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Coronavirus

Coronavirus in Delmenhorst in Zahlen

Fälle insgesamt 3.594
Veränderung (gegenüber Vortag) +9
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen 14
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 18,1
Todesfälle 69

Quelle: Robert-Koch-Institut (Stand: 29. Juli, 10.01 Uhr)

Anhand der vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahl der Neuinfektionen wird regelmäßig geprüft, ob in der Stadt Delmenhorst eine dauerhafte Über- oder Unterschreitung der laut Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen relevanten Sieben-Tage-Inzidenzschwellen vorliegt.

> Mehr Zahlen gibt es auf der Internetseite des RKI.


Corona-Patienten im Delme Klinikum Delmenhorst

Corona-Patienten im Delme Klinikum Delmenhorst insgesamt 0
Davon auf der Intensivstation 0

Quelle: Delme Klinikum Delmenhorst (Stand: 29. Juli, 9 Uhr)


Stadt wendet Ausnahmeregelung an

Die Stadt Delmenhorst kehrt am Freitag (30. Juli) teilweise wieder zu den Corona-Regeln der Stufe null des niedersächsischen Stufenplans zurück. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat die Stadt veröffentlicht.

> Pressemitteilung: Corona-Regeln der Stufe null gelten teilweise wieder


Corona-Regeln: Shisha-Bars müssen schließen

Seit dem 21. Juli gelten in Delmenhorst grundsätzlich die Corona-Regeln nach Stufe eins (Inzidenzwert zwischen zehn und 35) des Corona-Stufenplans des Landes Niedersachsen, der rechtlich in der Niedersächsischen Corona-Verordnung fixiert ist.

Einige Regeln im Überblick:

  • Privat und in der Öffentlichkeit – sowohl drinnen als auch draußen – dürfen sich maximal zehn Personen treffen. Kinder bis einschließlich 14 Jahren sowie vollständig geimpfte oder genesene Personen werden nicht mitgezählt. Zudem ist ein Treffen eines Haushalts mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt möglich (hierbei gibt es dann keine Begrenzung der Personenzahl).
  • Auf den Delmenhorster Wochenmärkten gilt eine Maskenpflicht.
  • Diskotheken, Clubs und Shisha-Bars müssen seit dem 28. Juli geschlossen bleiben. Die Landesregierung hat die Niedersächsische Corona-Verordnung entsprechend überarbeitet.

> Land Niedersachsen: Hinweise für Reisende
> Land Niedersachsen:
Hinweise zur Maskenpflicht
> Land Niedersachsen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)


Stadt lockert Corona-Regeln für Besucher

Die Stadtverwaltung Delmenhorst hat die Corona-Besuchsregelungen gelockert. So ist beispielsweise das Rathaus wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Grundsätzlich gilt: Nicht bei der Stadt Delmenhorst beschäftigte Personen müssen nach dem Betreten der städtischen Gebäude immer eine FFP2- oder eine andere medizinische Maske tragen. Der Mindestabstand von anderthalb Metern zu anderen Personen ist stets einzuhalten.

Die Anzahl der Besucherinnen und Besucher, die sich gleichzeitig in einem Bereich aufhalten, sollte begrenzt werden. Halten sich zu viele Menschen gleichzeitig in Wartebereichen auf, wird die Anzahl reguliert. Die Fachdienste regeln selbstständig, ob es sich als bürgerfreundlicher erwiesen hat, Termine zu vergeben oder Wartezonen einzurichten.


Kramermarkt im Herbst fällt aus

Wegen der ungewissen Entwicklung der Corona-Pandemie hat sich die Stadt Delmenhorst schweren Herzens dazu entschieden, den traditionellen Herbstmarkt 2021 vorsorglich abzusagen.

Eine unbeschwerte Großveranstaltung ist aus heutiger Sicht pandemiebedingt nicht durchführbar und könnte ungewollte Risiken hinsichtlich des Infektionsgeschehens mit sich bringen. Der Kramermarkt im Herbst hätte vom 11. bis 15. September stattfinden sollen.


