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Coronavirus

Coronavirus in Delmenhorst in Zahlen

Fälle insgesamt 36.874
Veränderung (gegenüber Vortag) +0
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen 68
Neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner (Inzidenz)  87,7
Todesfälle 128

Quelle: Robert-Koch-Institut (Stand: 7. Februar)

Für die Sieben-Tage-Inzidenz in Delmenhorst ist der vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgestellte Wert maßgeblich. Weitere Informationen gibt es beim Land Niedersachsen.

> Mehr Zahlen gibt es auf der Internetseite des RKI.
> Niedersächsische Corona-Verordnung


Corona-Patienten im Delme Klinikum Delmenhorst

Corona-Patienten im Delme Klinikum Delmenhorst insgesamt 15
Davon auf der Intensivstation 2

Quelle: Delme Klinikum Delmenhorst (Stand: 7. Februar)


Maskenpflicht in Nah- und Fernverkehr aufgehoben

Seit dem 2. Februar gilt bundesweit keine Maskenpflicht mehr im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Das gaben das Land Niedersachsen und das Bundesgesundheitsministerium am 13. Januar bekannt.

Einige Corona-Schutzmaßnahmen bleiben weiterhin bestehen. Die Niedersächsische Corona-Verordnung und das Infektionsschutzgesetz des Bundes geben die aktuellen Corona-Regeln in der Stadt Delmenhorst vor:

  • Das Bundesinfektionsschutzgesetz schreibt das Tragen einer FFP2-Maske (oder einer Maske eines gleichwertigen Schutzniveaus) sowie einen negativen Testnachweis für alle Personen vor, die die folgenden Gesundheitseinrichtungen betreten wollen: Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen und vergleichbare Einrichtungen.
  • Ausgenommen von der Testpflicht sind laut der Niedersächsischen Corona-Verordnung unter anderem Personen, die eine in den genannten Einrichtungen und Unternehmen behandelte, betreute oder gepflegte Person begleiten und diese Einrichtungen und Unternehmen nur für einen unerheblichen Zeitraum betreten.
  • In Justizvollzugsanstalten, Abschiebehaft- und Maßregelvollzugseinrichtungen besteht die Gefahr des Einbringens der Virusinfektion unter anderem durch neu in die Einrichtungen aufgenommene Personen. Neben der räumlichen Trennung während der ersten 14 Tage nach der Erstaufnahme ist daher ein Corona-Test erforderlich, um eine unbemerkte Ausbreitung der Virusinfektion zu verhindern.

Die jeweiligen Einrichtungen können über das Hausrecht weitergehende Regeln festlegen.


Keine Isolationspflicht mehr

Wer sich mit dem Coronavirus infiziert hat, muss sich in Niedersachsen – und damit auch in der Stadt Delmenhorst – seit Mittwoch, 1. Februar, nicht mehr häuslich isolieren oder einen positiven Schnelltest mit einem PCR-Test überprüfen lassen.

Die bislang geltende Absonderungsverordnung des Landes Niedersachsen ist am 31. Januar ausgelaufen. „Nichtsdestotrotz sollten sich Personen mit den Corona-typischen Symptomen möglichst auch in Zukunft weiterhin testen und im Krankheitsfall zu Hause bleiben“, appelliert das Gesundheitsministerium.


Corona-Bürgertests für viele nicht mehr kostenlos

Die Corona-Schnelltests (Bürgertests) sind nur noch für wenige Personengruppen kostenlos. Das sieht die Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vor. Für wen der Bürgertest weiterhin kostenlos bleibt, listet das Bundesgesundheitsministerium hier auf.

Ob ein Anspruch auf einen Gratis-Test besteht, müssen Apotheken und Teststellen prüfen. Bürgerinnen und Bürger müssen entsprechende Nachweise vorlegen. Weitere Hinweise zu Schnell- und Selbsttests sowie zum Thema Corona-Testung allgemein gibt es beim Land Niedersachsen.

Eine Übersicht, wo die Corona-Schnelltests in Delmenhorst möglich sind, gibt es hier. Welche Arztpraxen in Delmenhorst und Niedersachsen Corona-Schnelltests anbieten, können Interessierte unter www.arztauskunft-niedersachsen.de sehen. Bei den Suchkriterien können der Ort sowie in dem Feld „Besonderheiten“ die Option „Corona-Schnelltest“ ausgewählt werden.


