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Pressemitteilung - 23. September 2020

Für guten Zweck durch ostdeutsche Partnerstadt gelaufen

Die Städtepartnerschaft zwischen Delmenhorst und Eberswalde buchstäblich ins Laufen gebracht haben Peter und Petra Kunkel-Bode: Das Delmenhorster Ehepaar hat am 14. Eberswalder Stadtlauf teilgenommen.

Während die Corona-Pandemie derzeit so vieles erschwert oder gar unmöglich macht, wurde die Teilnahme von insgesamt vier Menschen aus Delmenhorst und Umgebung an dem Lauf in der Partnerstadt sogar erleichtert. Denn wegen der verschiedenen Beschränkungen für Veranstaltungen hatten sich die Organisatoren entschieden, den sonst an einem Tag ausgetragenen Lauf auf sechs Wochen auszudehnen. In dieser Zeit konnten sich die Läufer einzeln oder in kleinen Gruppen auf die ausgezeichnete Strecke begeben. Das machte es auswärtigen Interessierten leichter, dabei zu sein. Und auch die Stadt Delmenhorst machte auf das Angebot in Eberswalde aufmerksam.

„Wir haben in der Zeitung davon gelesen“, erzählt Peter Kunkel-Bode. „Wir sind Hobbyläufer. In diesem Jahr fällt so viel aus, da haben wir uns gefreut, dort mitlaufen zu können.“ In ihrem Urlaub wollten die beiden ohnehin mit dem Wohnmobil durch Ostdeutschland fahren, da ließ sich ein Abstecher in den Nordosten des Landes Brandburg gut unterbringen.

Von der Gastfreundschaft in der Partnerstadt zeigen sich beide begeistert. „Die Leute waren alle sehr nett und haben sich toll um uns gekümmert“, berichtet Peter Kunkel-Bode. „Wir sind gleich eingeladen worden, an einem kleinen Gruppen-Start teilzunehmen.“ Gemeinsam mit einem Team der Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 meisterten die Gäste die sechseinhalb Kilometer lange Route mitten durch die Stadt. „Das war nicht ganz einfach, weil es auch mal ein bisschen hügelig wurde“, schildert der Läufer. Eine zusätzliche Herausforderung sei der Verkehr gewesen – schließlich ließ der sich anders als an einem einzelnen Lauf-Tag natürlich nicht über die gesamte Zeit sperren.

Alle 1453 Teilnehmer zusammen, darunter 513 Kinder, legten 7136 Kilometer zurück. Belohnt wurden sie mit Urkunden, Medaillen und dem guten Gefühl, nicht nur sich selbst, sondern auch noch anderen etwas Gutes getan zu haben. Denn der ausrichtende Verein „Partner für Gesundheit“ fördert mit den Einnahmen gemeinnützige Projekte in Eberswalde.

Für das Ehepaar Kunkel-Bode soll es nicht die letzte Teilnahme an einem Eberswalder Stadtlauf gewesen sein. „Wenn es das nächstes Jahr wieder gibt, sind wir wieder dabei. Dann bleiben wir aber wahrscheinlich gleich ein bisschen länger. Schließlich haben wir festgestellt, dass es dort noch einiges zu sehen gibt, zum Beispiel den Zoo oder das Schiffshebewerk. Dafür hatten wir diesmal wegen der vorgebuchten Stellplätze nicht genug Zeit.“


Nr. 341|20 - msr