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Coronavirus

Coronavirus in Delmenhorst in Zahlen

Fälle insgesamt 1.282
Veränderung (gegenüber Vortag) +16
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen 95
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner  122,5
Todesfälle 17

Quelle: Land Niedersachsen (Stand: 2. Dezember, 9 Uhr)

In Niedersachsen sind aktuell 73.158 Verdachtsfälle bestätigt (plus 1.129 im Vergleich zum Vortag; Stand: 2. Dezember, 9 Uhr). Mehr Zahlen gibt es auf der Internetseite des Landes Niedersachsen.

Die Stadt Delmenhorst kommuniziert die vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung veröffentlichten Covid-19-Fälle samt Inzidenzwert. Diese Zahlen sind alleiniger Richtwert für eventuelle Verordnungen oder Verfügungen.

Corona-Patienten im Josef-Hospital Delmenhorst

Corona-Patienten im Josef-Hospital Delmenhorst insgesamt 16
Davon auf der Intensivstation 5

Quelle: Josef-Hospital Delmenhorst (Stand: 2. Dezember, 9 Uhr)


Ein weiterer Corona-Todesfall

Das Land Niedersachsen hat am Mittwoch, 2. Dezember, ein weiteres Todesopfer der Corona-Pandemie für Delmenhorst gemeldet. Nach Kenntnis des Gesundheitsamts handelt es sich um eine über 90-jährige Frau, die am Dienstag im Josef-Hospital Delmenhorst gestorben ist. Die Zahl der Menschen aus der Stadt, die mit oder an Covid-19 gestorben sind, hat sich damit auf 17 erhöht.


Neue Corona-Regeln für Dezember

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, die aktuell geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie deutschlandweit mindestens bis zum 20. Dezember zu verlängern und die Kontaktbeschränkungen zu verschärfen. Zu Weihnachten und dem Jahreswechsel gelten gesonderte Regelungen.

Auf Grundlage des Bund-Länder-Beschlusses vom 25. November hat das Land Niedersachsen die Corona-Verordnung angepasst. Die neue Niedersächsische Corona-Verordnung ist am 1. Dezember in Kraft getreten. Einige Maßnahmen im Überblick:

  • Kontaktbeschränkungen: Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind seit dem 1. Dezember nur noch mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen. 
  • Erweiterte Maskenpflicht: Auch in Arbeits- und Betriebsstätten muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden; dies gilt nicht am Platz, sofern ein Abstand von 1,5 Metern zu weiteren Personen eingehalten werden kann. 
  • Groß- und Einzelhandel: Die Anzahl der in den Geschäften befindlichen Kunden wird begrenzt und ist abhängig von der Verkaufsfläche.
  • Gesonderte Regeln für die Feiertage: Vom 23. Dezember 2020 bis 1. Januar 2021 sind Treffen im Familien- und Freundeskreis mit maximal zehn Personen möglich – Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.

> Was ist erlaubt und was nicht? Diese Corona-Regeln gelten im Dezember.

Die vier Grundsätze der Niedersächsischen Corona-Verordnung lauten weiterhin:

  • Jede Person hat Kontakte zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
  • Soweit möglich, ist Abstand zu jeder anderen Person einzuhalten.
  • Wenn ein solcher Abstand nicht eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Ausdrücklich nicht ausreichend sind Visiere.
  • Zudem gilt, dass jede Person private Reisen einschließlich tagestouristischer Ausflüge sowie private Besuche vermeiden soll.

Maskenpflicht in Delmenhorst

Die Stadtverwaltung hat in der Allgemeinverfügung vom 1. Dezember weitere Orte in Delmenhorst festgelegt, an denen zwingend eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. 
Dazu gehört für Fußgänger nun auch der Abschnitt der Bahnhofstraße, der nicht Teil der Fußgängerzone ist.

> Wo gilt die Maskenpflicht aktuell in der Stadt Delmenhorst?


Schulen bis Weihnachten in halber Klassenstärke

Aufgrund der weiterhin hohen Zahl an Neuinfektionen läuft der Unterricht an den Delmenhorster Schulen mindestens bis zum Beginn der Weihnachtsferien (letzter Schultag ist am 18. Dezember) in halber Klassenstärke und im Wechsel von Präsenzunterricht und Lernen zu Hause (Szenario B).

Die Berufsschüler (duale Ausbildung), die keinen Blockunterricht haben, werden an den berufsbildenden Schulen bis zu den Weihnachtsferien weiter im Szenario C unterrichtet. Das geht ebenfalls aus der aktuellen Allgemeinverfügung der Stadt hervor. Das Lernen wurde also vollständig nach Hause verlagert; die Lehrkräfte leiten an und kommunizieren regelmäßig mit ihren Schülern.

Kindertagesstätten befinden sich im eingeschränkten Regelbetrieb. Dieses „Szenario B“ nach dem Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplan besagt insbesondere, dass die Kinder nur noch in festen Gruppen betreut werden dürfen; offene Gruppenkonzepte sowie eine Durchmischung verschiedener Gruppen sind untersagt.

Hier gibt es weitere Informationen zum Thema Schulen und Kindertagesstätten.


Wehrhahnhalle soll Corona-Impfzentrum werden

Für ein Corona-Impfzentrum hat die Stadtverwaltung entsprechend der Aufforderung des Landes einen Standort gesucht und gefunden. Der von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Standort ist die Wehrhahnhalle. Dieser Standort muss noch vom Land bestätigt werden und ist daher noch nicht endgültig.

