Sprungmarken

Coronavirus: Impfzentrum

Impfungen in der Sporthalle Am Wehrhahn

Das Corona-Impfzentrum Delmenhorst befindet sich in der Sporthalle Am Wehrhahn (Am Wehrhahn 6, 27753 Delmenhorst). Eine Coronavirus-Schutzimpfung ist nur nach vorheriger Terminbuchung möglich.

Wer wann geimpft wird, entscheidet nicht die Stadtverwaltung Delmenhorst, sondern das Land Niedersachsen. Impfstoffbeschaffung, Impflogistik und auch das Terminmanagement für die landesweiten Zentren werden einheitlich durch das Land organisiert.

Fragen zum Impfzentrum Delmenhorst werden unter (04221) 9164022 beantwortet. An diese Telefonnummer können sich auch Menschen wenden, die eine Fahrmöglichkeit benötigen. Die vom Land Niedersachsen veröffentlichte Regelung zur Kostenübernahme für Impffahrten mit dem Taxi oder Mietwagen für mobilitätseingeschränkte Personen gibt es hier.

Vergabe von Impfterminen

Seit dem 7. Juni haben alle Menschen ab zwölf Jahren in Niedersachsen – und damit auch in der Stadt Delmenhorst – die Möglichkeit, einen Termin für die Corona-Schutzimpfung in ihrem örtlichen Impfzentrum zu vereinbaren.

Dies ist entweder über das Impfportal des Landes unter www.impfportal-niedersachsen.de oder bei der Telefon-Hotline unter (0800) 9988665 möglich. Die Hotline ist montags bis sonnabends von 8 bis 20 Uhr geschaltet.

Die Priorisierung bei der Anmeldung ist damit entsprechend des Beschlusses des Bundes aufgehoben. Angesichts des hohen zu erwartenden Anrufaufkommens an der Hotline wird empfohlen, vor allem das Online-Portal für die Anmeldung zu nutzen.

Vergeben werden zwei Termine – einer für die Erst- und einer für die Folge-Impfung, nach der erst der volle Impfschutz wirksam ist. Eine Ausnahme bildet der Impfstoff von Johnson & Johnson, der nur einmal geimpft werden muss, um den vollständigen Impfschutz zu erhalten.


Zudem können Personen ihren Impftermin oder Wartelistenplatz im Impfportal auf www.impfportal-niedersachsen.de online absagen. Die Stornierung über die Telefon-Hotline (0800) 9988665 ist ebenfalls möglich. Wer beispielsweise auf der Warteliste steht, jedoch bereits von seiner Hausarztpraxis einen Impftermin bekommen hat, wird darum gebeten, seinen Termin für die Impfung im Impfzentrum abzusagen.

Kurzfristige Impftermine per App und Terminbörse

Mit der kostenfreien App „Nowee“ können im Corona-Impfzentrum Delmenhorst zum Ende der Dienstzeiten übrig gebliebene Impfstoffdosen innerhalb kürzester Zeit an Impfwillige vergeben werden. Auf diesem Weg besetzt das Impfzentrum nicht genutzte Termine nach, damit keine Impfdosis verloren geht – und Impfwillige können kurzfristig an einen Termin kommen. Wie die App „Nowee“ funktioniert, steht hier.

Über eine Terminbörse im Impfportal des Landes unter www.impfportal-niedersachsen.de stehen kurzfristig frei gewordene Impftermine ebenfalls zur sofortigen Buchung zur Verfügung. Es kann sich also lohnen, zwischendurch nachzuschauen, ob kurzfristig ein Termin im Impfzentrum Delmenhorst angeboten wird.

Weitere Hinweise zur Corona-Schutzimpfung gibt das Land Niedersachsen hier.

Digitaler Impfnachweis

Seit dem 21. Juni können sich Geimpfte direkt nach ihrer zweiten Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum Delmenhorst den digitalen Impfpass ausstellen lassen. Dies erfolgt in Form eines QR-Codes – entweder auf dem Smartphone oder als Ausdruck. Wichtig: Im Impfzentrum werden digitale Impfzertifikate nur unmittelbar nach der Impfung ausgestellt.

Personen, die bereits zuvor im Impfzentrum oder durch ein mobiles Team geimpft worden sind, können den digitalen Nachweis über das Impfportal des Landes Niedersachsen unter www.impfportal-niedersachsen.de herunterladen. Alternativ kann das digitale Impfzertifikat auch über die Hotline des Landes unter (0800) 9988665 abgefragt und postalisch zugesandt werden. Weitere Informationen finden sich hier.