Corona-Impfstellen geschlossen

Die Corona-Impfstellen der Stadt Delmenhorst und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) waren bis Ende Dezember geöffnet. Seit Januar 2023 übernehmen in Delmenhorst die Arztpraxen alle Impfungen gegen das Coronavirus.

Welche Arztpraxen in Niedersachsen Corona-Schutzimpfungen anbieten, können Interessierte unter www.arztauskunft-niedersachsen.de sehen. Bei den Suchkriterien können der Ort sowie in dem Feld „Besonderheiten“ die Option „Corona-Impfung“ ausgewählt werden.


Besucherregelungen im DKD

Alle Informationen zu den aktuellen Besucherregelungen im Delme Klinikum Delmenhorst (DKD) gibt es hier.


Krankschreibung per Telefon

Angesichts hoher Corona-Infektionszahlen sind Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden weiterhin rein telefonisch und ohne Praxisbesuch möglich. Die Regelung gilt vorerst bis Ende März 2023, wie der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken (G-BA) mitteilte.

Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege können damit ohne Praxisbesuch nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt bis zu sieben Tage krankgeschrieben werden. Ebenfalls telefonisch kann die Krankschreibung für weitere sieben Tage verlängert werden.


So erhalten Geimpfte den digitalen Nachweis

Der digitale Impfpass ist bei teilnehmenden Apotheken erhältlich. Alle Geimpften können sich den digitalen Nachweis in Apotheken besorgen, um den vollen Corona-Impfschutz per Smartphone nachzuweisen. Das Online-Portal www.mein-apothekenmanager.de listet Apotheken auf, die diesen Service anbieten. Geimpfte Personen können unter www.mein-apothekenmanager.de also eine entsprechende Apotheke in ihrer Nähe finden.

Wer den digitalen Impfpass haben möchte, muss dafür das gelbe Impfheft und den Personalausweis mitbringen. Den Rest macht die Apotheke. Sie hilft auch dabei, den Pass aufs Smartphone zu laden – indem sie den benötigten QR-Code ausdruckt, der dann über die Corona-Warn-App oder die CovPass-App eingelesen werden kann. Für die Geimpften ist der Service kostenlos.

Der digitale Impfnachweis ist ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis weiterhin über das gelbe Papier-Impfheft möglich und gültig. Mehr Informationen zum digitalen Impfpass gibt es hier.

Genesene erhalten eine Bescheinigung (Genesenennachweis) bei den Teststellen und Apotheken. Hierzu wird das Ergebnis des positiven PCR-Tests benötigt. Der städtische Fachdienst Gesundheit stellt keine Genesenennachweise aus.


Corona-Warn-App steht zum Download bereit

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung kann freiwillig aufs Smartphone geladen werden. Die sogenannte Tracing-App alarmiert Nutzer, wenn sie Erkrankten zu nahegekommen sind. Mithilfe der Anwendung sollen Infektionsketten besser erkannt und durchbrochen werden.

In den App-Stores von Google und Apple steht die Anwendung zum kostenlosen Download bereit. Weitere Informationen zur Corona-Warn-App gibt es in mehreren Sprachen hier.


Verhaltenstipps

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, ist es erforderlich, gemeinsam wichtige Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die sogenannte AHA-Formel: Abstand halten zu anderen Personen (mindestens 1,5 Meter), Hygiene beachten (gründliches Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge) und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. Auch das regelmäßige Lüften in geschlossenen Räumen ist sehr wichtig.

Das Coronavirus kann eine Atemwegserkrankung mit hohem Fieber und auch eine Lungenentzündung auslösen. In schweren Fällen kann die Krankheit zum Tod führen. Ausführliche Informationen zur Krankheit Covid-19 sowie Hygiene- und Verhaltenstipps zum Schutz vor dem Virus Sars-CoV-2 gibt es hier.



Info-Telefone

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) infiziert zu haben.

Kassenärztliche Vereinigung (Notdienst)
116117
rund um die Uhr

Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
(0511) 1206000
Montag bis Sonnabend: 8 bis 20 Uhr

Bundesministerium für Gesundheit
(030) 346465100
Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Weitere wichtige Telefonnummern und Hilfsangebote


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