räumen (außer am Sitzplatz).

    > Land Niedersachsen: Hinweise zur Maskenpflicht

Corona-Impftermin für alle

Seit dem 7. Juni haben alle Menschen ab zwölf Jahren in Niedersachsen – und damit auch in der Stadt Delmenhorst – die Möglichkeit, sich auf die Warteliste für einen Corona-Impftermin in ihrem örtlichen Impfzentrum setzen zu lassen.

Dies ist entweder im Impfportal des Landes unter www.impfportal-niedersachsen.de oder bei der Telefon-Hotline unter (0800) 9988665 möglich. Die Hotline ist montags bis sonnabends von 8 bis 20 Uhr geschaltet.

Die Priorisierung bei der Anmeldung ist damit entsprechend des Beschlusses des Bundes aufgehoben. Angesichts des hohen zu erwartenden Anrufaufkommens an der Hotline wird ausdrücklich empfohlen, vor allem das Online-Portal für die Anmeldung zu nutzen.

Alle Menschen in Niedersachsen, die zu den Prioritätsgruppen 1 bis 3 gehören und bereits auf der Warteliste stehen, haben ihren Platz weiterhin sicher, teilt das Land Niedersachsen mit. Die Abarbeitung der Warteliste und die Impfung der priorisierten Gruppen werde noch einige Wochen in Anspruch nehmen.

Vergeben werden zwei Termine – einer für die Erst- und einer für die Folge-Impfung, nach der erst der volle Impfschutz wirksam ist. Eine Ausnahme bildet der Impfstoff von Johnson & Johnson, der nur einmal geimpft werden muss, um den vollständigen Impfschutz zu erhalten.

Kurzfristige Impftermine per App

Mit der kostenfreien App „Nowee“ können im Corona-Impfzentrum Delmenhorst zum Ende der Dienstzeiten übrig gebliebene Impfstoffdosen innerhalb kürzester Zeit an Impfwillige vergeben werden. Auf diesem Weg besetzt das Impfzentrum nicht genutzte Termine nach, damit keine Impfdosis verloren geht – und Impfwillige können kurzfristig an einen Termin kommen. Wie die App „Nowee“ funktioniert, steht hier.


Josef-Hospital Delmenhorst lockert Besuchsregeln

Das Josef-Hospital Delmenhorst (JHD) hat die aufgrund der Corona-Pandemie geltenden Besuchsregeln weiter gelockert. Seit dem 11. Juni dürfen Nicht-Geimpfte mit einem tagesaktuellen negativen Antigen-Schnelltest (offizielle Teststation oder Arztpraxis, kein Selbsttest) als Besucher das Krankenhaus betreten.

Vollständig Geimpfte (Impfbuch und Ausweisdokument erforderlich) sowie Covid-Genesene mit einer Impfung (letzter positiver PCR-Test oder Quarantänenachweis und Impfbuch mit Ausweisdokument erforderlich) erhalten ohne einen zusätzlichen Test Zugang zum JHD. 

Grundsätzlich gilt: Es hat nur ein Besucher pro Patient Zugang (Besuchszeiten: täglich von 11 bis 16 Uhr). Zudem sind alle Hygieneregeln strikt einzuhalten. Alle Informationen zur aktuellen Besucherregelung im JHD gibt es hier.


Luca-App im Einsatz

Das Gesundheitsamt der Stadt Delmenhorst ist an die Luca-App angebunden. Die eingerichtete Schnittstelle ermöglicht es, die Daten aus der App direkt an das Gesundheitsamt zu übermitteln. Dadurch können im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung Infektionsketten in der Corona-Pandemie schneller nachvollzogen und Kontaktpersonen ermittelt werden.

Sollte ein Infektionsrisiko mit dem Coronavirus bestehen, werden die Daten auf Anfrage des Gesundheitsamtes nach Zustimmung des Gastes und des Betreibers einer Einrichtung (etwa Gastronomie und Einzelhandel) mehrfach verschlüsselt übermittelt.

In den App-Stores von Google und Apple steht die Luca-App kostenlos zum Download bereit.


Corona-Testzentren in Delmenhorst

Bürgerinnen und Bürger können in den Delmenhorster Testzentren kostenlose Corona-Schnelltests in Anspruch nehmen. Eine Übersicht, wo die Corona-Schnelltests möglich sind, gibt es hier.

Schnelltests in Arztpraxen

Welche Arztpraxen in Delmenhorst und Niedersachsen die kostenlosen Corona-Schnelltests anbieten, können Interessierte unter www.arztauskunft-niedersachsen.de sehen. Bei den Suchkriterien können der Ort sowie in dem Feld „Besonderheiten“ die Option „Corona-Schnelltest“ ausgewählt werden. Die Liste der Arztpraxen wird laut der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) nach und nach erweitert.

Weitere Hinweise zu Schnell- und Selbsttests sowie zum Thema Corona-Testung allgemein gibt es hier.


Rechte für Geimpfte und Genesene

Seit Anfang Mai werden durch Bundesrecht Menschen, deren vollständige Corona-Schutzimpfung 14 Tage zurückliegt, und alle Covid-19-Genesenen bei den Kontaktbeschränkungen nicht mehr mitgezählt (auch beim Sport). Sie unterliegen ebenfalls nicht mehr den in der Stadt Delmenhorst geltenden nächtlichen Ausgangsbeschränkungen.

Bereits seit Mitte April werden in Niedersachsen vollständig Geimpfte und Genesene den negativ Getesteten gleichgestellt. Sie sind von Test- und Quarantänepflichten befreit. Die vollständig abgeschlossene Corona-Schutzimpfung ist mit einem Impfausweis oder einer Bescheinigung zu dokumentieren.

