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Coronavirus: Impfzentrum

Impfungen in der Sporthalle Am Wehrhahn

Das Corona-Impfzentrum Delmenhorst befindet sich in der Sporthalle Am Wehrhahn (Am Wehrhahn 6, 27753 Delmenhorst). Eine Impfung ist nur nach vorheriger Terminbuchung möglich.

Wer wann geimpft wird, entscheidet nicht die Stadtverwaltung Delmenhorst, sondern das Land Niedersachsen. Impfstoffbeschaffung, Impflogistik und auch das Terminmanagement für die landesweiten Zentren werden einheitlich durch das Land organisiert.

Fragen zum Impfzentrum Delmenhorst werden unter (04221) 916400 beantwortet. An diese Telefonnummer können sich auch Menschen wenden, die eine Fahrmöglichkeit benötigen. Die vom Land Niedersachsen veröffentlichte Regelung zur Kostenübernahme für Impffahrten mit dem Taxi oder Mietwagen für mobilitätseingeschränkte Personen gibt es hier.

Vergabe von Impfterminen

Das Land Niedersachsen öffnet im Mai schrittweise die Terminvergabe für Corona-Schutzimpfungen für weitere Personen aus der Priorisierungsgruppe drei. Ab Montag (10. Mai, 8 Uhr) können sich neben den über 60-Jährigen auch Personen mit bestimmten Vorerkrankungen und Menschen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, sowie bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen für einen Termin im Impfzentrum anmelden.

Impfberechtigte Delmenhorsterinnen und Delmenhorster können zur Anmeldung das Impfportal www.impfportal-niedersachsen.de und die Hotline des Landes unter (0800) 9988665 nutzen.

Am 17. und 31. Mai folgen die weiteren beiden Öffnungsschritte bei der Terminvergabe, bevor die Priorisierung vollständig aufgehoben werden soll. Welche Personen wann impfberechtigt sind, listet das Land Niedersachsen hier auf.

Seit dem 26. April ist in Niedersachsen die Terminvergabe für Corona-Schutzimpfungen mit AstraZeneca für Personen, die älter als 60 Jahre sind, geöffnet. Somit können sich auch alle Delmenhorsterinnen und Delmenhorster ab 60 Jahren auf die Warteliste für einen Impftermin setzen lassen. Eine Anmeldung ist telefonisch unter (0800) 9988665 oder online über das Impfportal www.impfportal-niedersachsen.de möglich. Die Hotline ist montags bis sonnabends von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Menschen ab 70 Jahren sowie die weiteren Impfberechtigten der zweiten Priorisierungsgruppe (Personen mit besonderen Erkrankungen, in besonderen Lebenslagen und Personal in bestimmten Einrichtungen) sowie der Priorisierungsgruppe eins (unter anderem über 80-Jährige) können weiterhin einen Termin für die Corona-Schutzimpfung vereinbaren oder sich auf die Warteliste für einen Impftermin setzen lassen.

Vergeben werden zwei Termine – einer für die Erst- und einer für die Folge-Impfung, nach der erst der volle Impfschutz wirksam ist. Eine Ausnahme bildet der Impfstoff von Johnson & Johnson, der nur einmal geimpft werden muss, um den vollständigen Impfschutz zu erhalten.


Zudem können impfberechtigte Personen ihren Impftermin oder ihren Wartelistenplatz im Impfportal auf www.impfportal-niedersachsen.de online absagen. Die Stornierung über die Telefon-Hotline (0800) 9988665 ist ebenfalls möglich. Wer beispielsweise auf der Warteliste steht, jedoch bereits von seiner Hausarztpraxis einen Impftermin bekommen hat, wird darum gebeten, seinen Termin für die Impfung im Impfzentrum abzusagen.

Über eine Terminbörse im Impfportal des Landes unter www.impfportal-niedersachsen.de stehen kurzfristig frei gewordene Impftermine zur sofortigen Buchung für Impfberechtigte zur Verfügung. Die Terminbörse richtet sich ausschließlich an alle derzeit zur Impfung berechtigten Gruppen. Die Priorisierung wird damit auch für die kurzfristig vergebenen Termine vollständig eingehalten. Es kann sich also lohnen, zwischendurch nachzuschauen, ob kurzfristig ein Termin im Impfzentrum Delmenhorst zur Verfügung steht.

Weitere Hinweise zur Corona-Schutzimpfung gibt das Land Niedersachsen hier.

Hinweise: Gut vorbereitet zum Impftermin

Impfwillige können selbst einen Teil zum reibungslosen Ablauf im Impfzentrum beitragen, sodass sich ihr zeitlicher Aufwand für die Corona-Schutzimpfung in Grenzen hält.

