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Art Quilt Award 2017

"Zoom - wenn die visuelle Wahrnehmung sich verändert ..."

Unter dem Motto „ZOOM – wenn die visuelle Wahrnehmung sich verändert“ präsentiert das Nordwestdeutsche Museum für IndustrieKultur noch bis zum 22. Dezember in der Nadelsetzerei Werke, die für den Art Quilt Award 2017 ausgezeichnet wurden. Darüber hinaus wird die Ausstellung „Verschwendung in Schichten“ der Preisträgerin des vorigen Jahres, Mirjam Pet-Jacobs, gezeigt.

Unser Sehen basiert auf der Aufnahme und Verarbeitung visueller Reize. Dabei findet eine Erkennung von Elementen und deren Interpretation durch Abgleich mit Erinnerungen statt. Über Auge und Gehirn werden relevante Informationen ausgewählt und zugeordnet. Ist das Erkennen von Objekten durch drastische Veränderungen wie zum Beispiel Vergrößerung, Verkleinerung oder Perspektivwechsel nicht mehr möglich, müssen Imagination und Fantasie die Zuordnung des Gesehenen übernehmen.

Am Art Quilt Award 2017 haben Künstlerinnen aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und den USA teilgenommen.

Den ersten Platz belegte Maria Stoller mit ihrem Werk "Wisdom", welches das Gesicht einer älteren Frau zeigt. Dieses Werk wird vom Nordwolle-Museum angekauft und dauerhaft ausgestellt. Zudem erhält Stoller im nächsten Jahr eine Sonderausstellung im Museum.

Den zweiten Platz belegte die Niederländerin Suze Termaat mit ihrem Werk "Boundess", der dritte Platz ging an Susan Heymann aus Deutschland für das Werk "Kirche in Scheiten".