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Coronavirus

Coronavirus in Delmenhorst in Zahlen

Fälle insgesamt 2.035
Veränderung (gegenüber Vortag) +9
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen 44
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner  56,7
Todesfälle 43

Quelle: Land Niedersachsen (Stand: 27. Januar, 9 Uhr)

In Niedersachsen sind 138.191 Verdachtsfälle bestätigt (plus 1.170 im Vergleich zum Vortag; Stand: 27. Januar, 9 Uhr). Mehr Zahlen gibt es auf der Internetseite des Landes Niedersachsen.

Die Stadt Delmenhorst kommuniziert die vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung veröffentlichten Covid-19-Fälle samt Inzidenzwert. Diese Zahlen sind alleiniger Richtwert für eventuelle Verordnungen oder Verfügungen.

Corona-Patienten im Josef-Hospital Delmenhorst

Corona-Patienten im Josef-Hospital Delmenhorst insgesamt 13
Davon auf der Intensivstation 2

Quelle: Josef-Hospital Delmenhorst (Stand: 27. Januar, 9 Uhr)


Impf-Schreiben an über 80-Jährige – Termine ab Donnerstag

Impfberechtigte Personen in Delmenhorst, die 80 Jahre und älter sind, erhalten in diesen Tagen Post von der Stadt. Das Schreiben enthält auf einem zusätzlichen Merkblatt unter anderem Informationen zur Corona-Schutzimpfung, zum Impfzentrum in der Wehrhahnhalle und zur Terminvergabe.

Alle in der ersten Gruppe impfberechtigten Menschen in Delmenhorst können ab diesem Donnerstag, 28. Januar, 8 Uhr, entweder online oder telefonisch unter (0800) 9988665 einen Termin für die Impfung im Impfzentrum vereinbaren. Das Impfen der nicht in Pflegeheimen lebenden über 80-jährigen Menschen soll im Februar beginnen.

Das Land Niedersachsen hat unter der Telefonnummer (0800) 9988665 eine Hotline zur Corona-Impfung eingerichtet. Die Hotline ist montags bis sonnabends in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Das Bundesministerium für Gesundheit informiert auf seiner Homepage umfassend über das Thema Corona-Impfung und gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat ein Aufklärungsmerkblatt über die Covid-19-Impfung in rund 20 Sprachen veröffentlicht.

Bis zum 12. Januar wurden in der Stadt Delmenhorst rund 1.100 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Dazu gehörten im ersten Schritt Bewohner und Mitarbeiter sämtlicher Alten- und Pflegeheime in der Stadt sowie ein Teil des Personals aus dem Josef-Hospital Delmenhorst (JHD). Zum Start standen 195 Flaschen mit Impfstoff zur Verfügung. Damit haben zwei mobile Impfteams seit dem 4. Januar als Erstes die Pflegeheime versorgt. Die aktuelle Impfstoff-Lieferung ist für die Zweitimpfung der bisher geimpften Menschen bestimmt.


Neue Verordnung: Erweiterte Maskenpflicht

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder haben sich am 19. Januar auf eine Verlängerung der derzeit geltenden Corona-Maßnahmen (unter anderem Kontaktbeschränkungen sowie Auflagen für Schulen und Kitas) bis zum 14. Februar verständigt.

Zusätzlich wurde vereinbart, dass in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken gilt. Das sind OP-Masken sowie Masken der Standards KN95 oder FFP2. In Niedersachsen – und somit auch in Delmenhorst – müssen seit dem 25. Januar medizinische Masken zudem auf den Wochenmärkten, in den Eingangsbereichen von Geschäften, auf den zugehörigen Parkplätzen, bei Gottesdiensten und medizinisch notwendigen Dienstleistungen getragen werden. Wo die Maskenpflicht aktuell in der Stadt Delmenhorst gilt, steht hier.

Um Kontakte im öffentlichen Personenverkehr zu reduzieren, müssen Unternehmen ihren Beschäftigten das Arbeiten von zu Hause aus weitgehend ermöglichen. Überall dort, wo es möglich ist und die Tätigkeiten es zulassen, soll Homeoffice angeboten werden. Dazu hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Corona-Arbeitsschutzverordnung erlassen, die am 27. Januar in Kraft getreten ist.

Auf Grundlage der Bund-Länder-Beschlüsse vom 19. Januar hat die Landesregierung die Niedersächsische Corona-Verordnung angepasst. Die neue Fassung der Corona-Verordnung ist am 25. Januar in Kraft getreten und zunächst bis zum 14. Februar gültig.

