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Pop-up-Store – westliche Innenstadt

Revitalisierung der Kommune durch Nutzung leer stehender Ladenlokale mittels Mietpreis-Reduzierung (westliche Innenstadt)

Um dem fortschreitenden Leerstand und den Folgen der Corona-Pandemie entgegenzuwirken, soll die Attraktivität der Innenstadt gestärkt werden. Diese erfolgt im Kontext des Sofortprogrammes „Perspektive Innenstadt!“ durch eine gezielte Förderung bei der Untervermietung von leerstehenden Ladenflächen.

Mit dem Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ unterstützt das Land Niedersachsen Kommunen, die mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen haben. Die Maßnahme wird mittels der EU-Aufbauhilfe REACT-EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe) als Teil der Reaktion der Union auf die Corona-Pandemie finanziert. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Die Förderung ermöglicht unter anderem die zeitweise Anmietung einer Immobilie in der westlichen Innenstadt. Direkt an der Langen Straße gelegen, wird dieses nunmehr zu verminderten Mietkonditionen an interessierte Jungunternehmer, kulturelle Persönlichkeiten und experimentelle Geschäftsmodelle weitergeben. Die ausgewählten Flächen werden einen adäquaten Präsentationsraum für neue, innovative Ideen darstellen und zur Revitalisierung der Delmenhorster Innenstadt beitragen.

Nach dem ersten Pop-up-Store geht nun auch die zweite Ladenfläche an den Start. In dem Pop-up Store werden drei Mietparteien ihre Angebote präsentieren. 

  • Herma Atelier (Josef Hermansky): „Unkonventionell", „High-Fashion-Design", „Face-to-Face", „Absolut Einzigartig" – so beschreibt Josef Hermansky sein Atelier. Der Gründer des Herma-Ateliers: „Ungewöhnliche Kombinationen von Materialien, Farben und Technologien faszinieren mich einfach. So entstehen High-Fashion-Design-Stücke, die nicht nur besondere Eye-Catcher darstellen, sondern die mit ihrer absoluten Einzigartigkeit ausnahmslos jedes Zimmer, Wohnung oder auch den Außenbereich bereichern.“ Josef Hermansky reizt am meisten der persönliche Kontakt zu seinen Kunden, jedes Stück bekäme durch die Nähe eine persönliche und emotionale Note. Weiter beschreibt er: „Das Herma-Atelier bedeutet für mich einen Ausflug aus dem Alltag in eine Welt, die keine kreativen Grenzen kennt und in der möglichst viel experimentiert werden soll. Die Idee des Pop-up-Stores ist eine großartige Gelegenheit, direktes Feedback zu der breiten Produktpalette und den zahlreichen Ideen zu erhalten, um so den zukünftigen Fokus des Ateliers herauszukristallisieren.“
  • Schumann Lasertec (Susanne Schumann): Schumann Lasertec ist auf individuelle Lasergravuren, Gravur-Lösungen sowie Veredelung von Schmuckwaren spezialisiert. Auch Sonderanfertigungen und individuelle Schmuckanfertigung gehören zum alltäglichen Geschäft. Susanne Schumann stellt ihre Intention zur Anmietung einer Fläche im Pop-up-Store wie folgt vor: „In den letzten Jahren waren wir sehr auf unseren Onlinegeschäft fokussiert, was natürlich auch die gesamte Situation mit sich gebracht hat. Aber der direkte Kontakt zu den Kunden ist doch immer schöner und fehlt etwas. Wir möchten mit dem Store noch enger am Kunden sein und wieder den Weg finden, etwas präsenter zu sein. Unser Sortiment und eigenen Produkte sind sehr vielfältig und man kann es immer besser direkt vor Ort zeigen und präsentieren und dem Kunden näherbringen. Wir haben eine eigene Trauringkollektion und Schmuckmarke „Core“ sowie die Lizenz der „Herr der Ringe“. Wir werden im Store nur unsere eigenen Produkte zeigen und bewerben.“
  • Flowers & Rainbow Shop (Christina Brandes): „Good vibes only – Alles was Spaß macht.“ Das ist das Motto von Christina Brandes, 42 Jahre alt, verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter. „Ich arbeite im pädagogisch/psychologischen Bereich und bin kreativ geworden, als ich im vergangenen März an Corona erkrankte. Plötzlich hatte ich so viel Zeit und wusste nicht wohin damit. Ich fing an, Armbänder zu entwerfen. Diese wurden mit der Zeit immer besser, die Qualität ebenfalls. Ich eröffnete ein Instagram-Profil, in dem ich die Armbänder vorstellte. Innerhalb kürzester Zeit wurden es immer mehr Follower und auch immer mehr Käufer. Ich habe innerhalb eines halben Jahres einen gut funktionierenden Instagram-Account aufgestellt und seit einigen Wochen auch einen eigenen Onlineshop. Die Anfrage, ob ich Lust hätte, in den Pop-up-Store mit einzusteigen, war nach einigen Überlegungen klar. Die Leute müssen das Produkt live sehen, anprobieren und fühlen können.“
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