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Coronavirus

Coronavirus in Delmenhorst in Zahlen

Fälle insgesamt 34.713
Veränderung (gegenüber Vortag) +42
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen 314
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner (Inzidenz)  405,0
Todesfälle 122

Quelle: Robert-Koch-Institut (Stand: 3. Dezember, 3.08 Uhr)

Für die Sieben-Tage-Inzidenz in Delmenhorst ist der vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgestellte Wert maßgeblich. Weitere Informationen gibt es beim Land Niedersachsen.

> Mehr Zahlen gibt es auf der Internetseite des RKI.
> Niedersächsische Corona-Verordnung


Corona-Patienten im Delme Klinikum Delmenhorst

Corona-Patienten im Delme Klinikum Delmenhorst insgesamt 12
Davon auf der Intensivstation 2

Quelle: Delme Klinikum Delmenhorst (Stand: 2. Dezember, 9 Uhr)


Corona-Bürgertests für viele nicht mehr kostenlos

Die Corona-Schnelltests (Bürgertests) sind nur noch für wenige Personengruppen kostenlos. Das sieht die Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vor. Für wen der Bürgertest weiterhin kostenlos bleibt, listet das Bundesgesundheitsministerium hier auf.

Ob ein Anspruch auf einen Gratis-Test besteht, müssen Apotheken und Teststellen prüfen. Bürgerinnen und Bürger müssen entsprechende Nachweise vorlegen. Weitere Hinweise zu Schnell- und Selbsttests sowie zum Thema Corona-Testung allgemein gibt es beim Land Niedersachsen.

Eine Übersicht, wo die Corona-Schnelltests in Delmenhorst möglich sind, gibt es hier. Welche Arztpraxen in Delmenhorst und Niedersachsen Corona-Schnelltests anbieten, können Interessierte unter www.arztauskunft-niedersachsen.de sehen. Bei den Suchkriterien können der Ort sowie in dem Feld „Besonderheiten“ die Option „Corona-Schnelltest“ ausgewählt werden.


Stiko empfiehlt Impfung für Kleinkinder mit Vorerkrankungen

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Corona-Impfung für Kinder von sechs Monaten bis vier Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen. Die Empfehlung gilt auch für Kinder bis vor dem zweiten Geburtstag, die als Frühgeborene auf die Welt gekommen sind.

Zudem rät die Stiko Menschen ab 60 Jahren zu einer zweiten Corona-Auffrischungsimpfung. Menschen in dieser Altersgruppe und im Alter ab fünf Jahren mit einem erhöhten Risiko für schwere Covid-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung sollten einen weiteren Booster erhalten, teilt die Stiko mit.

Bedingung für die Auffrischungsimpfung ab 60 Jahren sei im Regelfall, dass die erste Booster-Impfung oder die letzte Corona-Infektion mindestens sechs Monate her sei. Nur in begründeten Einzelfällen könne der Abstand auf vier Monate reduziert werden.


Corona-Infizierte können Bescheid online herunterladen

Der Fachdienst Gesundheit der Stadt Delmenhorst verschickt seit dem 15. Oktober keine Bescheide mehr an Bürgerinnen und Bürger, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Betroffenen werden weiterhin wie gewohnt per SMS über den Eingang ihres PCR-Befundes beim Fachdienst Gesundheit informiert. Die SMS enthält einen Link auf die städtische Internetseite, über den sich die Betroffenen ihren Bescheid herunterladen können.

Mit dieser Maßnahme reagiert der Fachdienst Gesundheit auf den starken Anstieg der Corona-Fallzahlen. Die durch den Wegfall des Versandes frei werdenden Kapazitäten werden genutzt, um weiterhin den telefonischen Kontakt zu Risikogruppen und Pflegeeinrichtungen halten zu können.


Aktuelle Corona-Impfaktionen im Überblick

Die Stadt Delmenhorst und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bieten verschiedene Corona-Impfaktionen für Bürgerinnen und Bürger an, um sich vor dem Coronavirus zu schützen. Für Fragen ist das DRK telefonisch unter (04221) 9842667 und (04221) 9164022 von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 15 Uhr erreichbar.

Alle Impfwilligen müssen ihren Personalausweis (oder Führerschein beziehungsweise Krankenkassenkarte mit Lichtbild), Impfpass und den nach Möglichkeit bereits ausgefüllten Aufklärungsbogen mitbringen. Minderjährige müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten erscheinen, um geimpft zu werden.

Aktuelle Corona-Impfaktionen ohne Terminbuchung:

  • Erst- und Zweitimpfungen sowie Auffrischungsimpfungen (erster und zweiter Booster):
    Bis 30. Dezember (Feiertage geschlossen) | Montag bis Freitag | 9 bis 16 Uhr
    Bahnhofstraße 10 (Westergang)
    Impfstoffe: Biontech und Moderna

    Die Stadtverwaltung und das DRK bitten um Verständnis, falls es bei den Impfaktionen zu Wartezeiten kommen sollte.