> Was ist erlaubt und was nicht? Diese Corona-Regeln gelten aktuell.

Die vier Grundsätze der Niedersächsischen Corona-Verordnung lauten weiterhin:

  • Jede Person hat Kontakte zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
  • Soweit möglich, ist Abstand zu jeder anderen Person einzuhalten.
  • Wenn ein solcher Abstand nicht eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Ausdrücklich nicht ausreichend sind Visiere.
  • Zudem gilt, dass jede Person private Reisen einschließlich tagestouristischer Ausflüge sowie private Besuche vermeiden soll.

Konzept für Schul- und Kitabetrieb bis Mitte Februar

Mit Blick auf die bundesweit verlängerten und verschärften Lockdown-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stehen auch an Schulen und Kitas in Niedersachsen Veränderungen an. Seit dem 11. Januar gibt es Distanzlernen (Szenario C: Lernen zu Hause) und Wechselunterricht (Szenario B: halbe Klassenstärke, Wechsel von Präsenzunterricht und Lernen zu Hause) sowie eine Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen.

Niedersachsens Kultusministerium hat die aktuell geltenden Regelungen bis zum 14. Februar verlängert. Zudem wird für alle Schüler, die derzeit im Szenario B unterrichtet werden, die Pflicht zum Präsenzbesuch aufgehoben und die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt.

Die Kindertageseinrichtungen befinden sich seit dem 11. Januar im Szenario C und sind damit im Grundsatz geschlossen. Sie bieten aber eine Notbetreuung für bis zu 50 Prozent der Kinder an, die normalerweise betreut werden. Für Kinder, die bis zum 31. Januar an mindestens drei Tagen durchgängig die Betreuung nicht in Anspruch nehmen, fallen keine Elternbeiträge an. Die Elternbeiträge werden von der Stadt Delmenhorst erstattet – ein Antrag ist nicht notwendig.

Die vom niedersächsischen Kultusministerium beschlossenen Maßnahmen zum Schul- und Kitabetrieb bis zum 14. Februar gibt es hier im Überblick.

> Weitere Informationen zum Thema Schulen und Kindertagesstätten.


Regeln für Einreisende aus Risikogebieten

Seit dem 11. Januar gelten für Ein- und Rückreisende aus internationalen Corona-Risikogebieten neue Regeln, die das Land Niedersachsen in der aktuellen Quarantäne-Verordnung festgehalten hat.

Wer nach Niedersachsen reist und sich in den vergangenen zehn Tagen in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten hat, muss entweder einen höchstens 48 Stunden alten Corona-Test auf Deutsch, Englisch oder Französisch vorweisen oder sich unmittelbar nach Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Auch wenn dieser erste Test negativ ist, müssen sich die Einreisenden unverzüglich in eine zehntägige Quarantäne begeben und über das Internetportal www.einreiseanmeldung.de melden.

Die Quarantänezeit kann frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem zweiten negativen Corona-Test beendet werden. Corona-Tests für Reiserückkehrer aus internationalen Risikogebieten sind seit dem 16. Dezember 2020 nicht mehr kostenlos.

Für Personen, die aus Regionen mit einem besonders hohen Corona-Infektionsrisiko nach Deutschland einreisen, gelten neben der allgemeinen Test- und Nachweispflicht schärfere Regeln. Das sieht die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vor. Eine Übersicht der aktuellen Hochrisikogebiete listet das RKI hier auf. Weitere Informationen für Reisende gibt es hier.

FFP2-Masken aus der Apotheke per Gutschein


Seit dem 6. Januar können über 60-Jährige und Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen FFP2-Schutzmasken gegen Abgabe eines Gutscheins bei den Apotheken abholen. Die erste Phase, in der sich diese zur Corona-Risikogruppe gehörenden Personen kostenlos drei FFP2-Masken abholen konnten, ist zu Ende.

Alle Berechtigten erhalten zwei fälschungssichere Coupons für jeweils sechs Masken. Die Coupons werden von den Krankenkassen zugeschickt und können in den Apotheken eingelöst werden. Die Anspruchsberechtigten zahlen pro eingelöstem Coupon einen Eigenanteil von zwei Euro hinzu.