So erhalten Geimpfte den digitalen Nachweis

Seit dem 21. Juni können sich Geimpfte direkt nach ihrer zweiten Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum Delmenhorst den digitalen Impfpass ausstellen lassen. Dies erfolgt in Form eines QR-Codes – entweder auf dem Smartphone oder als Ausdruck. Wichtig: Im Impfzentrum werden digitale Impfzertifikate nur unmittelbar nach der Impfung ausgestellt.

Personen, die bereits zuvor im Impfzentrum oder durch ein mobiles Team geimpft worden sind, können den digitalen Nachweis über das Impfportal des Landes Niedersachsen unter www.impfportal-niedersachsen.de herunterladen. Alternativ kann das digitale Impfzertifikat auch über die Hotline des Landes unter (0800) 9988665 abgefragt und postalisch zugesandt werden. Weitere Informationen finden sich hier.

Apotheken bieten kostenlosen Service an

Zudem ist der digitale Impfpass auch weiterhin bei teilnehmenden Apotheken erhältlich – insbesondere für Menschen, die nicht im Impfzentrum, sondern in einer Arztpraxis geimpft wurden. Alle Geimpften können sich den digitalen Nachweis in Apotheken besorgen, um den vollen Corona-Impfschutz per Smartphone nachzuweisen. Das Online-Portal www.mein-apothekenmanager.de listet alle Apotheken auf, die diesen Service anbieten. Geimpfte Personen können unter www.mein-apothekenmanager.de also eine entsprechende Apotheke in ihrer Nähe finden.

Wer den digitalen Impfpass haben möchte, muss dafür das gelbe Impfheft und den Personalausweis mitbringen. Den Rest macht die Apotheke. Sie hilft auch dabei, den Pass aufs Smartphone zu laden – indem sie den benötigten QR-Code ausdruckt, der dann über die Corona-Warn-App oder die CovPass-App eingelesen werden kann. Für die Geimpften ist der Service kostenlos.

Der digitale Impfnachweis ist ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis weiterhin über das gelbe Papier-Impfheft möglich und gültig. Mehr Informationen zum digitalen Impfpass gibt es hier.


Corona-Impftermin für alle

Seit dem 7. Juni haben alle Menschen ab zwölf Jahren in Niedersachsen – und damit auch in der Stadt Delmenhorst – die Möglichkeit, einen Termin für die Corona-Schutzimpfung in ihrem örtlichen Impfzentrum zu vereinbaren.

Dies ist entweder im Impfportal des Landes unter www.impfportal-niedersachsen.de oder bei der Telefon-Hotline unter (0800) 9988665 möglich. Die Hotline ist montags bis sonnabends von 8 bis 20 Uhr geschaltet.

Die Priorisierung bei der Anmeldung ist damit entsprechend des Beschlusses des Bundes aufgehoben. Angesichts des hohen zu erwartenden Anrufaufkommens an der Hotline wird empfohlen, vor allem das Online-Portal für die Anmeldung zu nutzen.

Vergeben werden zwei Termine – einer für die Erst- und einer für die Folge-Impfung, nach der erst der volle Impfschutz wirksam ist. Eine Ausnahme bildet der Impfstoff von Johnson & Johnson, der nur einmal geimpft werden muss, um den vollständigen Impfschutz zu erhalten.

Kurzfristige Impftermine per App

Mit der kostenfreien App „Nowee“ können im Corona-Impfzentrum Delmenhorst zum Ende der Dienstzeiten übrig gebliebene Impfstoffdosen innerhalb kürzester Zeit an Impfwillige vergeben werden. Auf diesem Weg besetzt das Impfzentrum nicht genutzte Termine nach, damit keine Impfdosis verloren geht – und Impfwillige können kurzfristig an einen Termin kommen. Wie die App „Nowee“ funktioniert, steht hier.

