Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK)
Was ist ein ISEK?
Die Abkürzung ISEK steht für Integriertes StadtEntwicklungsKonzept. Ein ISEK ist ein Leitbild bzw. Orientierungsrahmen für die längerfristige Entwicklung einer Kommune. Die Erstellung eines ISEK gliedert sich in zwei Arbeitsphasen: die Analyse- und die Konzeptphase. Auf Basis der Ergebnisse der Analyse werden Leitziele für die Stadtentwicklung formuliert, Maßnahmen definiert und Handlungsprioritäten erarbeitet.
Anders als im Rahmen von Fachgutachten, wie zum Beispiel einem Einzelhandelskonzept oder einem Gewerbeflächenentwicklungsplan, geht es im Rahmen eines ISEK um die fächerübergreifende Analyse und Konzeptentwicklung. Damit das ISEK als Orientierungsrahmen für die Stadtentwicklung insgesamt akzeptiert wird, werden Vertreter der Stadtverwaltung, der Politik und der lokalen Akteure aus den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Umwelt, Wohnen und Verkehr sowie Bürgerinnen und Bürger in die Erstellung einbezogen.
- ISEK-Prozess
(PDF-Datei, 2,06 MB) - Beteiligungskonzept
(PDF-Datei, 28,74 KB)
Wozu benötigt man ein ISEK?
Ein ISEK bildet die Grundlage für eine langfristig angelegte strategische Planung. Ziel ist es, den demografischen, wirtschaftlichen und finanziellen Herausforderungen und Veränderungen der nächsten Jahrzehnte nicht reaktiv und kurzfristig zu begegnen, sondern eine nachhaltige Entwicklungsperspektive für die Stadt zu erarbeiten.
Veränderungen, denen sich Delmenhorst stellen muss, sind beispielsweise die demografische Entwicklung, der weiter fortschreitende Strukturwandel und die mit diesen Themen verbundene zunehmende Konkurrenz zwischen den Kommunen.
Zentrale Fragen sind dabei:
- Wie soll sich die Stadt zukünftig entwickeln?
- Mit welchen Strategien und Maßnahmen kann das erreicht werden?
Um diese Fragestellungen zu beantworten und die Lebensqualität und Attraktivität von Delmenhorst weiter zu verbessern, erarbeitet die Stadt mit externer Unterstützung vom Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung (GEWOS) bis Ende 2013 ein ISEK.
20. November 2012 - Fachdienst Stadtentwicklung und Statistik