Wichtig ist, schriftliche Unterlagen wie Impfbuch und – soweit vorhanden – Medikamentenplan mitzubringen. Die Impfwilligen können zudem einen Anamnese- und Einwilligungsbogen sowie ein Aufklärungsmerkblatt zur Corona-Schutzimpfung bereits in Ruhe zu Hause durchlesen und ausfüllen. Die beiden Dokumente sind in mehr als 20 Sprachen online auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts (RKI) abrufbar:

Vor der Corona-Impfung gibt es im Impfzentrum ein persönliches Vier-Augen-Gespräch mit einem Arzt. In diesem Gespräch können zwischen Arzt und zu impfender Person offene Fragen beantwortet und letztendlich die Entscheidung getroffen werden, ob geimpft wird oder nicht.

Damit es im Wartebereich nicht zu voll wird, sollten die Impfwilligen nicht überpünktlich kommen. Mehr als zehn Minuten vor dem angesetzten Termin sollten vermieden werden.

Wer aus medizinischen Gründen zur zweiten Gruppe gehört, muss zur Impfung ein entsprechendes Attest mitbringen. Menschen, die aufgrund ihrer Berufstätigkeit in der ersten oder zweiten Gruppe eingestuft sind und noch kein Impfangebot über den Arbeitgeber erhalten haben, können sich ebenfalls über das Impfportal anmelden. Beim Termin ist dann eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorzulegen.

Hotline für Fragen zur Corona-Impfung

Das Land Niedersachsen hat eine Hotline zur Corona-Impfung eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, ihre Fragen rund um die Covid-19-Impfung mit einem Anruf unter der Telefonnummer (0800) 9988665 zu klären. Die Hotline ist montags bis sonnabends in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar. An 
Sonn- und Feiertagen ist die Hotline geschlossen.

Das Bundesministerium für Gesundheit informiert auf seiner Homepage umfassend über das Thema Corona-Impfung und gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen. Weitere Informationen zur Covid-19-Impfung hat das Land Niedersachsen zusammengestellt, genau wie das RKI

DRK ist Betreiber des Impfzentrums

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung genehmigte das von der Stadtverwaltung vorgelegte Konzept für das Delmenhorster Corona-Impfzentrum in der Sporthalle Am Wehrhahn (Am Wehrhahn 6, 27753 Delmenhorst) und übermittelte die Einsatzverfügung für den Betrieb.

Zuständig für die Errichtung und auch für den Betrieb des Impfzentrums ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Delmenhorst. Das DRK hatte sich auf Basis eines Interessenbekundungsverfahrens offiziell beworben und ist von der Stadt als Betreiber des Impfzentrums beauftragt worden.

Zu dem festen Impfzentrum in der Sporthalle Am Wehrhahn erfolgte gleichzeitig der Aufbau von zwei mobilen Impfteams, die in Einrichtungen vor Ort zum Einsatz kommen.

In welcher Reihenfolge wird geimpft?

Auf Grundlage der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und des Ethikrates hat das Bundesgesundheitsministerium hierzu eine Verordnung erlassen, die die Reihenfolge der Impfungen entsprechend regelt. Alle Bundesländer, also auch das Land Niedersachsen, müssen sich an diese Reihenfolge halten.

Zur ersten Gruppe gehört neben Menschen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, unter anderem auch das Gesundheitspersonal mit einem sehr hohen Infektionsrisiko. Dazu zählen zum Beispiel Beschäftigte von Intensivstationen, Notaufnahmen und Rettungsdiensten.

Zur zweiten Gruppe mit hoher Priorität zählen unter anderem Menschen, die älter als 70 Jahre sind, sowie Personen mit besonderen Erkrankungen (etwa Demenz, geistige Behinderung, Krebserkrankung, Diabetes), in besonderen Lebenslagen (etwa enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen) und Personal in bestimmten Einrichtungen (etwa Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind; Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grund-, Sonder- oder Förderschulen tätig sind).

Zur dritten Gruppe gehören unter anderem Menschen, die älter als 60 Jahre sind. Auch Polizei, Feuerwehr, Lehrer sowie Mitarbeiter in Unternehmen der kritischen Infrastruktur werden der dritten Gruppe zugeordnet.

Darüber hinaus hat das Land mitgeteilt, dass sich seit Anfang Mai in Niedersachsen alle aktiven Feuerwehrleute, die Lehrkräfte aller Schulformen sowie die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe für einen Impftermin in den Impfzentren eintragen lassen können.