Seit Anfang April verabreichen auch Fach- und Hausarztpraxen Corona-Schutzimpfungen in ihren Räumen. Weitere Hinweise zur Corona-Schutzimpfung gibt das Land Niedersachsen hier.


Luca-App im Einsatz – Kostenfreie Schlüsselanhänger

Das Gesundheitsamt der Stadt Delmenhorst ist an die Luca-App angebunden. Die eingerichtete Schnittstelle ermöglicht es, die Daten aus der App direkt an das Gesundheitsamt zu übermitteln. Dadurch können im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung Infektionsketten in der Corona-Pandemie schneller nachvollzogen und Kontaktpersonen ermittelt werden.

Sollte ein Infektionsrisiko mit dem Coronavirus bestehen, werden die Daten auf Anfrage des Gesundheitsamtes nach Zustimmung des Gastes und des Betreibers einer Einrichtung (etwa Gastronomie und Einzelhandel) mehrfach verschlüsselt übermittelt.

In den App-Stores von Google und Apple steht die Luca-App kostenlos zum Download bereit.

Für alle, die kein Smartphone besitzen, stellen die Stadt und die Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft (dwfg) kostenfrei Luca-Schlüsselanhänger zur Verfügung. Bürger erhalten die Anhänger im Bürgerbüro. Unternehmen, Vereine und Institutionen können sie zur kostenfreien Weitergabe an ihre Kunden bei der dwfg bestellen. Weitere Informationen zum Luca-Schlüsselanhänger gibt es hier.


Delme Klinikum Delmenhorst lockert Besuchsregeln

Das Delme Klinikum Delmenhorst (DKD) hat die aufgrund der Corona-Pandemie geltenden Besuchsregeln gelockert. Seit dem 11. Juni dürfen Nicht-Geimpfte mit einem tagesaktuellen negativen Antigen-Schnelltest (offizielle Teststation oder Arztpraxis, kein Selbsttest) als Besucher das Krankenhaus betreten.

Vollständig Geimpfte (Impfbuch und Ausweisdokument erforderlich) sowie Covid-Genesene mit einer Impfung (letzter positiver PCR-Test oder Quarantänenachweis und Impfbuch mit Ausweisdokument erforderlich) erhalten ohne einen zusätzlichen Test Zugang zum DKD. 

Grundsätzlich gilt: Es hat nur ein Besucher pro Patient Zugang (Besuchszeiten: täglich von 11 bis 16 Uhr). Zudem sind alle Hygieneregeln strikt einzuhalten. Alle Informationen zur aktuellen Besucherregelung im DKD gibt es hier.


Corona-Testzentren in Delmenhorst

Bürgerinnen und Bürger können in den Delmenhorster Testzentren kostenlose Corona-Schnelltests in Anspruch nehmen. Eine Übersicht, wo die Corona-Schnelltests möglich sind, gibt es hier.

Schnelltests in Arztpraxen

Welche Arztpraxen in Delmenhorst und Niedersachsen die kostenlosen Corona-Schnelltests anbieten, können Interessierte unter www.arztauskunft-niedersachsen.de sehen. Bei den Suchkriterien können der Ort sowie in dem Feld „Besonderheiten“ die Option „Corona-Schnelltest“ ausgewählt werden. Die Liste der Arztpraxen wird laut der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) nach und nach erweitert.

Weitere Hinweise zu Schnell- und Selbsttests sowie zum Thema Corona-Testung allgemein gibt es hier.


Rechte für Geimpfte und Genesene

Seit Mai werden durch Bundesrecht Menschen, deren vollständige Corona-Schutzimpfung 14 Tage zurückliegt, und alle Covid-19-Genesenen bei den Kontaktbeschränkungen nicht mehr mitgezählt. Bereits seit Mitte April werden in Niedersachsen vollständig Geimpfte und Genesene den negativ Getesteten gleichgestellt. Sie sind von Test- und Quarantänepflichten befreit. Die vollständig abgeschlossene Corona-Schutzimpfung ist mit einem Impfausweis oder einer Bescheinigung zu dokumentieren.