Zudem ist der digitale Impfpass auch weiterhin bei teilnehmenden Apotheken erhältlich – insbesondere für Menschen, die nicht im Impfzentrum, sondern in einer Arztpraxis geimpft wurden. Alle Geimpften können sich den digitalen Nachweis in Apotheken besorgen, um den vollen Corona-Impfschutz per Smartphone nachzuweisen. Das Online-Portal www.mein-apothekenmanager.de listet alle Apotheken auf, die diesen Service anbieten. Geimpfte Personen können unter www.mein-apothekenmanager.de also eine entsprechende Apotheke in ihrer Nähe finden.

Wer den digitalen Impfpass haben möchte, muss dafür das gelbe Impfheft und den Personalausweis mitbringen. Den Rest macht die Apotheke. Sie hilft auch dabei, den Pass aufs Smartphone zu laden – indem sie den benötigten QR-Code ausdruckt, der dann über die Corona-Warn-App oder die CovPass-App eingelesen werden kann. Für die Geimpften ist der Service kostenlos.

Der digitale Impfnachweis ist ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis weiterhin über das gelbe Papier-Impfheft möglich und gültig. Mehr Informationen zum digitalen Impfpass gibt es hier.

Hinweise: Gut vorbereitet zum Impftermin

Impfwillige können selbst einen Teil zum reibungslosen Ablauf im Impfzentrum beitragen, sodass sich ihr zeitlicher Aufwand für die Corona-Schutzimpfung in Grenzen hält.

Wichtig ist, schriftliche Unterlagen wie Impfbuch und – soweit vorhanden – Medikamentenplan mitzubringen. Die Impfwilligen können zudem einen Anamnese- und Einwilligungsbogen sowie ein Aufklärungsmerkblatt zur Corona-Schutzimpfung bereits in Ruhe zu Hause durchlesen und ausfüllen. Die beiden Dokumente sind in mehr als 20 Sprachen online auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts (RKI) abrufbar:

Vor der Corona-Impfung gibt es im Impfzentrum ein persönliches Vier-Augen-Gespräch mit einem Arzt. In diesem Gespräch können zwischen Arzt und zu impfender Person offene Fragen beantwortet und letztendlich die Entscheidung getroffen werden, ob geimpft wird oder nicht.

Damit es im Wartebereich nicht zu voll wird, sollten die Impfwilligen nicht überpünktlich kommen. Mehr als zehn Minuten vor dem angesetzten Termin sollten vermieden werden.

Hotline für Fragen zur Corona-Impfung

Das Land Niedersachsen hat eine Hotline zur Corona-Impfung eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, ihre Fragen rund um die Covid-19-Impfung mit einem Anruf unter der Telefonnummer (0800) 9988665 zu klären. Die Hotline ist montags bis sonnabends in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar. An 
Sonn- und Feiertagen ist die Hotline geschlossen.

Das Bundesministerium für Gesundheit informiert auf seiner Homepage umfassend über das Thema Corona-Impfung und gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen. Weitere Informationen zur Covid-19-Impfung hat das Land Niedersachsen zusammengestellt, genau wie das RKI

DRK ist Betreiber des Impfzentrums

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung genehmigte das von der Stadtverwaltung vorgelegte Konzept für das Delmenhorster Corona-Impfzentrum in der Sporthalle Am Wehrhahn (Am Wehrhahn 6, 27753 Delmenhorst) und übermittelte die Einsatzverfügung für den Betrieb.

Zuständig für die Errichtung und auch für den Betrieb des Impfzentrums ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Delmenhorst. Das DRK hatte sich auf Basis eines Interessenbekundungsverfahrens offiziell beworben und ist von der Stadt als Betreiber des Impfzentrums beauftragt worden.

Zu dem festen Impfzentrum in der Sporthalle Am Wehrhahn erfolgte gleichzeitig der Aufbau von mobilen Impfteams, die in Einrichtungen vor Ort zum Einsatz kommen.

Stiko-Empfehlungen zur Covid-19-Impfung

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt, die Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson nur für Personen im Alter ab 60 Jahren zu verimpfen. Grundlage der Empfehlung ist eine altersabhängige Risiko-Nutzen-Bewertung der Impfstoffe. Zudem empfiehlt die Stiko eine Corona-Schutzimpfung bei 12- bis 17-Jährigen nur bei bestimmten Vorerkrankungen. Impfwillige Personen, die nicht zu diesen Gruppen gehören, können sich dennoch mit diesen Impfstoffen impfen lassen.

Wir verwenden auf delmenhorst.de ausschließlich funktionale Cookies. Weitere Informationen finden Sie hier.