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Pressemitteilung - 5. Oktober 2020

Welsewasser wieder im Normalbereich

Nach dem Großbrand in einer Lagerhalle an der Oldenburger Straße liegen die von der Stadt entnommenen Wasserproben aus der Welse vor. Das Ergebnis: Der chemische Zustand des Welsewassers ist seit Ende vergangener Woche wieder im Normalbereich.

Der städtische Fachdienst Umwelt hat der Welse an folgenden fünf Stellen Proben entnommen: vor und hinter der Einleitstelle Straßenentwässerung Hinter dem Tiergarten, Tiergarten Innenbereich, Brücke Höhe Kantstraße, Brücke Höhe Kaufland und Brücke Nähe Nordenhamer Straße.

Diese Beprobung erfolgte am Dienstag, 29. September, in Ergänzung zu den vorherigen Beprobungen der Polizei am Freitag, 25. September. Jede Wasserprobe wurde auf zehn gewässertypische Parameter (unter anderem pH-Wert, Leitfähigkeit, Sauerstoffzehrung/CSB) hin untersucht. Nach Auswertung der Analyseergebnisse teilt die Stadtverwaltung mit, dass sich der chemische Zustand des Welsewassers nunmehr wieder im Normalbereich befindet.

Die Analyse einer Schlammprobe aus dem Böschungsbereich an der Einleitstelle der Belastung steht noch aus, mit Ergebnissen wird in der nächsten Woche gerechnet.  Nach jetzigem Sachstand liegen jedoch keine Verunreinigungen der Uferbereiche durch die bei dem Brand ausgelaufene Reinigungsflüssigkeit vor.

Zur Bewertung des biologischen Zustands bedarf es weiterer Untersuchungen durch Fachgutachter, die kurzfristig eingesetzt werden sollen.

Zudem war in der Nachbarschaft des ehemaligen Möller-Geländes eine Belastung mit Asbeststäuben wegen des Brandes befürchtet worden. Diese Befürchtung ergab sich wegen der zerborstenen Eternitplatten des abgebrannten Gebäudes. Vergangenen Freitag konnten in Hauptwindrichtung an der Straße „Elmeloher Weg“ Proben genommen werden. Heute teilte das beauftragte Labor fernmündlich mit, dass kein Asbeststaub an den Tupfproben festgestellt werden konnte. Eine Verunreinigung mit Asbeststaub der unmittelbaren Umgebung kann damit ausgeschlossen werden.

Für Dienstag, 13. Oktober, 17 Uhr, ist eine öffentliche Informationsveranstaltung im Veranstaltungszentrum Com.media auf der Nordwolle, Lahusenstraße 25, geplant. Diese wird zurzeit vorbereitet. Die Feuerwehr und die Verwaltung werden zum aktuellen Stand der Dinge berichten, um dann in einem Austausch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern offene Fragen zum Brandgeschehen, dessen Auswirkungen und zu möglichen städtebaulichen Perspektiven zu beantworten. Dieser Wunsch entspricht auch dem vorliegenden politischen Eilantrag der Delmenhorster Liste, Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion und Gruppe FDP/UAD vom
29. September.


Nr. 361|20 - tif


Angesichts der weiter steigenden Corona-Infektionszahlen sind aktuell alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt.  

Aktualisiert am 20. Oktober 2020.


Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung in der Stadt Delmenhorst muss die ursprünglich für den 13. Oktober geplante Informationsveranstaltung in einem anderen Format stattfinden. Der neue Termin ist voraussichtlich am Sonnabend, 24. Oktober, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr.

Aktualisiert am 9. Oktober 2020.