Sprungmarken

Pressemitteilung - 21. Dezember 2017

„Clever heizen“ geht in neue Phase

Die Beratungskampagne „Clever heizen“, die das städtische Klimaschutzmanagement gemeinsam mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern anbietet, wird Anfang 2018 fortgesetzt.

Für die Neuauflage sucht der städtische Klimaschutzmanager Dr. Christian Pade noch unabhängige Energieberater. Sie können sich bis 12. Januar unter Telefon (04221) 99-2810 oder per E-Mail an klimaschutzdelmenhorstde anmelden.

Voraussetzung für die Tätigkeit als unabhängiger Energieberater ist eine Beschäftigung bei der Energieberatung der Verbraucherzentralen oder eine dena-Listung. Auch eine Zertifizierung als Gebäudeenergieberater im Handwerk oder ein vergleichbarer Nachweis der Qualifikation und Unabhängigkeit des Beraters werden anerkannt.

Im Vorfeld der Beratungen muss eine kampagnenspezifische Schulung der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachen absolviert werden. Diese sind kostenfrei. Zudem können voraussichtlich dena-Punkte erworben werden.

Klimaschutzmanager Dr. Pade vermittelt auch bereits unverbindliche Beratungstermine für interessierte Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die sich informieren möchten, wie sie beim Heizen sparen können.

Im Rahmen der Kampagne kommen die neutralen Energieexperten zu den Teilnehmern nach Hause und geben unter anderem Tipps zur richtigen Einstellung der Heizungsanlage und zum energieeffizienten Heizen. Die etwa einstündige Beratung, die einen Wert von knapp 200 Euro hat, kostet die Bürger dabei nur 25 Euro.

Bei den knapp 80 Beratungen im Rahmen der Kampagne im Herbst 2016 hat sich bestätigt, was auch aus bundesweiten Erhebungen bekannt ist: Die meisten Heizungsanlagen laufen ineffizient, weshalb mehr Energie verbraucht wird als nötig.

Dies führt letztlich auch zu überhöhten Energiekosten. Mitunter sind die Heizungen auch einfach nur suboptimal eingestellt, wodurch unnötig Energie verbraucht wird. Entsprechend genügt in diesen Fällen schon eine Änderung der Einstellungen, um effektiv Energie und Geld zu sparen.

Neben den Verbesserungen der bestehenden Heizungsanlage schauen die Berater auf den Zustand bestimmter Gebäudeteile (Fassaden, Decken und Dach). Darüber hinaus zeigen sie Potenziale zur Nutzung erneuerbarer Energien wie Solarthermie- und Fotovoltaikanlagen sowie Fördermöglichkeiten auf.

Nr. 669/17 - tif