Als vollständig genesen gelten Personen, die eine Corona-Infektion überstanden haben und dies mit einem positiven PCR-Labortest nachweisen können, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist. Menschen, deren Covid-19-Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt, zählen im Sinne der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen und der entsprechenden Regelungen im Bund nicht als genesen.


Corona-Schutzimpfungen bei Hausärzten

Seit Anfang April verabreichen auch Fach- und Hausarztpraxen in Niedersachsen Corona-Schutzimpfungen in ihren Räumen.

Die Gesundheitsminister der Länder und des Bundes haben zudem beschlossen, dass die niedergelassenen Ärzte die Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson nach eigenem Ermessen an alle impfwilligen Personen verimpfen dürfen. Wer jünger als 60 Jahre ist und mit den Impfstoffen von AstraZeneca oder Johnson & Johnson geimpft werden möchte, kann sich an seinen Hausarzt wenden und dort fragen, ob der Impfstoff in der Praxis zur Verfügung steht.

Die Aufhebung der Priorisierung bei den Impfstoffen von AstraZeneca und Johnson & Johnson gilt ausdrücklich nicht für die niedersächsischen Impfzentren. Die Impfzentren halten sich nach wie vor an die Priorisierung im Sinne der Bundesimpfverordnung. Mit den Impfstoffen von AstraZeneca und Johnson & Johnson werden in den Impfzentren nahezu ausschließlich Personen geimpft, die 60 Jahre und älter sind.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt, die Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson nur für Personen im Alter ab 60 Jahren zu verimpfen. Grundlage der Empfehlung ist eine altersabhängige Risiko-Nutzen-Bewertung der Impfstoffe.


Bürgertelefon eingerichtet

Die Stadtverwaltung hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter Telefon (04221) 99-2271 können Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen zum Thema Coronavirus stellen. Das Bürgertelefon ist montags bis donnerstags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr und freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr erreichbar.


Appell von Oberbürgermeister Axel Jahnz

Wegen der Corona-Pandemie hat sich Oberbürgermeister Axel Jahnz am 18. Oktober 2020 mit einem eindringlichen Appell an alle Delmenhorsterinnen und Delmenhorster gewandt. Der Appell im Wortlaut auf Deutsch sowie in weiteren Sprachen (Türkisch, Russisch, Englisch, Arabisch, Aramäisch, Rumänisch, Bulgarisch) findet sich hier.

Stadt und Polizei kontrollieren

Die Stadt Delmenhorst appelliert an die Bevölkerung, die Corona-Regeln einzuhalten. Die Stadt und die Polizei führen weiterhin Kontrollen durch.

Bußgelder bei Verstößen gegen Corona-Regeln

Verstöße gegen die Corona-Verordnungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Der Bußgeldkatalog bietet den niedersächsischen Kommunen eine Orientierung, wie mit Verstößen gegen die Verordnung umgegangen werden soll. Für die Kontrolle und die Verhängung von Bußgeldern sind die Ordnungsämter der Kommunen und die Polizei zuständig.

Krankschreibungen per Telefon

Telefonische Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden sind wegen der Corona-Lage bundesweit bis zum 30. Juni 2021 möglich. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken hat eine Verlängerung der Sonderregelung beschlossen. Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, können telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankgeschrieben werden.

Corona-Warn-App steht zum Download bereit

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung kann freiwillig aufs Smartphone geladen werden. Die sogenannte Tracing-App alarmiert Nutzer, wenn sie Erkrankten zu nahegekommen sind. Mithilfe der Anwendung sollen Infektionsketten besser erkannt und durchbrochen werden.

In den App-Stores von Google und Apple steht die Anwendung zum kostenlosen Download bereit. Anfang Juni hat es ein weiteres Update (Version 2.3) gegeben. User können nun Impfzertifikate hinzufügen und per QR-Code vorweisen. Weitere Informationen zur Corona-Warn-App gibt es in mehreren Sprachen hier.


Verhaltenstipps

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, ist es erforderlich, gemeinsam wichtige Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die sogenannte AHA-Formel: Abstand halten zu anderen Personen (mindestens 1,5 Meter), Hygiene beachten (gründliches Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge) und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. Auch das regelmäßige Lüften in geschlossenen Räumen ist sehr wichtig.

Das Coronavirus kann eine Atemwegserkrankung mit hohem Fieber und auch eine Lungenentzündung auslösen. In schweren Fällen kann die Krankheit zum Tod führen. Ausführliche Informationen zur Krankheit Covid-19 sowie Hygiene- und Verhaltenstipps zum Schutz vor dem Virus Sars-CoV-2 gibt es hier.



Info-Telefone

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) infiziert zu haben.

Bürgertelefon der Stadt Delmenhorst
(04221) 99-2271
Montag bis Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Kassenärztliche Vereinigung (Notdienst)
116117
rund um die Uhr

Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
(0511) 1206000
Montag bis Freitag: 8 bis 19 Uhr
Sonnabend und Sonntag: 10 bis 17 Uhr

Hotline des Landes Niedersachsen für Fragen zur Corona-Impfung
(0800) 9988665
Montag bis Sonnabend: 8 bis 20 Uhr

Corona-Gesundheitshotline des Landes Niedersachsen
(0511) 4505555
Montag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr

Bundesministerium für Gesundheit
(030) 346 465 100
Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Weitere wichtige Telefonnummern und Hilfsangebote


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