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Pressemitteilung - 12. April 2021

Halbmast für während der Pandemie gestorbene Menschen

Mehr als 78.000 Menschen sind seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Virus gestorben. In Delmenhorst waren es bislang 62 Frauen und Männer. Weitere Menschen starben in dieser Zeit an anderen Ursachen; auch von ihnen konnten sich die Angehörigen und Freunde wegen der Einschränkungen nicht wie sonst üblich verabschieden.

Auf Anregung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier soll all dieser Toten am Sonntag, 18. April, gedacht werden. Zusätzlich zu einer zentralen Veranstaltung in Berlin wird bundesweit an vielen Orten an die Verstorbenen erinnert. In Delmenhorst werden deshalb am Sonntag die Flaggen am Rathaus und weiteren öffentlichen Gebäuden auf Halbmast gesetzt.

Auch wenn die Pandemie noch nicht überwunden ist, soll dieser Tag des Innehaltens deutlich werden lassen, dass die Gesellschaft die Toten und das Leid der Hinterbliebenen nicht vergisst. „Es ist schmerzlich, einen nahestehenden Menschen zu verlieren“, sagt Oberbürgermeister Axel Jahnz. „Die Pandemie hindert uns nicht daran, weiter an die Toten zu denken. Und sie hindert uns auch nicht daran, unser Mitgefühl mit den Hinterbliebenen auf viele andere Arten auszudrücken und ihnen in ihrem Schmerz beizustehen. Zu dieser Anteilnahme und diesem Zusammenhalt der ganzen Gesellschaft soll der Gedenktag beitragen.“

Der zentrale Gedenkakt in Berlin wird am Sonntag ab 13 Uhr live unter anderem auf verschiedenen ARD-Hörfunkwellen, im Deutschlandfunk und im ZDF übertragen.


Nr. 74|21 - tif