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Pressemitteilung - 6. Juni 2017

Attraktive Förderung für Vereine und Initiativen

Kurze Wege für den Klimaschutz: Bereits zum zweiten Mal ruft das Bundesumweltministerium dazu auf, Projektideen für nachbarschaftliche Klimaschutzprojekte einzureichen. Angesprochen sind neben Kommunen auch eingetragene Vereine, Genossenschaften und Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus.

„Inhaltlich ist das attraktive Förderprogramm für alle möglichen Vorhaben offen, sofern die Projekte zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen beitragen und die lokalen Akteure involviert werden“, sagt der städtische Klimaschutzmanager Dr. Christian Pade. „Grundsätzlich kann also fast jede Projektidee gefördert werden – egal, ob sie beispielsweise im Bereich Wohnen, Verkehr oder Konsum angesiedelt ist.“

Eine weitere Besonderheit des Förderprogramms besteht darin, dass sich die Projektbeteiligten nur in dem für sie jeweils leistbaren Umfang mit Eigenmitteln einbringen müssen. Eine maximale Förderquote ist somit nicht, wie häufig üblich, vorgegeben.

„Wer also eine Idee hat, wie im Alltagshandeln der Menschen auf lokaler Ebene zum Klimaschutz beigetragen werden kann, dem eröffnen sich mit dem Förderprogramm interessante Möglichkeiten, diese Idee weitgehend unabhängig von den eigenen finanziellen Ressourcen umzusetzen“, sagt Dr. Pade.

Das Klimaschutzmanagement der Stadt Delmenhorst unterstützt gern bei der Ausarbeitung von Projektideen und bei der Antragstellung. Ansprechpartner Dr. Pade ist unter der Rufnummer (04221) 99-2810 erreichbar und kann auch per E-Mail an klimaschutzdelmenhorstde kontaktiert werden.

Bis Sonnabend, 1. Juli, müssen maximal drei Seiten umfassende Skizzen beim Projektträger Jülich eingegangen sein. Sind die Entwürfe als erfolgreich bewertet worden, folgt ein vollständiger Antrag. Nähere Informationen zum Förderprogramm sind beim Projektträger unter www.ptj.de/klimaschutzinitiative/nachbarschaften abrufbar.


Nr. 274/17 - tif