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Coronavirus

Coronavirus in Delmenhorst in Zahlen (Stand: 3. April, 14 Uhr)

Bestätigte Infektionen 25
Veränderung (gegenüber Vortag) +1
Aktuell Infizierte 16
Davon in stationärer Behandlung 3
Davon auf der Intensivstation 1
Genesene Patienten 8
Tote 1
Aktuell in angeordneter häuslicher Quarantäne 46
Im Diagnostik-Zentrum durchgeführte Abstriche (seit 13. März) 563

Letzte Aktualisierung: 4. April 2020, 12 Uhr

Die Stadtverwaltung aktualisiert regelmäßig die Zahlen der Coronavirus-Infektionen in Delmenhorst. Diese beziehen sich auf das Gesundheitsamt der Stadt Delmenhorst als offizielle Stelle. Beim Land Niedersachsen, das ebenfalls täglich die Fallzahlen bekannt gibt, sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Landesgesundheitsamt (NLGA) elektronisch übermittelt wurden. Da sich das Infektionsgeschehen sehr dynamisch entwickelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und der Angabe der Stadt Delmenhorst kommen.

Bundesweite Kontaktbeschränkungen bis 19. April

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, die Kontaktbeschränkungen deutschlandweit bis einschließlich 19. April zu verlängern. Auf private Besuche über Ostern solle verzichtet werden, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ausgerichtet an den Bewertungen des Robert Koch-Instituts werde am 14. April erneut über die Einschränkungen beraten, so Merkel. Derzeit sei es noch zu früh, darüber nachzudenken, die Kontaktbeschränkungen zu lockern.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sollen auch in Delmenhorst die Menschen nach Möglichkeit zu Hause bleiben und die sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren. Bund und Länder hatten dazu ein umfangreiches Kontaktverbot beschlossen: Seit 23. März sind Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen verboten. Ausgenommen ist dabei jedoch die sogenannte Kernfamilie sowie Lebenspartner, zwingende berufliche Gründe und der öffentliche Nahverkehr.

Baumärkte wieder offen

Die Baumärkte und Gartencenter in Delmenhorst dürfen seit Sonnabend (4. April) wieder ihre Türen für Privatkunden öffnen. Niedersachsen passt sich damit an die Lage in anderen Bundesländern an. In der bis zum 19. April geltenden Niedersächsischen Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakt werden Bau- und Gartenmärkte sowie Blumenläden als Betriebe aufgelistet, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten und somit unter der Voraussetzung, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt wird, öffnen dürfen.

Niedersachsen plant Bußgeldkatalog für Corona-Verstöße

Die niedersächsische Landesregierung bereitet einen landesweiten Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Kontaktverbote in der Corona-Krise vor. Eine entsprechende Empfehlung für die Landkreise und kreisfreien Städte könnte ab Anfang kommender Woche greifen, sagte Heiger Scholz, Leiter des Krisenstabs der Landesregierung, am Donnerstag. Nach dem Infektionsschutzgesetz sind bei Verstößen Bußgelder bis zu 25.000 Euro möglich.

Absage des Delmenhorster Stadtfestes

Die Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft (dwfg) hat in enger Abstimmung mit der Stadt entschieden, das Delmenhorster Stadtfest wegen der Corona-Pandemie abzusagen. Das Stadtfest war vom 11. bis 13. Juni geplant. Die dwfg prüft derzeit die Möglichkeiten, einen Nachholtermin für das Stadtfest im Spätsommer dieses Jahres zu finden.

Keine Osterfeuer

Angesichts der Corona-Pandemie dürfen in Delmenhorst keine Osterfeuer stattfinden. „Da mit Blick auf die strengen Beschränkungen Menschenansammlungen mit mehr als zwei Personen derzeit verboten sind, müssen die traditionell geplanten Osterfeuer-Termine landesweit ausfallen“, sagte Umweltminister Olaf Lies. Die Landesregierung möchte den Niedersachsen die Brauchtumspflege trotzdem ermöglichen zu einem späteren Zeitpunkt. Minister Lies: „Osterfeuer können nach der Corona-Krise abgebrannt werden, wenn es die aktuellen Beschränkungen nicht mehr gibt.“

Fachausschuss-Sitzungen abgesagt

Die beiden Fachausschuss-Sitzungen in Delmenhorst fallen im April ersatzlos aus. Das hat Oberbürgermeister Axel Jahnz entschieden. Betroffen sind die Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen und Verkehr (21. April) sowie die Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Finanzen und zentrale Angelegenheiten (29. April). Wie im Mai und in den folgenden Monaten verfahren wird, ist noch unklar.

Sitzungen kommunaler Gremien sind vom angeordneten Kontaktverbot ausgenommen. Die Ratssitzung am 28. April wird also voraussichtlich wie geplant stattfinden. Zudem wird die am 17. März ausgefallene Ratssitzung nun am Mittwoch, 15. April, in der Sporthalle am Stadion an der Düsternortstraße 55 nachgeholt. Hier geht's zur Tagesordnung.

Soforthilfen für Unternehmen

Ab sofort stellt die niedersächsische Förderbank (NBank), ergänzend zur Corona-Soforthilfe des Landes, zusätzliche Mittel des Bundes für kleine Unternehmen, Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe bereit. Weitere Informationen zur Corona-Soforthilfe des Landes sowie zu den zusätzlichen Mitteln des Bundes gibt es beim Land Niedersachsen und bei der NBank.


Verhaltenstipps

Von grundlegender Bedeutung zur Vorbeugung ist eine gute Händehygiene, Husten und Niesen in die Armbeuge, Benutzung von Einmaltaschentüchern mit sofortiger Entsorgung sowie das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. zwei Meter) von krankheitsverdächtigen Personen.

Das Coronavirus kann eine Atemwegserkrankung mit hohem Fieber und auch eine Lungenentzündung auslösen. In schweren Fällen kann die Krankheit zum Tod führen. Ausführliche Informationen zur Krankheit Covid-19 sowie Hygiene- und Verhaltenstipps zum Schutz vor dem Virus Sars-CoV-2 gibt es hier.



Infotelefone

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) infiziert zu haben.

Kassenärztliche Vereinigung (Notdienst)
116117
rund um die Uhr

Bürgertelefon der Stadt Delmenhorst
(04221) 99-1999
Montag bis Freitag: 8 bis 16 Uhr
Sonnabend und Sonntag: 10 bis 13 Uhr

Zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung
(0511) 1206000
Montag bis Freitag: 8 bis 22 Uhr


Corona-Gesundheitshotline des Landes Niedersachsen
(0511) 4505555
Montag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr

Bundesministerium für Gesundheit
(030) 346 465 100
Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr