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Coronavirus: Müllentsorgung

Altpapier wird wieder regulär abgeholt

Die StadtWerkegruppe Delmenhorst hat wegen der Coronavirus-Krise die Abfallentsorgung teilweise eingeschränkt. Haus- und Biomüll sowie Gelbe Säcke und Altglas werden wie gewohnt und wie im Abfallkalender aufgeführt abgeholt.

Die turnusgemäße Abfuhr von Altpapier, wie im aktuellen Abfallkalender angegeben, findet seit dem 9. Juni wieder statt.

Sperrmüll wird eingesammelt

Seit dem 18. Mai wird auch die Sammlung von Sperrmüll wieder aufgenommen. Zunächst werden die abgesagten Termine nachgeholt – die Abfallwirtschaft Delmenhorst GmbH (ADG) informiert die Kunden.

Die Bürger müssen eine Sperrgutabholung schriftlich beantragen. Das ist auf zwei Wegen möglich: Entweder schicken die Kunden die Anforderungskarte an die ADG oder sie erstellen online auf der Homepage der StadtWerkegruppe einen Auftrag. Es kann derzeit weiterhin zu Wartezeiten kommen.

Öffnungszeiten der Abfallannahmestellen

Seit Ende Mai sind alle Abfallannahmestellen der ADG (Burggrafendamm, Lemwerderstraße und Steller Straße) wieder im Normalbetrieb. Die drei Abfallannahmestellen haben montags bis freitags von 12 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 9 und 16 Uhr geöffnet. Es werden wieder alle Abfallarten angenommen.

Die Abgabe unterliegt bestimmten Vorsichtsmaßnahmen: Es dürfen immer nur bis zu vier Autos gleichzeitig auf das Gelände fahren und die Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.

Restabfall in geschlossenen Beuteln in die Tonne

Zudem empfiehlt der Fachdienst Umwelt allen Privathaushalten, den in den schwarzen Mülltonnen gesammelten Restabfall grundsätzlich in fest verschlossenen Beuteln zu verpacken. Dies gilt insbesondere für Haushalte, die aufgrund möglicher Coronavirus-Infektionen unter häuslicher Quarantäne stehen. Restabfall gilt zwar nicht als infektiös, sollte aber als Vorsichtsmaßnahme stets in fest zugeschnürten Beuteln in den Restmüll gefüllt werden.

Empfehlungen für Quarantäne-Haushalte

Für private Haushalte, in denen infizierte Personen oder Corona-Verdachtsfälle in häuslicher Quarantäne leben, empfiehlt das Bundesumweltministerium in Abstimmung mit den für die Abfallentsorgung zuständigen Ministerien der Bundesländer folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Neben Restmüll ausnahmsweise auch Verpackungsabfälle (Gelber Sack), Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne entsorgen.
  • Sämtliche dieser Abfälle in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke geben. Einzelgegenstände wie Taschentücher nicht lose in Abfalltonnen werfen.
  • Abfallsäcke durch Verknoten oder Zubinden verschließen. Spitze oder scharfe Gegenstände in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpacken.
  • Müllsäcke möglichst sicher verstauen, sodass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe nicht über den Hausmüll entsorgen, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgen.

Trenn-Tipps in mehreren Sprachen

Für alle privaten Haushalte in Deutschland, in denen keine infizierten Personen oder begründete Verdachtsfälle von Covid-19 leben, gilt weiterhin uneingeschränkt das Gebot der Abfalltrennung. Die von der Stadt Delmenhorst veröffentlichten Trenn-Tipps, die die Regeln der Abfalltrennung leicht verständlich darstellen, finden sich hier. Neben der deutschen Ausführung gibt es die Trenn-Tipps in zehn weiteren Sprachen.