Aktuelle Corona-Impfaktionen ohne und mit Terminbuchung:

  • Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen (Booster) für Menschen ab zwölf Jahren und zweite Auffrischungsimpfungen (zweiter Booster) für Menschen ab 60 Jahren:
    Impfstelle am Reinersweg 36
    Impfstoffe: Biontech und Moderna
  • Impfungen für Kinder bis elf Jahre:
    Mittwochs | 12 bis 15.45 Uhr
    Impfstelle am Reinersweg 36
    Impfstoff: Biontech

    Termine für die Impfungen können unter www.terminland.de/mobiles-impfteam-delmenhorst gebucht werden.

Die Auffrischung (Booster) mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) ist drei Monate nach der zweiten Impfung mit einem mRNA-Impfstoff möglich. Nach einer Erstimpfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson ist die zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) nach vier Wochen möglich und eine Auffrischung (Booster) nach weiteren drei Monaten. Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren (geboren im Jahr 1962 oder früher), Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen sowie Menschen mit Immunschwäche können die zweite Auffrischungsimpfung (zweiter Booster) erhalten.

Die Impfangebote richten sich an Menschen, die in Delmenhorst leben. Bürgerinnen und Bürger anderer Kommunen müssen sich an Arztpraxen oder Angebote ihrer Kommune wenden.

Welche Arztpraxen in Niedersachsen Corona-Schutzimpfungen anbieten, können Interessierte unter www.arztauskunft-niedersachsen.de sehen. Bei den Suchkriterien können der Ort sowie in dem Feld „Besonderheiten“ die Option „Corona-Impfung“ ausgewählt werden.


Absonderungsverordnung: Kürzere Isolationsdauer

Am 7. Mai ist eine überarbeitete Absonderungsverordnung des Landes Niedersachsen in Kraft getreten. Die Landesregierung setzt damit die Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert-Koch-Institutes zu den Regeln für Isolation und Quarantäne um.

Personen, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, müssen sich in der Regel nur noch fünf Tage in häusliche Isolation begeben. Die Isolation darf nach Ablauf von fünf Tagen grundsätzlich nur dann beendet werden, wenn die Betroffenen mindestens 48 Stunden symptomfrei sind. Darüber hinaus empfiehlt das Land Niedersachsen, die Isolation erst nach einem negativen Schnelltest zu beenden.

Enge Kontaktpersonen einer nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Person müssen sich nicht mehr in Quarantäne begeben. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche. Nach Kontakt zu einer infizierten Person wird jedoch dringend empfohlen, die eigenen Kontakte zu reduzieren und in den fünf auf den Kontakt folgenden Tagen täglich einen Antigen-Schnelltest durchzuführen.

Weitere Informationen zur Absonderungsverordnung sind beim Land Niedersachsen nachzulesen.


Aktuelle Corona-Regeln: Basisschutz bleibt bestehen

Viele Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sind weggefallen – der Basisschutz ist geblieben. Die seit dem 1. Oktober gültige Niedersächsische Corona-Verordnung und das Infektionsschutzgesetz des Bundes geben die aktuellen Corona-Regeln in der Stadt Delmenhorst vor.

Die wesentlichen Basisschutzmaßnahmen im Einzelnen:

  • Das Bundesinfektionsschutzgesetz schreibt das Tragen einer FFP2-Maske (oder einer Maske eines gleichwertigen Schutzniveaus) sowie einen negativen Testnachweis für alle Personen vor, die die folgenden Gesundheitseinrichtungen betreten wollen: Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen und vergleichbare Einrichtungen.
  • Ausgenommen von der Testpflicht sind laut der Niedersächsischen Corona-Verordnung unter anderem Personen, die eine in den genannten Einrichtungen und Unternehmen behandelte, betreute oder gepflegte Person begleiten und diese Einrichtungen und Unternehmen nur für einen unerheblichen Zeitraum betreten.
  • Fahrgäste in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personenfernverkehrs, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, sind nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz verpflichtet, eine Atemschutzmaske (FFP2, KN95 oder gleichwertiges Schutzniveau) zu tragen. Eine medizinische Maske reicht im Fernverkehr für Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und vierzehnten Lebensjahr sowie für das Kontroll- und Servicepersonal und das Fahr- und Steuerpersonal aus.
  • In Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs müssen alle Passagiere ab sechs Jahren nur eine medizinische Maske tragen. Das gilt auch für das Kontroll- und Servicepersonal sowie das Fahr- und Steuerpersonal. Empfohlen wird jedoch auch weiterhin das Tragen einer FFP2-Maske.
  • In Justizvollzugsanstalten, Abschiebehaft- und Maßregelvollzugseinrichtungen besteht die Gefahr des Einbringens der Virusinfektion unter anderem durch neu in die Einrichtungen aufgenommene Personen. Neben der räumlichen Trennung während der ersten 14 Tage nach der Erstaufnahme ist daher ein Corona-Test erforderlich, um eine unbemerkte Ausbreitung der Virusinfektion zu verhindern.

Die jeweiligen Einrichtungen können über das Hausrecht weitergehende Regeln festlegen. Sobald sich die Zahl der in den Normal- oder Intensivstationen der Krankenhäuser aufgenommenen Corona-Patienten deutlich erhöht oder die Zahl der Infizierten zu gravierenden Engpässen in wichtigen Infrastrukturbereichen führen sollte, würde die Landesregierung über eine Verordnungsänderung stärkere Corona-Schutzmaßnahmen ergreifen.