Die Vorbereitungen zur Einrichtung des Impfzentrums sind angelaufen. Der Starttermin ist noch offen. Die Stadtverwaltung setzt alles daran, sofort nach der Verfügbarkeit eines Impfstoffes mit den Impfungen zu beginnen.


Bürgertelefon eingerichtet

Die Stadtverwaltung hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter Telefon (04221) 99-2271 können Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen zum Thema Coronavirus stellen. Das Bürgertelefon ist montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 16 Uhr besetzt. Per E-Mail ist das Bürgertelefon unter buergertelefon.coronadelmenhorstde zu erreichen.


Appell von Oberbürgermeister Axel Jahnz

Wegen der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie hat sich Oberbürgermeister Axel Jahnz am 18. Oktober mit einem eindringlichen Appell an alle Delmenhorsterinnen und Delmenhorster gewandt.

Der Appell im Wortlaut auf Deutsch sowie in weiteren Sprachen (Türkisch, Russisch, Englisch, Arabisch, Aramäisch, Rumänisch, Bulgarisch) findet sich hier.

Stadt und Polizei kontrollieren

Die Stadt Delmenhorst appelliert wiederholt an die Bevölkerung, die Kontaktbeschränkungen, die Corona-bedingten Abstands- und Hygieneregeln sowie weitere Vorgaben wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung einzuhalten. Die Stadt und die Polizei führen weiterhin strenge Kontrollen durch.

Quarantäne-Regeln für Einreisende aus Risikogebieten

Seit dem 9. November gelten für Ein- und Rückreisende aus internationalen Corona-Risikogebieten neue Regeln, die das Land Niedersachsen in der bis Ende November gültigen Quarantäne-Verordnung festgehalten hat.

Wer nach Niedersachsen reist und sich in den vergangenen zehn Tagen in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten hat, muss sich unverzüglich in eine zehntägige Quarantäne begeben und über das Internetportal www.einreiseanmeldung.de melden. Die Quarantänezeit kann frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Corona-Test beendet werden. Weitere Informationen für Reisende gibt es hier.

Höhere Bußgelder bei Verstößen gegen Corona-Regeln

Verstöße gegen die Corona-Verordnungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Der Bußgeldkatalog bietet den niedersächsischen Kommunen eine Orientierung, wie mit Verstößen gegen die Verordnung umgegangen werden soll. Für die Kontrolle und die Verhängung von Bußgeldern sind die Ordnungsämter der Kommunen und die Polizei zuständig.

Krankschreibungen per Telefon wieder möglich

Telefonische Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden sind seit dem 19. Oktober wegen der Corona-Lage wieder bundesweit möglich. Das hat der Gemeinsame Bundesausschusses im Gesundheitswesen (G-BA) beschlossen. Die Regelung soll zunächst bis zum Jahresende gelten. Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, können sich telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankschreiben lassen.

Besuchsverbot im JHD

Wegen der überregionalen Corona-Fallzahlentwicklung gilt im Josef-Hospital Delmenhorst (JHD) vorerst ein generelles Besuchsverbot. Es gibt jedoch Ausnahmen. Wer vom Besuchsverbot ausgenommen ist und welche besonderen Regeln im Krankenhaus gelten, steht auf der Homepage des JHD.

Ein absolutes Zutrittsverbot gilt für Kontaktpersonen mit bestätigen Corona-Fällen und für Besucher mit Atemwegsinfekten.

Corona-Warn-App steht zum Download bereit

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung kann freiwillig aufs Smartphone geladen werden. Die sogenannte Tracing-App alarmiert Nutzer, wenn sie Erkrankten zu nahegekommen sind. Mithilfe der Anwendung sollen Infektionsketten besser erkannt und durchbrochen werden.

In den App-Stores von Google und Apple steht die Anwendung zum Download bereit. Am 25. November hat es ein Update (Version 1.7) gegeben. Die Risikoüberprüfung in der App kann nun mehrmals täglich erfolgen. Weitere Informationen zur Corona-Warn-App gibt es in mehreren Sprachen hier.


Verhaltenstipps

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, ist es erforderlich, gemeinsam wichtige Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die sogenannte AHA-Formel: Abstand halten zu anderen Personen (mindestens 1,5 Meter), Hygiene beachten (gründliches Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge) und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. In Herbst und Winter ist auch das regelmäßige Lüften in geschlossenen Räumen sehr wichtig.

Das Coronavirus kann eine Atemwegserkrankung mit hohem Fieber und auch eine Lungenentzündung auslösen. In schweren Fällen kann die Krankheit zum Tod führen. Ausführliche Informationen zur Krankheit Covid-19 sowie Hygiene- und Verhaltenstipps zum Schutz vor dem Virus Sars-CoV-2 gibt es hier.



Info-Telefone

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) infiziert zu haben.

Bürgertelefon der Stadt Delmenhorst
(04221) 99-2271
Montag bis Freitag: 9 bis 16 Uhr
buergertelefon.coronadelmenhorstde

Kassenärztliche Vereinigung (Notdienst)
116117
rund um die Uhr

Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
(0511) 1206000
Montag bis Freitag: 8 bis 19 Uhr
Sonnabend und Sonntag: 10 bis 17 Uhr

Corona-Gesundheitshotline des Landes Niedersachsen
(0511) 4505555
Montag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr

Bundesministerium für Gesundheit
(030) 346 465 100
Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Weitere wichtige Telefonnummern und Hilfsangebote