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Östliche Innenstadt – Bürgerbeteiligung zum Stadtumbau

Vorbereitende Untersuchungen und Integriertes Entwicklungskonzept - Ratsbeschluss vom 31.05.2022

Am 31. Mai 2022 wurde durch den Rat der Stadt Delmenhorst die „Vorbereitenden Untersuchungen und das integrierte Entwicklungskonzept für das Stadtumbaugebiet Östliche Innenstadt – Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ für das Bestandsgebiet und Erweiterungsgebiet beschlossen.
Die „Vorbereitenden Untersuchungen“ dienen als Grundlage für den Antrag auf Aufnahme in ein Programm der Städtebauförderung für das Erweiterungsgebiet. Die Verwaltung hat die Programmanmeldung zum 1.Juni 2022 für die Fortführung des bestehenden Gebietes sowie die Aufnahme im Bereich der Gebietserweiterung im Jahr 2023 bei der Förderbehörde eingereicht. Die Programmkomponente „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (ehemals „Stadtumbau“) soll dabei beibehalten werden. Der Aufnahmebescheid wird in der zweiten Jahreshälfte 2023 erwartet.

Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzeptes – Ergebnispräsentation zum Beteiligungsprozess

Die Ergebnisse aus dem Bürgerbeteiligungsverfahren für den östlichen Innenstadtbereich rund um die ehemalige Hertie-Immobilie wurden im Rahmen einer öffentlichen Online-Informationsveranstaltung durch das Planungsbüro Forum am 16. Mai 2022 vorgestellt. Bald finden Sie hier die beschlossene Fassung zur Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzeptes sowie zur vorbereitenden Untersuchung.

Online-Bürgerbeteiligung ist seit dem 25. Februar 2022 beendet

Die Stadt Delmenhorst lässt derzeit die sogenannte vorbereitende Untersuchungen sowie die Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts in der östlichen Innenstadt durchführen. In diesem Rahmen wurde vom 5. bis 25. Februar 2022 eine Bürgerbeteiligung durchgeführt. Neben dem offenen Bürgerforum am 5. Februar, konnten zahlreiche Wünsche, Ideen und Anregungen für die Zukunft der östlichen Innenstadt über das Online-Beteiligungsformat sowie über die verteilten Mitmachkarten gesammelt werden. Aktuell werden diese ausgewertet und zeitnah hier veröffentlicht.

Vielen Dank für die zahlreichen Beiträge!


Außerdem finden Sie dort einige Videos mit Beiträgen: eine einführende Videobotschaft von Oberbürgermeisterin Petra Gerlach, ein Fachgespräch mit Stadtbaurätin Bianca Urban sowie ein Fachgespräch über die Neugestaltung eines ehemaligen Kaufhaus-Areals in der Stadt Hamm.


Am Sonnabend, 5. Februar 2022, war die Stadtverwaltung darüber hinaus in der östlichen Innenstadt (in der Fußgängerzone zwischen der ehemaligen Hertie-Immobilie und dem Schweinemarkt sowie am Vorwerk-Parkplatz) vor Ort, um ein Meinungsbild der Bevölkerung einzuholen. Die Stadt Delmenhorst hat sich gefreut, mit ihren Bürgerinnen und Bürgern über die Chancen und Probleme der östlichen Innenstadt ins Gespräch zu kommen.


Hintergrund:

Zwischen 2006 und 2017 wurden im Rahmen der Innenstadtsanierung zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Erscheinungsbildes der Innenstadt umgesetzt. Lediglich in der östlichen Innenstadt konnten bis dahin nicht alle Projekte umgesetzt werden, vor allem die Zukunft des Hertie-Leerstandes blieb offen. Deshalb blieb der Bereich „Östliche Innenstadt“ weiterhin ein Städtebauförderungsgebiet. 2017 konnte so das ehemalige Hertie-Parkhaus zwischen Hertie und der Stadtkirche abgebrochen werden, 2020 konnte die Stadt das ehemalige Hertie-Kaufhaus erwerben.

Es gibt aber weiterhin Missstände und Fehlentwicklungen in der östlichen Innenstadt, die auch außerhalb des Fördergebietes liegen. Der Rat der Stadt Delmenhorst hat deshalb die Durchführung „Vorbereitender Untersuchungen“ für eine Erweiterung des Gebietes sowie eine Fortschreibung des Entwicklungskonzeptes beschlossen und ein Planungsbüro damit beauftragt.

Die Orte in der östlichen Innenstadt, über die diskutiert werden sollen, sind unter anderem:

  • Hertie-Kaufhaus: Wie geht es weiter nach dem Ankauf durch die Stadt und dem vom Rat beschlossenen Abriss? Welche Nutzungen sind denkbar? Was haben andere Städte in ähnlicher Situation umgesetzt?
  • Bebelstraße (Hertie-Rückseite): Die Bebelstraße ist von der Parkhausbrache, der ehemaligen Hertie-Anlieferung und weiteren „Rückseiten“ geprägt. Auch die Lutherstraße hat teilweise einen solchen „Rückseitencharakter“. Wie kann es gelingen, diese Straßen wieder in den Stadtraum zu integrieren und lebendiger zu gestalten?
  • Alter Schweinemarkt: Rund um den alten Schweinemarkt gibt es vermehrt Leerstände. Der Platz selbst wird insb. zum Parken genutzt. Welche Möglichkeiten gibt es, den Platz wieder stärker zum Leben zu erwecken? Wie kann es gelingen, sein Umfeld aufzuwerten?
  • Vorwerk-Parkplatz: Der Parkplatz Am Vorwerk ist für die Erreichbarkeit der (östlichen) Innenstadt sehr wichtig, der alte Baumbestand prägt den Ort. Gibt es Optimierungspotenziale? Was tun mit dem in die Jahre gekommenen „Mobiliar“ (Bänke, Mülleimer etc.)? Können die Laufwege in die Stadt noch verbessert werden? 
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