Corona-Infizierte müssen Kontakte selbst informieren

Aufgrund der durch die Omikron-Variante hervorgerufenen hohen Fallzahlen ist es für den Fachdienst Gesundheit derzeit nicht möglich, Corona-Infektionen und Kontaktpersonen innerhalb von 48 Stunden in der Stadt Delmenhorst nachzuverfolgen. Deshalb sind nachweislich infizierte Personen mit einem positiven PCR-Testergebnis verpflichtet, sich auch ohne Benachrichtigung vom städtischen Fachdienst Gesundheit unverzüglich in häusliche Isolation zu begeben und den ihnen bekannten Kontaktpersonen beziehungsweise deren Sorgeberechtigten oder Betreuern das Vorliegen des positiven Testergebnisses umgehend mitzuteilen. Der Fachdienst Gesundheit stellt keine Quarantänebescheide mehr für Kontaktpersonen aus.

Weitere Informationen für Corona-Infizierte und Kontaktpersonen gibt es hier.



Besucherregelungen im DKD

Alle Informationen zu den aktuellen Besucherregelungen im Delme Klinikum Delmenhorst (DKD) gibt es hier.


Krankschreibung per Telefon

Angesichts hoher Corona-Infektionszahlen sind Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden weiterhin rein telefonisch und ohne Praxisbesuch möglich. Die Regelung gilt vorerst bis Ende März 2023, wie der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken (G-BA) mitteilte.

Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege können damit ohne Praxisbesuch nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt bis zu sieben Tage krankgeschrieben werden. Ebenfalls telefonisch kann die Krankschreibung für weitere sieben Tage verlängert werden.


So erhalten Geimpfte den digitalen Nachweis

Der digitale Impfpass ist bei teilnehmenden Apotheken erhältlich. Alle Geimpften können sich den digitalen Nachweis in Apotheken besorgen, um den vollen Corona-Impfschutz per Smartphone nachzuweisen. Das Online-Portal www.mein-apothekenmanager.de listet Apotheken auf, die diesen Service anbieten. Geimpfte Personen können unter www.mein-apothekenmanager.de also eine entsprechende Apotheke in ihrer Nähe finden.

Wer den digitalen Impfpass haben möchte, muss dafür das gelbe Impfheft und den Personalausweis mitbringen. Den Rest macht die Apotheke. Sie hilft auch dabei, den Pass aufs Smartphone zu laden – indem sie den benötigten QR-Code ausdruckt, der dann über die Corona-Warn-App oder die CovPass-App eingelesen werden kann. Für die Geimpften ist der Service kostenlos.

Der digitale Impfnachweis ist ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis weiterhin über das gelbe Papier-Impfheft möglich und gültig. Mehr Informationen zum digitalen Impfpass gibt es hier.

Genesene erhalten eine Bescheinigung (Genesenennachweis) bei den Teststellen und Apotheken. Hierzu wird das Ergebnis des positiven PCR-Tests benötigt. Der städtische Fachdienst Gesundheit stellt keine Genesenennachweise aus.


Corona-Warn-App steht zum Download bereit

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung kann freiwillig aufs Smartphone geladen werden. Die sogenannte Tracing-App alarmiert Nutzer, wenn sie Erkrankten zu nahegekommen sind. Mithilfe der Anwendung sollen Infektionsketten besser erkannt und durchbrochen werden.

In den App-Stores von Google und Apple steht die Anwendung zum kostenlosen Download bereit. Weitere Informationen zur Corona-Warn-App gibt es in mehreren Sprachen hier.


Verhaltenstipps

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, ist es erforderlich, gemeinsam wichtige Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die sogenannte AHA-Formel: Abstand halten zu anderen Personen (mindestens 1,5 Meter), Hygiene beachten (gründliches Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge) und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. Auch das regelmäßige Lüften in geschlossenen Räumen ist sehr wichtig.

Das Coronavirus kann eine Atemwegserkrankung mit hohem Fieber und auch eine Lungenentzündung auslösen. In schweren Fällen kann die Krankheit zum Tod führen. Ausführliche Informationen zur Krankheit Covid-19 sowie Hygiene- und Verhaltenstipps zum Schutz vor dem Virus Sars-CoV-2 gibt es hier.



Info-Telefone

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) infiziert zu haben.

Kassenärztliche Vereinigung (Notdienst)
116117
rund um die Uhr

Corona-Bürgertelefon der Stadt Delmenhorst
(04221) 99-2271
Montag bis Donnerstag: 8 bis 16.30 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
(0511) 1206000
Montag bis Sonnabend: 8 bis 20 Uhr

Hotline des Landes Niedersachsen für Fragen zur Corona-Impfung
(0800) 9988665
Montag bis Sonnabend: 8 bis 20 Uhr


Bundesministerium für Gesundheit
(030) 346465100
Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Weitere wichtige Telefonnummern und Hilfsangebote


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