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Pressemitteilung - 4. September 2019

Film „Die Hände meiner Mutter“ beleuchtet Missbrauch

Kino gegen Tabu: Ein noch immer wenig wahrgenommenes Thema kommt am Mittwoch, 11. September, auf die Leinwand. In Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen zeigen der Kulturkreis Delmenhorst und das MaxX Delmenhorst den Film „Die Hände meiner Mutter“. Darin geht es um sexuellen Missbrauch von Kindern durch die eigene Mutter.

Die Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch unterstützt betroffene Kinder und Jugendliche sowie schützende Angehörige und Fachleute, etwa in Schule oder Kindergarten, mittlerweile seit 25 Jahren. In dieser Zeit hat sich bereits viel getan: Die Hürde, in eine Beratungsstelle zu gehen, ist kleiner geworden. Jungen, die ebenso wie Mädchen Opfer sexueller Gewalt sein können, werden mehr als früher wahrgenommen. Und auch Jugendliche wissen oft, wo sie Unterstützung erhalten können.

Eher wenig im Bewusstsein ist jedoch weiterhin, dass auch manche Mütter ihre Kinder sexuell missbrauchen. Im Zusammenhang mit dem Jubiläum der Beratungsstelle entstand daher die Idee, mit einem Film zu dieser ganz speziellen Thematik eine breitere Öffentlichkeit anzusprechen.

Die Vorführung im MaxX am Bahnhof beginnt um 17.30 Uhr. Im Anschluss können die Gäste die Gelegenheit nutzen, mit dem Team der Beratungsstelle über die Inhalte des Films zu sprechen. Der Eintritt zu der Sondervorstellung beträgt vier Euro.

  • Termin:     
    Mittwoch | 11. September 2019 | 17.30 Uhr
    MaxX Delmenhorst | Weberstraße 3

Nr. 369|19 - uw