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Unterhaltsvorschuss

Für Alleinerziehende erfolgt die Erziehung ihrer Kinder meist unter erschwerten Bedingungen. Die Situation verschärft sich noch, wenn das Kind keinen oder nicht regelmäßig Unterhalt vom anderen Elternteil erhält. Diese besondere Lebenssituation soll mit der Unterhaltsleistung nach dem seit 1. Januar 1980 geltenden Unterhaltsvorschussgesetz erleichtert werden.

Wer erhält Unterhaltsvorschuss?
Kinder, die bei einem alleinerziehenden Elternteil leben und keinen oder nicht ausreichenden Unterhalt oder Halbwaisenbezüge erhalten, können Anspruch auf Unterhaltsvorschuss haben.

Für die Beantragung des Unterhaltsvorschusses wird ein gerichtliches Unterhaltsurteil gegen den anderen Elternteil nicht vorausgesetzt. Ist der andere Elternteil ganz oder teilweise leistungsfähig, aber nicht leistungswillig, wird er vom Staat in Höhe des gezahlten Unterhaltsvorschusses in Anspruch genommen.

Höhe und Dauer der Leistung
Die Höhe der Unterhaltsleistung richtet sich bundesweit nach der "Düsseldorfer Tabelle". Für die Berechnung des Unterhaltsvorschussbetrages wird das für ein erstes Kind zu zahlende Kindergeld in voller Höhe von der Unterhaltsleistung abgezogen.

Ab 1. Januar 2019 gelten folgende Unterhaltsvorschussbeträge:

  • für Kinder bis unter sechs Jahre: 160 Euro monatlich
  • für Kinder bis unter zwölf Jahre: 212 Euro monatlich
  • für Kinder bis unter achtzehn Jahre: 282 Euro monatlich

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