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Pressemitteilung - 12. März 2019

Hunde müssen an die Leine

Wenn die Tage länger werden und die ersten Blumen blühen, beginnen auch die Vögel zu singen – der Frühling macht sich in der Natur bemerkbar. Die Vögel werben um Brutpartner, und die Vorbereitungen für Nestbau und Aufzucht des Nachwuchses sind damit untrennbar verbunden. Außer den Vögeln kümmern sich aber auch die leiseren Tiere um Rückzugsorte.

„Brutzeit ist auch Anleinzeit, denn neugierige Hunde und Katzen können tierische Eltern und deren Nachwuchs erheblich stören und empfindlich treffen, wenn sie frei herumstöbern“, sagt Katrin Stöver, Fachdienstleiterin Stadtgrün und Naturschutz. „Dies ist nicht nur in Wäldern, sondern auch in der freien Landschaft schnell mit fatalen Folgen verbunden.“

Darum: Leinen fest! Die Stadtverwaltung bittet alle Hundebesitzer, ihre Tiere während der Brut- und Setzzeit vom 1. April bis 15. Juli in Wäldern, Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten sowie frei zugänglichen Grünanlagen anzuleinen. Einen freien Auslauf bietet die ganzjährig zur Verfügung stehende Hundefreilauffläche „Im Delmegrund“.

Außerdem bittet der Fachdienst auch die Katzenbesitzer um Rücksicht. Insbesondere Jungvögel, die als Nestflüchter am Boden hocken, fliegen nicht sofort und werden von ihren Elternvögeln beobachtet. Wenn möglich, sollten Katzen zurückgehalten werden, um Schlimmeres zu verhindern. Besser wäre es, die Katzen gar nicht erst in die Nähe von Nestflüchtern zu lassen, sodass die Stubentiger nicht in Versuchung kommen.

In diesem Zusammenhang weist die Stadt auch noch einmal darauf hin, dass noch bis zum 30. September Hecken, Gebüsche und andere Gehölze ebenso wie „lebende Zäune“ nicht tief abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden dürfen. Denn diese Orte sind in diesem Zeitraum Lebensräume vieler Vogelarten.


Nr. 94|19 - tif