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Stadtempfang 2017

Stadtempfang 2017
Gut gelaunt prosten sich beim Stadtempfang in der Markthalle zu (von links): Bürgermeisterin Antje Beilemann, Stadtbaurätin Bianca Urban, Oberbürgermeister Axel Jahnz, der zukünftige Erste Stadtrat Markus Pragal und Bürgermeister Hermann Thölstedt (Bild: Stadt).

Rückblick auf bewegtes Jahr

Der Empfang der Stadt Delmenhorst in der Markthalle hat am Freitagabend wieder mehr als 200 Vertreter des öffentlichen Lebens zusammengeführt.

Oberbürgermeister Axel Jahnz ließ in seiner Rede zum Auftakt der Veranstaltung die wichtigsten Themen des Jahres Revue passieren und richtete gleichermaßen den Blick auch auf Schwerpunkte im kommenden Jahr.

„Wir sind eine gute Stadt“, sagte Jahnz. „Wir packen ganz viel an, und auch wenn nicht alles beendet ist: Delmenhorst ist eine gute Stadt, die es nicht verdient hat, schlechtgeredet zu werden."

Unter den mehr als 200 geladenen Gästen waren Repräsentanten vieler verschiedener Bereiche: von den Kirchen bis zur Wirtschaft, von der Politik bis zu Wohlfahrtsverbänden. Sie nutzen die betont lockere Atmosphäre, um Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen.

Generell herrschte im Anschluss eine launige Atmosphäre, in der das Hotel und Restaurant Thomsen wahlweise Kasseler im Blätterteig, Burgunderschinken oder Grünkohl auftischte. Dazu versorgte das mobile Coffee-Bike die Gäste mit einer Reihe an Kaffeeklassikern und -spezialitäten. Die Versorgung mit Kaltgetränken stemmte die Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit eigenen Kräften.

Auch Kulturschaffende setzten am Freitagabend Akzente. Anknüpfend an das sommerliche Projekt „Volkskunst Fabrik“ zeigte die Städtische Galerie Delmenhorst großformatige Grafiken des renommierten Künstlers Christoph Ruckhäberle. Dazu hatte „Copartikel“, die junge Kunstinitiative der Städtischen Galerie, ihr Druckmobil aufgebaut und gab einen Einblick in die hiesige Kunst- und Kreativszene.

Die musikalische Begleitung der Veranstaltung übernahm das „Duo Romero Benesch“, bestehend aus Iván Romero (Saxofon) und Ralf Benesch (Gitarre), mit Jazz und Bossa Nova.


8. Dezember 2017 – tif



Der Stadtempfang – eine Tradition

Bereits 1961 regte der damalige Oberbürgermeister Wilhelm von der Heyde an, einen "Ausspracheabend" mit Vertretern aus Wirtschaft, Bundeswehr und Behördenvertretern zu veranstalten. Zur Premierenausgabe des späteren "Stadtempfangs" kamen 150 Gäste ins Hotel "Zur Post".

Im Laufe der Jahre schwankte die Gästezahl stark, denn die Zusammensetzung der Gästeliste wurde ständig verändert. Zeitweise waren über 500 Personen zu Gast. Unter dem Titel "Stadtempfang" wurde die Veranstaltung erstmals im Jahr 1974 angekündigt. 

Beginnend mit dem Jahr 2002 beteiligten sich Sponsoren der örtlichen Wirtschaft an der Ausrichtung des Abends. Von der dadurch bedingten Umbenennung in "Wirtschaftsempfang" fand man ab dem Jahr 2008 wieder zurück zum traditionellen "Stadtempfang".