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Pressemitteilung - 7. Februar 2018

Zwei Bäume in Graftanlagen müssen fallen

In der kommenden Woche muss die Stadt zwei weitere Bäume fällen, weil sie nicht mehr sicher sind. Eine Kastanie und eine Buche in den Graftanlagen sind nicht mehr standfest. Sie sollen am Montag, 12. Februar, gefällt werden.

Die Kastanie steht derzeit noch hinter dem Katasteramt neben der sogenannten Hotelwiese. Ganz genau handelt es sich um eine Rosskastanie mit einem Stammumfang von 234 Zentimetern in einem Meter Höhe. Die Gesamthöhe beträgt rund 18 Meter. Das Alter schätzen Experten auf etwa 120 Jahre. Inzwischen ist das stattliche Exemplar jedoch sterbenskrank.

"Der Baum weist eine schlechte Vitalität auf", sagt Katrin Stöver vom Fachdienst Stadtgrün und Naturschutz. "Eine ausgedehnte Stammeinfaulung reicht bis ins Zentrum der Stammverbindung."

Die Buche steht im hinteren Bereich der Burginsel vor dem dortigen Bunker. Sie ist rund 28 Meter hoch und hat einen Stammumfang von eindrucksvollen 341 Zentimetern. Lange Jahre bildete sie den Hintergrund für viele Veranstaltungen. Das Alter wird auf 160 Jahre geschätzt. Auch die Buche ist todkrank.

Am Stammfuß sind Fruchtkörper des Riesenporlings vorhanden. Diese deuten auf einen Abbau der Wurzeln hin. Am Stamm gibt es bis in vier Metern Höhe abgestorbene Bereiche und Fruchtkörper des Austernseitlings. Dieser Schwächeparasit verursacht eine Weißfäule.


Nr. 53|18 - tif