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Präventionskette "Gesund aufwachsen für alle!"

Die Stadt Delmenhorst beteiligt sich im Rahmen einer Partnerschaftsvereinbarung seit Oktober 2013 an dem von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) initiierten Prozess "Gesund aufwachsen für alle!", der in die Arbeit des bundesweiten Kooperationsverbundes "Gesundheitliche Chancengleichheit" eingebettet ist.

Der Prozess hat das Ziel, vor Ort im Rahmen einer Präventionskette für das Wohlergehen von Kindern vernetzt zu handeln und wird durch die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG&AfS) begleitet. Dazu wurde auch in Niedersachsen, wie in allen Bundesländern, eine Koordinierungsstelle eingerichtet, die den Prozess in Delmenhorst berät.

Der Prozess wird durch eine Lenkungsgruppe gesteuert. Dazu gehören:

  • Koordinationsteam: Claudia Müller, Stadt Delmenhorst, Dr. Hans Böhmann, ehemaliger Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Josef-Hospital Delmenhorst
  • Vertretung der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände
  • Fachbereichsleitung Jugend, Familie, Senioren und Soziales mit den Fachdienstleitungen Allgemeiner Sozialer Dienst, Kindertagesbetreuung und Jugendarbeit 
  • Fachbereichsleitung Gesundheit, Verbraucherschutz und Gefahrenabwehr mit der Fachdienstleitung Gesundheit
  • Fachbereichsleitung Bildung, Wissenschaft, Sport und Kultur

Der Prozess hat öffentlich mit einer Auftaktveranstaltung in der Delmenhorster Markthalle am 18. Juni 2014 begonnen.

Die eigentliche Arbeit des Prozesses findet in Arbeitsgruppen statt. Die Themen und Projekte der Arbeitsgruppen werden durch die Beteiligung von Fachkräften und Betroffenen entwickelt.

Aktueller Stand 2017

Stand 2016

Im Mai 2016 stimmten der Jugendhilfeausschuss und im Juni 2016 der Rat der Stadt Delmenhorst der weiteren Arbeit an der Präventionskette zu:

  • Ausbau eines Familienatlas auf der Internetseite der Stadt Delmenhorst mit allen Angeboten für Eltern und Fachkräfte
  • Fortsetzung der Arbeitsgruppen Frühe Prävention und Familienzentren
  • Fachtage zu den Übergängen zwischen den Präventionsbausteinen in den unterschiedlichen Altersgruppen