| 08. Mai 1905 |
Der Magistrat stellt in den Voranschlag der Tanzkasse 1000 Mark für die erste Anlegung einer Promenade um die äußere Graft ein, außerdem 600 Mark für eine Fußgängerbrücke über die alte Delme im Zuge dieses Spazierweges. |
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| 17. Mai 1905 |
Der Gesamtstadtrat bewilligt die Mittel. |
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| 18. Mai 1905 |
Der Magistrat beauftragt das Stadtbauamt mit der Durchführung der Maßnahme. |
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| 13. März 1906 |
Stadtbaumeister Kühn übergibt im Magistrat die Zeichnung für die Fußgängerbrücke, die dann, wie von ihm vorgesehen, ganz aus Eichenholz mit einer Breite von zwei Metern und einem aufwändigen Geländer hergestellt wird. |
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| Juni 1906 |
Der Gesamtstadtrat bewilligt weitere 1500 Mark für Erdarbeiten, Anpflanzungen und das Aufbringen von Schlacke und Kies auf den Spazierweg. |
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| 20. Juni 1906 |
Stadtbaumeister Kühn legt im Magistrat eine Planskizze mit dem genauen Verlauf der Promenade vor. |
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| 14. Juli 1906 |
Stadtbaumeister Kühn erstattet einen Zwischenbericht über Stand und Fortgang der Arbeiten. |
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| 15. Okt. 1906 |
Der Bremer Gartendirektor Ohrt besichtigt die Graftpromenade und übermittelt Vorschläge für die weitere Ausgestaltung der Anlagen. |
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| 12. Dez. 1906 |
Die Erdarbeiten finden ihren Abschluss. |
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| 13. Juli 1907 |
Das von dem Prokuristen Henke für die Graftpromenade gestiftete Borkenhäuschen wird offiziell übergeben. |
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| Frühjahr 1908 |
Weitere Anpflanzungen sind erfolgt. Genau wie an der Zuwegung von der Bismarckstraße her, wurde die Promenade bis zum Anfangspunkt des Fischteiches alleeartig mit Pyramidenulmen versehen. An der Außenseite des Hauptweges am Fischteich wurden im Abstand von 6 Metern Alleebäume gepflanzt. Die Innenseite des Hauptweges wurde in Abständen von 30 Metern mit Trauer- und Alleebäumen bestückt. |
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| 1914 |
Nach Plänen des Obergärtners Wetzel von der Norddeutschen Wollkämmerei wurde beim Zugang Bismarckstraße ein weiterer Weg neben dem Grundstück Wischer zu dem bereits vorhandenen angelegt und zwischen diesen ein Schmuckplatz mit Rasenflächen und Beeten eingerichtet. |
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| 1929 |
Auf der Burginsel wird rund um das Grundstück des früheren Peter-Elisabeth-Krankenhauses ein Promenadenweg geschaffen. |
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| 1932 |
Auf dem rechten Delmedeich wird eine Verbindung von den Parkanlagen bis zum Schlutterweg hergestellt. |
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| 1949 |
Nach dem Krieg beginnt die Instandsetzung des ersten Teilstücks der Graftanlagen. |
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| 1951 |
Die Neugestaltung des östlichen Teils der Graftanlagen wird in Angriff genommen. Dabei bildet der Abschnitt zwischen Mühlenteich und Delmebrücke den Schwerpunkt. Die Stadt erwirbt das 17 Hektar große Areal der Graftwiesen aus Privatbesitz und bezieht es in Teilen in die Parkanlage mit ein. |
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| 1952 |
Fertigstellung der neuen Fußgängerbrücke über die Delme |
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| 1954 |
Nachdem 1953 mehr als 1000 m Wegenetz mit Ziegelsplitt neu befestigt wurden, erfolgt die Neuprofilierung der Promenade zwischen Delmebrücke und Mühlendamm. Der Grafteingang Bismarckstraße wird neu gestaltet. Außerdem wird gegenüber der Grafthalle eine Stützmauer angelegt. |
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| 1954-1957 |
Die Parkanlage wird in Richtung Max-Planck-Straße erweitert |
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| 1958 |
Das Borkenhäuschen wird durch einen schlichten Unterstand ersetzt. |
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| 1961 |
Mit der Fertigstellung des Grünzuges Süd wird eine durchgehende Grünverbindung von der Europastraße zur Graft geschaffen. Der neugestaltete Grafteingang am Parkplatz in der Max-Planck-Straße wird fertig gestellt, ebenso die Grünflächen an der verlängerten Jadestraße. |
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| 1965/66 |
Die Graftbadeanstalt wird abgebrochen. Die entstandenen Freiflächen werden in die Parkanlage miteinbezogen. |
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| 1971 |
Der Minigolf-Platz wird eingeweiht. Das THW legt eine Holzbrücke zwischen Innen- und Außengraft an. |
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| 1979/80 |
Der Eingangsbereich zur Burginsel wird umgestaltet und das ehemalige Gartenhaus des Gutes Weyhausen wird aufgebaut. Die Burginsel wird als historische Erinnerungsstätte gestaltet, auf der frei gelegte Fundamentsteine, der rekonstruierte Grundriss des Blauen Turms und Geschichtstafeln an die glanzvolle Epoche von Burg und Grafschaft Delmenhorst erinnern. |
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| 1983 |
Der Abschnitt der Graftpromenade zwischen Roonstraße und Mühlendamm erhält eine neue Pflasterung und einen Radweg. |
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| 1988 |
Nach Abriss des Hauses Mühlendamm 7 erfolgt die Neugestaltung des dortigen Eingangsbereiches zu Burginsel und Graftanlagen. |
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| 1991 |
Einweihung der Rhododendron-Anlage |
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| 1995 |
Der Bootsverleih nimmt seinen Betrieb auf. |
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