Als vollständig genesen gelten Personen, die eine Corona-Infektion überstanden haben und dies mit einem positiven PCR-Labortest nachweisen können, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist. Menschen, deren Covid-19-Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt, zählen im Sinne der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen und der entsprechenden Regelungen im Bund nicht als genesen.


Bürgertelefon eingerichtet

Die Stadtverwaltung hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter Telefon (04221) 99-2271 können Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen zum Thema Coronavirus stellen. Das Bürgertelefon ist montags bis donnerstags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr und freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr erreichbar.

Krankschreibungen per Telefon

Bei leichten Atemwegserkrankungen können sich Versicherte auch weiterhin telefonisch krankschreiben lassen. Der dafür zuständige Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken hat die während der Corona-Pandemie getroffene Sonderregelung zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit bundesweit bis zum 30. September verlängert. Mit der Sonderregelung können Versicherte, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu sieben Tage krankgeschrieben werden.


Appell von Oberbürgermeister Axel Jahnz

Wegen der Corona-Pandemie hat sich Oberbürgermeister Axel Jahnz am 18. Oktober 2020 mit einem eindringlichen Appell an alle Delmenhorsterinnen und Delmenhorster gewandt. Der Appell im Wortlaut auf Deutsch sowie in weiteren Sprachen (Türkisch, Russisch, Englisch, Arabisch, Aramäisch, Rumänisch, Bulgarisch) findet sich hier.

Stadt und Polizei kontrollieren

Die Stadt Delmenhorst appelliert an die Bevölkerung, die Corona-Regeln einzuhalten. Die Stadt und die Polizei führen weiterhin Kontrollen durch.

Bußgelder bei Verstößen gegen Corona-Regeln

Verstöße gegen die Corona-Verordnungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Der Bußgeldkatalog bietet den niedersächsischen Kommunen eine Orientierung, wie mit Verstößen gegen die Verordnung umgegangen werden soll. Für die Kontrolle und die Verhängung von Bußgeldern sind die Ordnungsämter der Kommunen und die Polizei zuständig.

Corona-Warn-App steht zum Download bereit

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung kann freiwillig aufs Smartphone geladen werden. Die sogenannte Tracing-App alarmiert Nutzer, wenn sie Erkrankten zu nahegekommen sind. Mithilfe der Anwendung sollen Infektionsketten besser erkannt und durchbrochen werden.

In den App-Stores von Google und Apple steht die Anwendung zum kostenlosen Download bereit. Ende Juli hat es ein weiteres Update (Version 2.6) gegeben. Weitere Informationen zur Corona-Warn-App gibt es in mehreren Sprachen hier.


Verhaltenstipps

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, ist es erforderlich, gemeinsam wichtige Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die sogenannte AHA-Formel: Abstand halten zu anderen Personen (mindestens 1,5 Meter), Hygiene beachten (gründliches Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge) und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. Auch das regelmäßige Lüften in geschlossenen Räumen ist sehr wichtig.

Das Coronavirus kann eine Atemwegserkrankung mit hohem Fieber und auch eine Lungenentzündung auslösen. In schweren Fällen kann die Krankheit zum Tod führen. Ausführliche Informationen zur Krankheit Covid-19 sowie Hygiene- und Verhaltenstipps zum Schutz vor dem Virus Sars-CoV-2 gibt es hier.



Info-Telefone

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) infiziert zu haben.

Bürgertelefon der Stadt Delmenhorst
(04221) 99-2271
Montag bis Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Kassenärztliche Vereinigung (Notdienst)
116117
rund um die Uhr

Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
(0511) 1206000
Montag bis Freitag: 8 bis 19 Uhr
Sonnabend und Sonntag: 10 bis 17 Uhr

Hotline des Landes Niedersachsen für Fragen zur Corona-Impfung
(0800) 9988665
Montag bis Sonnabend: 8 bis 20 Uhr


Bundesministerium für Gesundheit
(030) 346 465 100
Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Weitere wichtige Telefonnummern und Hilfsangebote


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