Bürgertelefon eingerichtet


Die Stadtverwaltung hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter Telefon (04221) 99-2271 können Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen zum Thema Coronavirus stellen. Das Bürgertelefon ist montags bis donnerstags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr und freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr besetzt. Per E-Mail ist das Bürgertelefon unter buergertelefon.coronadelmenhorstde zu erreichen.


Appell von Oberbürgermeister Axel Jahnz

Wegen der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie hat sich Oberbürgermeister Axel Jahnz am 18. Oktober 2020 mit einem eindringlichen Appell an alle Delmenhorsterinnen und Delmenhorster gewandt.

Der Appell im Wortlaut auf Deutsch sowie in weiteren Sprachen (Türkisch, Russisch, Englisch, Arabisch, Aramäisch, Rumänisch, Bulgarisch) findet sich hier.

Stadt und Polizei kontrollieren

Die Stadt Delmenhorst appelliert wiederholt an die Bevölkerung, die Kontaktbeschränkungen, die Corona-bedingten Abstands- und Hygieneregeln sowie weitere Vorgaben wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung einzuhalten. Die Stadt und die Polizei führen weiterhin strenge Kontrollen durch.

Bußgelder bei Verstößen gegen Corona-Regeln

Verstöße gegen die Corona-Verordnungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Der Bußgeldkatalog bietet den niedersächsischen Kommunen eine Orientierung, wie mit Verstößen gegen die Verordnung umgegangen werden soll. Für die Kontrolle und die Verhängung von Bußgeldern sind die Ordnungsämter der Kommunen und die Polizei zuständig.

Krankschreibungen per Telefon

Telefonische Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden sind wegen der Corona-Lage bundesweit bis zum 31. März 2021 möglich. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken hat eine Verlängerung der Sonderregelung beschlossen. Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, können sich telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankschreiben lassen.

Besuchsverbot im JHD

Wegen der überregionalen Corona-Fallzahlentwicklung gilt im Josef-Hospital Delmenhorst (JHD) vorerst ein generelles Besuchsverbot. Es gibt jedoch Ausnahmen. Wer vom Besuchsverbot ausgenommen ist und welche besonderen Regeln im Krankenhaus gelten, steht auf der Homepage des JHD.

Ein absolutes Zutrittsverbot gilt für Kontaktpersonen mit bestätigen Corona-Fällen und für Besucher mit Atemwegsinfekten.

Corona-Warn-App steht zum Download bereit

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung kann freiwillig aufs Smartphone geladen werden. Die sogenannte Tracing-App alarmiert Nutzer, wenn sie Erkrankten zu nahegekommen sind. Mithilfe der Anwendung sollen Infektionsketten besser erkannt und durchbrochen werden.

In den App-Stores von Google und Apple steht die Anwendung zum Download bereit. Ende Dezember hat es ein weiteres Update (Version 1.10.1) gegeben. Nutzer können nun ein Kontakt-Tagebuch führen. Weitere Informationen zur Corona-Warn-App gibt es in mehreren Sprachen hier.


Verhaltenstipps

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, ist es erforderlich, gemeinsam wichtige Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die sogenannte AHA-Formel: Abstand halten zu anderen Personen (mindestens 1,5 Meter), Hygiene beachten (gründliches Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge) und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. In Herbst und Winter ist auch das regelmäßige Lüften in geschlossenen Räumen sehr wichtig.

Das Coronavirus kann eine Atemwegserkrankung mit hohem Fieber und auch eine Lungenentzündung auslösen. In schweren Fällen kann die Krankheit zum Tod führen. Ausführliche Informationen zur Krankheit Covid-19 sowie Hygiene- und Verhaltenstipps zum Schutz vor dem Virus Sars-CoV-2 gibt es hier.



Info-Telefone

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) infiziert zu haben.

Bürgertelefon der Stadt Delmenhorst
(04221) 99-2271
Montag bis Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr
buergertelefon.coronadelmenhorstde

Kassenärztliche Vereinigung (Notdienst)
116117
rund um die Uhr

Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
(0511) 1206000
Montag bis Freitag: 8 bis 19 Uhr
Sonnabend und Sonntag: 10 bis 17 Uhr

Hotline des Landes Niedersachsen für Fragen zur Corona-Impfung
(0800) 9988665
Montag bis Sonnabend: 8 bis 20 Uhr

Corona-Gesundheitshotline des Landes Niedersachsen
(0511) 4505555
Montag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr

Bundesministerium für Gesundheit
(030) 346 465 100
Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Weitere wichtige Telefonnummern und Hilfsangebote