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Pressemitteilung - 14. Juni 2018

Verwaltung und Sportvereine beschließen Kooperation

Die Stadtverwaltung und 41 Delmenhorster Sportvereine wollen auch weiterhin eng zusammenarbeiten, um Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt und grenzüberschreitendem Verhalten zu schützen. Dafür wurde zum zweiten Mal ein Kooperationsvertrag unterzeichnet. Er festigt das kommunale Netzwerk Kinderschutz der Stadt Delmenhorst und stellt laut Fachverwaltung einen wichtigen Meilenstein dar.

Mit ihrer Unterzeichnung versichern die Klubs, keine Personen zu beschäftigen, die rechtskräftig vorbestraft sind. Zudem verpflichten sie sich, den Themenkomplex „sexualisierte Gewalt und Kindeswohlgefährdung“ in den Maßnahmen der Übungsleiter sowie in Aus- und Fortbildungen auf-zugreifen. Auch müssen Notfallregelungen und Qualitätsstandards übergeordneter Strukturen innerhalb der jeweiligen Sportvereine genutzt werden.

Im Gegenzug benennt die Stadt Delmenhorst Kontaktpersonen, die bei Rückfragen der Vereine oder Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung ansprechbar sind. Diese verbindliche Strukturen und Abläufe ermöglichen den Verantwortlichen ein professionelles Handeln.

Wegbereiter für das Gelingen dieses Qualitätsstandards waren maßgeblich der Stadtsportbund als Bindeglied zwischen den Vereinen, der Stadt und dem Landessportbund sowie die Koordinierungsstelle Kinderschutz und Frühe Hilfen der Stadt Delmenhorst.

Die Vielzahl an unterschiedlichen Akteuren, die sich in der Stadt für die Stärkung und den Schutz von Kindern und Jugendlichen engagieren, zeichnet die Stadt Delmenhorst aus. Hierfür leisten die unterzeichnenden Vereine weiterhin ihren sportlichen Beitrag.


Nr. 290|18 - tif